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Geändert am: 10.04.2026 22:23:48
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US-Börsen mit uneinheitlichem Wochenschluss -- SMI geht fester ins Wochenende -- DAX letztlich stabil -- Asiens Börsen schliessen im Plus
Der heimische Aktienmarkt zeigte sich vor dem Wochenende freundlich. Der deutsche Leitindex tendierte letztlich wenig verändert. Die Wall Street bewegte sich mit verschiedenen Vorzeichen. Die Börsen in Fernost verbuchten am Freitag Gewinne.
SCHWEIZ
Am Schweizer Aktienmarkt zogen die Kurse zum Wochenschluss an.
Der SMI bewegte sich in der Gewinnzone, nachdem er bereits höher gestartet war. Sein Schlussstand: 13'183,28 (+0,18 Prozent).
Die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI präsentierten sich ebenfalls freundlich, nachdem sie den Handel im Plus aufnahmen. Sie beendeten die Woche deutlichere 0,61 Prozent fester bei 18'489,67 Einheiten bzw. 0,56 Prozent stärker bei 2'113,00 Stellen.
An den Finanzmärkten setzte sich das Tauziehen zwischen Hoffen und Bange weiter fort. Die Kurse stiegen zwar zum Wochenschluss erneut - hierzulande den dritten Handelstag in Folge. Die Lage bleibe aber fragil, lautet der Tenor der meisten Expertenkommentare.
"Anleger dürften mit gemischten Gefühlen, aber auch einer vorsichtigen Portion Hoffnung in das Wochenende gehen", kommentierte ein Marktbeobachter. Im Mittelpunkt des Interesses stünden nun die geplanten Gespräche zwischen Delegationen aus den USA und dem Iran. "Investoren hoffen auf den grossen Wurf und damit auf einen dauerhaften Burgfrieden zwischen den Kriegsparteien." Die Märkte klammerten sich nach wie vor an jedes Signal der Entspannung.
Sollten die Verhandlungen allerdings platzen oder kein belastbarer Waffenstillstand zustande kommen, dürfte dies viele Anleger auf dem falschen Fuss erwischen, so der Experte weiter. Wie ausgeprägt die Stimmungsschwankungen am Markt derzeit seien, hätten zuletzt auch verschiedene Stimmungsindikatoren gezeigt, hiess es bei Raiffeisen. Sie reflektierten letztlich die aufgeflackerten Rezessionsängste.
DEUTSCHLAND
Nach dem Rückschlag vom Vortag war am deutschen Aktienmarkt am Freitag ein eher ruhiger Handel zu beobachten.
Der DAX eröffnete minimal höher und präsentierte sich auch im Anschluss fester. Kurz vor Handelsschluss fiel er dann an die Nulllinie zurück. Er ging marginale 0,01 Prozent im Minus bei 23'803,95 Punkten ins Wochenende.
Sehr vage Hoffnungen auf ein Ende des Kriegs in der Ukraine haben am Freitag die Kurse am deutschen Aktienmarkt bis kurz vor Handelsende angeschoben. Die runde Marke von 24'000 Zählern konnte der DAX sogar zeitweise hinter sich lassen. Etwas Rückenwind gab es auch von den Verbraucherpreisen in den USA im März, deren Anstieg etwas geringer ausfiel als erwartet.
Verliefen die ersten beiden Handelsstunden noch zäh, so kam anschliessend etwas Schwung ins Geschehen. Händler berichteten von vagen Spekulationen über ein Ende des Kriegs in der Ukraine. Auslöser könnte die Reise des für Wirtschaftsbeziehungen mit dem Ausland zuständigen Kremlgesandte Kirill Dmitrijew zu Gesprächen in die USA gewesen sein. Moskau bremste allerdings umgehend: Dmitrijew führe keine Gespräche über ein Ende des Ukraine-Kriegs, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Sein Besuch bedeute keine Wiederaufnahme der unterbrochenen Verhandlungen.

WALL STREET
Die US-Börsen zeigten sich am Freitag uneins.
