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Geändert am: 11.06.2021 22:27:54

Dow Jones letztlich kaum verändert -- SMI geht auf Rekordniveau ins Wochenende -- DAX gewinnt letztlich hinzu -- Asiens Börsen schlussendlich uneinheitlich

Der heimische Aktienmarkt beendete die Woche freundlich. Der DAX schloss ebenfalls im Plus. Die Wall Street präsentierte sich am letzten Handelstag der Woche uneinheitlich und antriebslos. Die Aktienmärkte in Fernost fanden am Freitag keine gemeinsame Richtung.

SCHWEIZ

Am heimischen Aktienmarkt zeigten sich Anleger vor dem Wochenende optimistisch.

Der SMI startete in der Verlustzone, konnte dann aber schnell das Vorzeichen wechseln. Zeitweise markierte er ein neues Allzeithoch bei 11'873,63 Punkten. Schlussendlich beendete er den Freitagshandel mit einem Plus von 0,26 Prozent auf 11'841,30 Zähler.

Die Nebenwerte-Indizes SLI und SPI folgten der positiven Tendenz des Leitindex, obwohl sie den Handelstag im Minus begannen. Letztlich legte der SLI 0,37 Prozent auf 1'918,68 Punkte zu. Der SPI konnte schlussendlich 0,40 Prozent auf 15'211,83 Punkten hinzugewinnen.

Der Schweizer Aktienmarkt blieb auch zum Wochenschluss in Rekordlaune. Nach einem etwas zögerlichen Start hatte der Leitindex SMI eine weitere Bestmarke gesetzt. Am Markt setzte sich laut Händlern der Eindruck durch, dass Investoren einfach die Marke von 12'000 sehen wollen. Allerdings seien es bis dahin noch mehr als 100 Punkte. Immerhin hatte das Barometer sei Monatsbeginn jeden Handelstag mit positiven Vorzeichen beendet. Auf Wochensicht zeichnet sich ein Plus von gut zwei Prozent ab.

Gleichzeitig mehrten sich die warnenden Stimmen. So sei der Markt derzeit klar überkauft. Die Luft nach oben werde angesichts fehlender Impulse dünner und damit steige die Gefahr von Rücksetzern. Stärkere Impulse sind denn auch erst wieder in der kommenden Woche zu erwarten, wenn zuerst das Fed und dann die SNB über ihren weiteren geldpolitischen Kurs berichten. Am gestrigen Donnerstag hat bereits die EZB ihren aktuellen Kurs bestätigt. Wie auch bei der EZB wird auch beim Fed und der SNB die Inflation das beherrschende Thema sein. Die gestrigen US-Daten dazu - die Inflation im Mai lag erstmals seit 2008 bei 5 Prozent - hat der Markt allerdings ohne grössere Verwerfungen verarbeitet. Man erachtet die aktuellen Anstiege nach wie vor als vorübergehendes Phänomen, so dass die Notenbanken keinen Handlungsdruck haben.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt herrschte am Freitag eine gute Stimmung.

Der DAX begann den Handelstag mit einem kleinen Plus, konnte die Gewinne im Laufe der Zeit aber weiter ausbauen. Letztlich beendete der DAX den Freitagshandel 0,78 Prozent höher bei 15.693,27 Punkten.

Eine Richtungsentscheidung für den DAX war am Donnerstag auch nach den Aussagen der Europäischen Zentralbank (EZB) und den US-Inflationsdaten ausgeblieben. Sie hätten dem Aktienmarkt kein neues Leben einhauchen können, schrieb Milan Cutkovic, Analyst beim Broker Axi. "Eine Fortsetzung der Konsolidierung auf hohem Niveau bleibt für den Moment das wahrscheinlichste Szenario." Am Montag dieser Woche hatte der DAX bei 15'732 Punkten noch einen Rekord erreicht.

"Die Ruhe des Rentenmarktes überträgt sich auf den Aktienmarkt. Starke Schwankungen sind aktuell Fehlanzeige", erklärte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. "Auf dem Parkett überwiegt die Meinung, dass sich der aktuelle Inflationsanstieg als vorübergehend herausstellen wird."

