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Geändert am: 10.05.2021 22:01:37

US-Handel endet auf rotem Terrain -- SMI beendet Handel im Minus -- DAX schliesst stabil -- Asiens Börsen letztlich mehrheitlich fester

Der heimische Aktienmarkt tendierte zum Wochenstart schwächer. Der deutsche Leitindex bewegte sich kaum. Die Wall Street zeigte sich zum Wochenauftakt schwächer. Asiens Märkte notierten am Montag zum Grossteil in der Gewinnzone.

SCHWEIZ

Zum Wochenstart ging es am heimischen Aktienmarkt südwärts.

Der SMI ging etwas schwächer in den Handel und verweilte auch anschliessend auf rotem Terrain. Am Abend betrug das Minus noch 0,45 Prozent auf 11'123,67 Punkte.

Die Nebenwerte-Indizes SLI und SPI starteten wenig bewegt und folgten dann der negativen Tendenz des Leitindex. Schlussendlich verbuchten sie Verluste von 0,65 Prozent auf 1'804,39 Punkte bzw. 0,60 Prozent auf 14'275,87 Zähler.

Damit nahmen Investoren nach der positiven Vorwoche wieder Gewinne mit. Mit einem Plus von 1,4 Prozent hat der SMI in der vorangegangenen Woche einen Teil der Verluste aus den beiden Vorwochen wettgemacht - und das, obwohl die US-Jobdaten am Freitag deutlich schlechter als erwartet ausgefallen waren. An der Börse wurden sie als Garant für eine weiterhin lockere Geldpolitik der Notenbanken gesehen.

Grundsätzlich sei die Stimmung denn auch weiterhin gut - auch wenn sich aktuell eine gewisse Zurückhaltung bemerkbar mache. Investoren verliessen sich einfach weiter darauf, dass die Notenbanken die Geldschleusen geöffnet lassen, hiess es aus dem Handel. "Prinzipiell sieht man in Zeiten der Pandemie in dem Zusammenspiel aus lockerer Fiskal- und Geldpolitik ein ordentliches Sicherheitsnetz", kommentierte ein Börsianer. Für Aktien sei dies die beste aller möglichen Welten: Die Wirtschaft sei robust, die Unternehmensgewinne stark, aber keine Straffung der Geldpolitik und mehr Haushaltsausgaben stünden in Aussicht, sagte ein Stratege.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt bewegte sich am Montag kaum vom Fleck.

So eröffnete der DAX die Sitzung etwas höher, fiel dann jedoch in die Verlustzone zurück. Kurz vor Handelssende kämpfte er sich aus dem Minus heraus und beendete den Tag bei 15'400,41 Punkten unverändert zum Schlusskurs vom Freitag.

Der DAX hat zum Wochenauftakt seine Gewinne der vergangenen drei Handelstage nicht ganz verteidigt. Eine zuvor erhoffte Fortsetzung der Erholung gelang ihm nicht. Das vor drei Wochen erreichte Rekordhoch bei gut 15'501 Punkten blieb aber in Reichweite.

Am Freitag hatte es dem DAX nochmals einen kräftigen Schub gegeben, dass die Furcht der Anleger vor steigenden Leitzinsen nach einem enttäuschenden US-Arbeitsmarktbericht merklich abgenommen hatte. Für einen weiteren Anstieg fehlte nun aber der Schwung.

Ein bremsende Wirkung wurde anderen Experten zufolge vom Anleihemarkt abgeleitet. Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets etwa verwies darauf, dass die Rendite von US-Anleihen am Freitag schon wenige Stunden nach dem Jobbericht wieder das Niveau vor diesem erreicht hätten. Dies zeige, dass Anleger dort gegenüber nachlassenden Inflations- und Zinsängsten weitaus skeptischer eingestellt seien.

Vor dem Hintergrund eines zum Teil hohen Bewertungsniveaus wunderten sich die Experten der Landesbank Helaba am Montag auch ein Stück weit über die robuste Anlegerstimmung und die Tatsache, dass Rücksetzer offenbar zu einem Neueinstieg animieren. Sie sehen den Markt nun vor richtungsweisenden Tagen angesichts der Saisonalität im Mai und der nach wie vor laufenden Berichtssaison.

Am Montag spielte sich die Berichtssaison zunächst im Nebenwertebereich ab - unter anderem mit Zahlen von Aurubis, Wacker Neuson, Hypoport, TAG Immobilien, Carl Zeiss Meditec und der Deutschen Pfandbriefbank.

Ausserdem berichtete noch der Corona-Impfstoffpionier BioNTech vom ersten Quartal, in dem das gemeinsam mit Pfizer vermarktete Vakzin international schon munter verimpft wurde.

WALL STREET

Die Wall Street notierte zum Wochenauftakt mit Verlusten.

Der Dow Jones kletterte im Handelsverlauf erstmals über 35'000 Punkte und markierte damit ein neues Allzeithoch. Am Ende gab der US-Leitindex aber nach und verlor 0,09 Prozent auf 34'745,16 Punkte. Der NASDAQ Composite rutschte unterdessen deutlicher ab und verabschiedete sich 2,55 Prozent schwächer bei 13'401,86 Punkten aus dem Handel.

Experten zufolge ist eine baldige Straffung der amerikanischen Geldpolitik erst einmal vom Tisch, nachdem am Freitag der Arbeitsmarktbericht enttäuscht hatte.

Gleichwohl fiel auf, dass die Rendite der viel beachteten zehnjährigen US-Staatsanleihen nur kurz negativ auf den Jobbericht reagiert hat und nun schon wieder über dem Niveau von kurz vor der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten liegt. Die schlechten Daten seien kein Freifahrtschein für eine zeitlich unbegrenzte ultralockere Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve, kommentierte Analyst Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets. Höhere Zinsen machen für gewöhnlich Technologie-Unternehmen besonders zu schaffen, weil sie viel Geld für Wachstum und Investitionen benötigen. Steigen die Zinsen, steigen auch die Kosten ihrer Finanzierungen.

ASIEN

Die Börsen in Asien präsentierten sich am Montag mehrheitlich fester.

In Tokio stieg der Nikkei bis zum Handelsende um 0,55 Prozent auf 29'518,34 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite derweil mit plus 0,27 Prozent bei 3'427,99 Zählern.

In Hongkong gab der Hang Seng letztlich um marginale 0,05 Prozent auf 28'595,66 Indexpunkte nach.

An den asiatischen Aktienmärkten hatte am Montag vor allem die Börse in Japan von dem freundlichen Wochenschluss an der Wall Street profitiert. Am Freitag hatte an den US-Börsen ein enttäuschender Arbeitsmarktbericht für April den Kursen auf die Sprünge geholfen. Experten zufolge ist eine baldige Straffung der amerikanischen Geldpolitik damit erst einmal vom Tisch. Höhere Zinsen schmälern die Attraktivität von Aktien gegenüber festverzinslichen Anlagen wie etwa Anleihen. Das wog für die Anleger offenbar schwerer als Sorgen, dass die weltgrösste Volkswirtschaft als Konjunkturmotor ins Stottern geraten könnte.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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