Gewinne an der Wall Street -- SMI und DAX schliessen freundlich -- Asiatische Indizes beenden Handel uneinheitlich | 09.03.21 | finanzen.ch
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Geändert am: 09.03.2021 22:02:59

Gewinne an der Wall Street -- SMI und DAX schliessen freundlich -- Asiatische Indizes beenden Handel uneinheitlich

Der heimische Aktienmarkt sowie der deutsche Leitindex präsentierten sich am Dienstag letztlich in Grün. Die US-Aktienmärkte konnten im Dienstagshandel Gewinne erzielen. Während es an Japans Aktienmarkt nach oben ging, waren die Vorzeichen in China rot.

SCHWEIZ

Am Dienstag fand die heimische Börse keine klare Richtung.

Der SMI verkleinerte im Handelsverlauf seinen anfänglichen Verlust und pendelte dann lange um die Nulllinie. Letztlich schloss er aber mit einem Plus von 0,25 Prozent bei 10'857,97 Zählern.

Auch die Nebenwerte-Indizes SLI und SPI legten schlussendlich zu und beendeten den Tag mit Zuwächsen von 0,42 Prozent bei 1'757,29 Punkten bzw. 0,44 Prozent bei 13'630,49 Einheiten.

Die Konsolidierung sei fast abgeschlossen und nun blickten die Anleger wieder nach vorn, sagte ein Händler laut awp. Solange die Zentralbanken die Märkte mit Gratisgeld fluteten, würden tiefere Kurse immer wieder als Einstiegsgelegenheiten genützt.

Dazu kamen laut Händlern positive Signale aus der Wirtschaft in der Eurozone. Auch hoffen die Anleger, dass an heutigen Dienstag das Repräsentantenhaus das US-Konjunkturpaket absegnen werde, hiess es am Markt. Dann könnte US-Präsident Biden das Gesetz im Laufe der Woche noch unterzeichnen. Der dadurch zu erwartende Konjunkturschub könnte dann weitere Aktienkäufe auslösen. Allerdings hänge die weitere Entwicklung der Aktienbörsen auch von der der US-Zinsen ab.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex hat sich am Dienstag nach einem verhaltenen Start wieder nach oben gehangelt und einen Rekord markiert.

Der DAX konnte sein frühen Verluste abschütteln, in die Gewinnzone wechseln und sogar eine neue Bestmarke bei 14'475,65 Zählern aufstellen. Schlussendlich ging er mit einem Plus von 0,40 Prozent bei 14'437,94 Punkten in den Feierabend.

"Die Anleger haben ihre Zurückhaltung aufgegeben", kommentierte Analyst Christian Henke vom Broker IG. Am Vortag sei "der wochenlange Knoten in den späten Handelsstunden plötzlich geplatzt." In Anbetracht des jüngsten Renditeanstiegs in den USA hätten sich die Marktteilnehmer davor zurückgehalten, aber auch nicht auf breiter Front verkauft. Doch "nun scheint trotz aller Bedenken die Euphorie zu überwiegen. Jegliche Widerstände wurden aus dem Weg geräumt".

Am Dienstag standen die Geschäftszahlen etlicher Unternehmen im Fokus. Ausserdem stand Continental mit einem Ausblick im Fokus, die Deutsche Post mit ihrem operativen Ergebnisausblick sowie angehobenen Zielen.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten am Dienstag Aufschläge.

So eröffnete der Dow Jones 0,28 Prozent höher bei 31'892,35 Punkten und stand auch im weiteren Handelsverlauf im Plus. Am Ende ging das Börsenbarometer 0,09 Prozent fester bei 31'832,08 Zählern in den Feierabend. Daneben legte der NASDAQ Composite 3,69 Prozent auf 13'073,82 Zähler zu.

Zu Wochenbeginn hatten sich die Indizes uneinheitlich gezeigt: während der Dow ein neues Rekordhoch markiert hatte, verbuchte der Nasdaq deutliche Verluste.

Stützend wirkte, dass der US-Kongress vor der Verabschiedung des 1,9 Billionen Dollar schweren Corona-Hilfspakets für die angeschlagene US-Wirtschaft steht. Das US-Repräsentantenhaus stimmt voraussichtlich erst am Mittwoch über das Stützungspaket ab. Der Senat hatte das Paket bereits am Samstag angenommen. Die Zustimmung im Repräsentantenhaus, wo die Demokraten eine klare Mehrheit haben, gilt als sicher.

Die Anleiherenditen kamen indessen zurück und liegen nun deutlich unter dem Jahreshoch von über 1,60 Prozent. Aktuell notiert die US-Zehnjahresrendite bei 1,54 Prozent - ein Rückgang um 5,9 Basispunkte. Am Vortag hatten gestiegene Marktzinsen erneut Technologiewerte unter Druck gesetzt, da der Sektor von einem hohen Fremdkapitalanteil gekennzeichnet ist. Die Stabilisierung an den Anleihemärkten dürfte Technologiewerten dabei helfen, einen Teil der Verluste wieder wettzumachen, heisst es von Marktteilnehmern. Inflationssorgen im Zuge einer Erholung der US-Wirtschaft hatten die US-Anleiherenditen zuletzt immer weiter steigen lassen.

"Wir sind der Meinung, dass ein grosser Teil des Anstiegs der Anleiherenditen vorbei ist", so Hani Redha, Portfoliomanager bei Pinebridge Investments. "Bei diesem Renditeniveau erwarten wir, dass weitere Käufer hinzukommen werden. Das stabilisiert tendenziell das Renditeniveau."

ASIEN

An den Börsen in Fernost waren die Vorzeichen am Dienstag verschieden.

Der japanische Leitindex Nikkei gewann letztlich 0,99 Prozent auf 29'027,94 Punkte hinzu.

Dagegen sank der Shanghai Composite auf dem chinesischen Festland 1,82 Prozent auf 3'359,29 Zähler runter. In Hongkong notierte der Hang Seng schlussendlich 0,81 Prozent im Plus bei 28'773,23 Stellen.

Die Vorgaben aus den USA waren bestenfalls gemischt, nachdem Technologiewerte erneut stark unter Druck standen zugunsten von eher zyklischen Aktien angesichts der Spekulation auf eine breite Konjunkturerholung und auch vor dem Hintergrund weiter steigender US-Renditen.

In Japan war die Stimmung gut, obwohl neue Konjunkturdaten wie das revidierte BIP im vierten Quartal 2020 oder die Ausgaben der privaten Haushalte im Januar eher enttäuschten. Rückenwind für japanische Aktien kam derweil von der Währungsseite, denn der Dollar setz seine Aufwertung gegenüber dem Yen fort. Der Yen ist mittlerweile so billig wie zuletzt im Juni 2020, was günstig für japanische Exportunternehmen ist.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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