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Geändert am: 09.06.2021 22:09:12

Dow Jones schlussendlich in Rot -- SMI schliesst nach Rekordhoch im Plus -- DAX letztendlich schwächer -- Asiens Börsen beenden Sitzung uneinheitlich

An der Wall Street fehlten im Mittwochshandel die Impulse. Der heimische Aktienmarkt tendierte zur Wochenmitte höher, während der deutsche Leitindex nachgab.Die Aktienmärkte in Fernost fanden am Mittwoch keine gemeinsame Richtung.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich zur Wochenmitte freundlich.

Der SMI eröffnete die Sitzung noch leicht im Minus, konnte dann aber in die Gewinnzone klettern. Bei 11'783,46 markierte er zwischenzeitlich ein neues Rekordhoch. Schlussendlich beendete der SMI den Tag 1,13 Prozent im Plus bei 11'788,10 Zählern.

Die Nebenwerte-Indizes SLI und SPI starteten beide tiefer in den Handelstag, folgten dem Leitindex dann aber in Richtung Gewinnzone. Der SLI legte schlussendlich 0,75 Prozent auf 1'913,40 Punkte zu, während der SPI 0,93 Prozent auf 15'146,37 Zähler hinzugewinnen konnte. Zeitweise konnten sie ebenfalls Rekordstände verbuchen.

Der Schweizer Aktienmarkt stand am Mittwoch nach einem negativen Start im Plus, gestützt insbesondere von den starken Pharmaschwergewichten. Nachdem der hiesige Leitindex SMI nach einem starken Lauf über die vergangenen zwei Wochen das Allzeithoch am Vortag auf mittlerweile knapp über 11'700 Punkte geschraubt hatte, herrschte zumindest zu Beginn noch etwas Zurückhaltung. Die Investoren seien auf der Suche nach weiteren Treibern für noch höhere Kurse, hiess es in einem Kommentar des Online-Traders ActivTrades. Es gab aber auch keine deutlichen Zeichen für einen bevorstehenden Abschwung.

Im Fokus blieb das Thema Inflation. Während verschiedene Marktteilnehmer davon ausgingen, dass sich die Lage bei den in die Höhe geschossenen Rohstoffpreisen im zweiten Semester wieder stabilisieren wird, waren am Morgen neue Daten aus China eingetroffen. Dort hatten die Produzentenpreise im Mai so stark angezogen wie seit 13 Jahren nicht mehr. Weitere Aufschlüsse von der Preisentwicklung erhoffen sich die Investoren von der für morgen anberaumten EZB-Sitzung sowie vom ebenfalls am Donnerstag anstehenden Index der Konsumentenpreise in den USA.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex gab am Mittwoch nach.

Der DAX startete nahezu unverändert in den Handelstag und rutschte danach in die Verlustzone ab. Schlussendlich beendete der deutsche Leitindex den Mittwochshandel 0,38 Prozent tiefer bei 15'581,40 Punkten.

Vor den am Donnerstag erwarteten Inflationsdaten und der Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) hielten sich die Anleger erkennbar zurück. Das Risiko vor wichtigen Ereignissen der Woche etwas rausnehmen zu wollen, liege in der Natur der Investoren, sagte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets. Positiv dabei sei aber, dass grössere Verkäufe bislang ausblieben.

Tags zuvor war der DAX fast an seinen Rekord vom Montag bei 15'732 Punkten heran gelaufen, dann jedoch wieder unter 15'700 Punkte gerutscht. Marktexperte Andreas Lipkow von comdirect nannte den Bereich zwischen 15'600 und 15'700 Punkten die Komfortzone für den DAX. Bis zur EZB-Sitzung und den US-Preisdaten würden die Marktteilnehmer die obere und untere Bandbreite dieser Handelsspanne austesten.

Bei steigender Inflation im Zuge einer anziehenden Wirtschaft und höherer Staatsausgaben fürchten die Anleger eine Straffung der Geldpolitik durch die Notenbanken mit einer womöglich zeitigeren Anhebung der Zinsen. Dies kann dem Aktienmarkt schaden, da andere Anlageklassen dann wieder attraktiver werden.

Die USA haben in der Corona-Pandemie ihre Reisewarnung für amerikanische Staatsbürger für Ziele wie Deutschland und Dutzende andere Länder gelockert. Davon profitierten Aktien aus dem Luftfahrt- und Tourismussektor.

WALL STREET

An der Wall Street behielten Anleger ihre abwartende Haltung bei.

Der Dow Jones startete mit einem minimalen Plus und bewegte sich anschliessend im Minus. Aus dem Handel ging er dann 0,44 Prozent schwächer bei 34'447,14 Punkten. Der NASDAQ Composite eröffnete etwas höher und legte dann leicht zu. Zum Handelsschluss wies er dann aber Verluste von 0,09 Prozent auf 13'911,75 Zähler aus.

Bevor am Donnerstag die EZB für Beratungen zusammenkommt und die US-Verbraucherpreise für den Mai veröffentlicht werden, hielten sich Marktteilnehmer in den USA weiterhin zurück. Die Börsianer erhoffen sich durch die Daten Rückschlüsse auf die künftige Zinspolitik der Fed ziehen zu können.

ASIEN

Die Börsen in Fernost präsentierten sich am Mittwoch uneinheitlich.

In Tokio verlor der Nikkei bis zum Handelsende 0,35 Prozent auf 28'860,80 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland verbuchte der Shanghai Composite dagegen ein Plus von 0,32 Prozent auf 3'591,40 Einheiten. Der Hang Seng in Hong Kong notierte letztlich 0,13 Prozent tiefer bei 28'742,63 Zählern.

Auch am Mittwoch tat sich bei den Indizes der Aktienmärkte in Asien eher wenig. Börsianer sprachen von Gewinnmitnahmen und einem richtungslosen Geschäft.

Im Fokus stand die globale Inflationsentwicklung, insbesondere jene in den USA. Neue Erkenntnisse erwarten Marktteilnehmer darüber am Donnerstag von den Verbraucherpreisen für Mai. Weil eine hohe Inflation einhergeht mit Spekulationen über eine straffere Geldpolitik der Notenbanken, dürften sich einige Akteure an den Börsen aktuell etwas zurückhalten mit Neuengagements.

Dazu passten die chinesischen Erzeugerpreise. Sie stiegen im Mai deutlicher als erwartet und zudem so stark wie seit 13 Jahren nicht mehr. Allerdings legten die Verbraucherpreise zugleich nicht ganz in dem Umfang zu, wie Ökonomen erwartet hatten.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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