WALL STREET

Die Anleger an der Wall Street zeigten sich am Freitag vorsichtig.

Der Dow Jones schloss um nur 0,04 Prozent höher bei 34'479,60 Punkten. Er hatte 0,1 Prozent stärker bei 34'499,81 Punkten eröffnet und sich anschliessend im Handelsverlauf weitgehend knapp unterhalb der Nulllinie bewegt. Der NASDAQ Composite ging hingegen mit einem Gewinn von 0,35 Prozent auf 14'069,42 Zähler in den Feierabend. Eröffnet hatte er 0,15 Prozent fester bei 13'933,88 Indexpunkten. Der US-Tech-Index konnte seine Gewinne auch im Anschluss verteidigen und letztlich sogar etwas ausbauen.

Kurz vor dem Wochenende waren die US-Aktienmärkte in Lethargie verfallen. Auch überraschend gute Konjunkturdaten konnten die Investoren am Freitag nicht mehr richtig aus der Reserve locken. Eine monatliche Umfrage der Uni Michigan förderte im Juni eine bessere Stimmung der Verbraucher zutage als von Analysten erwartet worden war. Daten zum Konsumklima sind nicht selten marktbewegend, hängt doch ein grosser Teil der US-Wirtschaft vom privaten Verbrauch ab.

Nach dem unerwartet deutlichen Anstieg der Verbraucherpreise am Donnerstag seien die Blicke nun bereits auf die Sitzung der US-Notenbank am kommenden Mittwoch gerichtet gewesen, hiess es. Bislang wird der weiter zunehmende Preisdruck von der US-Notenbank lediglich als temporär dargestellt. Die Investoren befürchteten jedoch unverändert, dass dieser die Fed doch früher als geplant zu einer Straffung der Geldpolitik zwingen könnte. Daher wurde auf Hinweise seitens der Fed in der kommenden Woche geschaut. "Die Inflation ist eindeutig das grosse Risiko da draussen", so Edward Park, Chief Investment Officer bei Brooks Macdonald. Es bestehe immer noch das Risiko, dass die Fed sage, dass der Preisanstieg vielleicht doch nachhaltiger sei. Das könnte zu einer geldpolitischen Reaktion führen.

ASIEN

Die Börsen in Fernost bewegten sich am Freitag in verschiedene Richtungen.

In Tokio notierte der Nikkei letztlich moderate 0,03 Prozent tiefer bei 28'948,73 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland gab der Shanghai Composite derweil um 0,58 Prozent auf 3'589,75 Einheiten ab. Der Hang Seng in Hongkong gewann 0,36 Prozent auf 28'842,13 Zähler.

Wie schon in den Vortagen hielten sich die Kursbewegungen in Grenzen. Auch im Vergleich zur Vorwoche gab es keine merklichen Veränderungen. Damit setzte sich der Trend der vergangenen Wochen fort.

Die asiatischen Börsen hätten sich zunächst von den guten Vorgaben der Wall Street anstecken lassen, dann aber etwas an Schwung verloren, beschrieb Analyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda das Handelsgeschehen. Das bevorstehende Wochenende habe die Kaufbereitschaft gedämpft, zumal es den anstehenden G7-Gipfel abzuwarten gelte. Die Staats- und Regierungschefs der G7-Gruppe treffen sich an diesem Freitag in der südwestenglischen Grafschaft Cornwall.

Die deutlich gestiegenen Import- und Exportpreise in Südkorea hätten die Märkte nicht irritiert, fügte Halley hinzu. Der markante Anstieg zum Vorjahr beruhe auch auf der niedrigen Vergleichsbasis wegen der Corona-Auswirkungen. Offensichtlich neigten die Anleger dazu, derartige Entwicklungen als zeitlich befristet einzustufen.

Auch der markante Anstieg der US-Verbraucherpreise am Vortag hatte die Inflationssorgen nicht angeheizt. "Die Mehrzahl der Finanzmarktteilnehmer setzt offenbar darauf, dass die US-Notenbanker die erhöhte Preisdynamik weiterhin ohne mit der Wimper zu zucken als temporär qualifizieren werden", merkte die LBBW dazu an.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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