Der Dow Jones bewegte sich während der gesamten Sitzung in der Verlustzone und verlor letztendlich 0,56 Prozent auf 47'916,57 Punkte.
Der NASDAQ Composite zeigte sich hingegen freundlich und verbesserte sich um 0,35 Prozent auf 22'902,89 Zähler.
Der Optimismus an den US-Börsen hinsichtlich der am Wochenende beginnenden Verhandlungen zwischen den Kriegsgegnern USA und Iran hat am Freitag leichte Risse bekommen. Nach steilen Aufschlägen seit Bekanntgabe des Waffenstillstandes überwog eher die Vorsicht - gerade vor dem Wochenende mit seinem hohen Schlagzeilenrisiko. Auch wenn seit rund 48 Stunden die meisten von Irans Golfnachbarn - mit Ausnahme von Kuwait - und Israel keine Raketen- oder Drohnenangriff durch Teheran mehr gemeldet hatten, stieg gleichwohl die Nervosität. Letztlich hänge alles an der Wiederaufnahme des freien Schiffsverkehrs durch die Seestrasse von Hormus, hiess es.
Auch US-Präsident Donald Trump räumte ein, dass der Iran mit Blick auf internationale Wasserstrassen noch "Trümpfe" halte.
"Da der Waffenstillstand weiterhin fragil ist und die Ölpreise deutlich über dem Vorkriegsniveau liegen, besteht das reale Risiko, dass sich die Inflation dauerhaft über dem 2-Prozentziel festsetzt", erläuterte Marktstratege Jason Pride von Glenmede.

ASIEN
Die asiatischen Börsen schlossen am Freitag in der Gewinnzone.
In Tokio notierte der Nikkei 225 letztlich 1,84 Prozent höher bei 56'924,11 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland gewann der Shanghai Composite 0,51 Prozent auf 3'986,23 Zähler.
In Hongkong legte der Hang Seng derweil 0,55 Prozent auf 25'893,54 Einheiten zu.
Zur freundlicheren Grundstimmung trug wie schon an der Wall Street bei, dass Israel direkte Verhandlungen mit dem Libanon aufnehmen will und dass Israel nach den Worten von US-Präsident Trump zudem seine Angriffe auf den Libanon verringern will. Derweil sollen später am Tag im pakistanischen Islamabad erste Gespräche zwischen USA und Iran stattfinden. Hauptstreitpunkt ist neben den andauernden Angriffen Israels auf den Libanon die weiter vom Iran nicht voll geöffnete Strasse von Hormus. Offenbar sind seit Vereinbarung der zweiwöchigen Waffenruhe nur sehr wenige Schiffe durch die Wasserstrasse gelangt. Dazu soll Iran Mautgebühren für die Passage erwägen.
Vor diesem Hintergrund blieben die Ölpreise erhöht, was wiederum eine deutlichere Aufwärtstendenz an den Börsen verhinderte.
Für etwas Zurückhaltung könnte ausserdem gesorgt haben, dass später am Tag aus den USA Verbraucherpreise für März veröffentlicht werden. Sollten diese als Folge des Energiepreisschocks seit Ausbruch des Krieges noch stärker als erwartet zugelegt haben, könnte das die globalen Inflationssorgen noch anfachen und damit auch Zinserhöhungsbefürchtungen. Ökonomen erwarten eine monatliche Teuerung um 0,9 Prozent, verglichen mit 0,3 Prozent im Februar.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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Unternehmensdaten
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| 10.04.26 | ALPHA CO LTD / Quartalszahlen |
| 10.04.26 | AMP Ltd. / Generalversammlung |
| 10.04.26 | Ananda Drive Techniques (Shanghai) Co., Ltd. Registered Shs -A- / Quartalszahlen |
| 10.04.26 | Anhui Province Natural Gas Development Co Ltd Registered Shs -A- / Quartalszahlen |
| 10.04.26 | Arcos Dorados Holdings Inc (A) Cert Deposito Arg Repr 2 Shs / Generalversammlung |
Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
|---|---|
| 10.04.26 | Orthodoxer Karfreitag |
| 10.04.26 | Business NZ PMI |
| 10.04.26 | Consumer Price Index (MoM) |
| 10.04.26 | Consumer Price Index (YoY) |
| 10.04.26 | Bank Lending (YoY) |
| 10.04.26 | Producer Price Index (YoY) |
| 10.04.26 | Producer Price Index (MoM) |
| 10.04.26 | BoK Interest Rate Decision |
| 10.04.26 | Producer Price Index (YoY) |
| 10.04.26 | Consumer Price Index (YoY) |
| 10.04.26 | Consumer Price Index (MoM) |
| 10.04.26 | Consumer Confidence |
| 10.04.26 | Manufacturing Output (MoM) |
| 10.04.26 | Industrieproduktion ( Monat ) |
| 10.04.26 | Kerninflation |
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| 10.04.26 | Kerninflation (im Monatsvergleich) |
| 10.04.26 | Consumer Price Index (YoY) |
| 10.04.26 | Inflation (HICP) (YoY) |
| 10.04.26 | Industrial Production (MoM) |
| 10.04.26 | Verbraucherpreisindex (Jahr) |
| 10.04.26 | Harmonisierter Verbraucherpreisindex (Monat) |
| 10.04.26 | Harmonisierter Verbraucherpreisindex (Jahr) |
| 10.04.26 | Consumer Price Index (MoM) |
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| 10.04.26 | Manufacturing Output |
| 10.04.26 | Consumer Price Index (YoY) |
| 10.04.26 | Verbraucherpreisindex (im Monatsvergleich) |
| 10.04.26 | Industrial Output (YoY) |
| 10.04.26 | Industrial Production (YoY) |
| 10.04.26 | Industrial Production (YoY) |
| 10.04.26 | Industrieproduktion s.a. ( Monat ) |
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| 10.04.26 | Haushaltsausgleich |
| 10.04.26 | ECB's De Guindos speech |
| 10.04.26 | FX Reserves, USD |
| 10.04.26 | FOMC Mitglied Daly Rede |
| 10.04.26 | Industrial Output (MoM) |
| 10.04.26 | Industrial Output (YoY) |
| 10.04.26 | IPCA Inflation |
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| 10.04.26 | Consumer Price Index Core s.a |
| 10.04.26 | Consumer Price Index n.s.a (MoM) |
| 10.04.26 | Consumer Price Index ex Food & Energy (MoM) |
| 10.04.26 | Consumer Price Index ex Food & Energy (YoY) |
| 10.04.26 | Consumer Price Index (YoY) |
| 10.04.26 | Consumer Price Index (MoM) |
| 10.04.26 | Unemployment Rate |
| 10.04.26 | Average Hourly Wages (YoY) |
| 10.04.26 | Participation Rate |
| 10.04.26 | Net Change in Employment |
| 10.04.26 | Current Account n.s.a. |
| 10.04.26 | Uni-Michigan: Erwartungen der Verbraucher |
| 10.04.26 | Uni-Michigan: Verbrauchervertrauen |
| 10.04.26 | Uni-Michigan: Fünfjährige Inflationserwartung der Verbraucher |
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| 10.04.26 | Uni-Michigan: Inflationserwartungen der Verbraucher (1 Jahr) |
| 10.04.26 | Verbraucherpreisindex (Monat) |
| 10.04.26 | Baker Hughes Plattform-Zählung |
| 10.04.26 | Baker Hughes Plattform-Zählung |
| 10.04.26 | Monatliches Budget-Statement |
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| Dow Jones | 49’704.47 | 0.19% | |
| NASDAQ Comp. | 26’274.13 | 0.10% | |
| NASDAQ 100 | 29’320.66 | 0.29% | |
| SMI | 13’101.33 | 0.01% | |
| SPI | 18’575.43 | 0.00% | |
| NIKKEI 225 | 62’417.88 | -0.47% | |
| Hang Seng | 26’406.84 | 0.05% | |
| Shanghai Composite | 4’225.02 | 1.08% | |
| SLI | 2’097.34 | -0.18% |
Devisen in diesem Artikel
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