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Geändert am: 09.01.2020 22:24:45

US-Indizes in Rekordstimmung -- SMI beendet Handel quasi unbewegt -- DAX mit kräftigen Aufschlägen -- Asiens Börsen letztlich mit grünen Vorzeichen

SCHWEIZ

Der Aktienmarkt in der Schweiz gab seine anfänglichen Gewinne am Donnerstag wieder weitestgehend ab.

Der Leitindex SMI eröffnete noch fester. Nachdem er zunächst in der Gewinnzone gelegen hatte, fiel er im Verlauf jedoch an den Vortagesschlusskurs zurück. So schloss er 0,01 Prozent leichter bei 10'650,97 Punkten.

Die Nebenwerteindizes SLI und SPI standen zum Schluss nach einem volatilen Handel nahe der Nulllinie. Während der SLI den Donnerstagshandel 0,08 Prozent tiefer bei 1'642,18 Zählern beendete, konnte der SPI bis Börsenschluss immerhin 0,11 Prozent auf 12'894,31 Einheiten zulegen.

Der schweizerische Aktienmarkt ist am Donnerstag seinen europäischen Pendants ganz klar hinterhergehinkt. Während die internationalen Kapitalmärkte nach der jüngsten Eskalation der Nahostkrise auf Entspannung setzten und die Furcht vor einem neuen Krieg in der Region abzuschütteln schienen, blieben Anleger in der Schweiz deutlich skeptischer. Auch die nun sichere Unterzeichnung des ersten Teilhandelsabkommens zwischen den USA und China in der kommenden Woche liess die Risikoneigung kaum steigen.

Abzulesen war die Skepsis am Devisenmarkt, wo der Franken zum Euro zulegte und auch zum Dollar zur Stärke neigte. Der feste Franken belastete indes die eidgenössische Börse etwas

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex legte am Donnerstag kräftig zu.

Der DAX startete bereits deutlich höher und stand auch im weiteren Handelsverlauf klar im Plus. So verabschiedete er sich schlussendlich mit einem Zuwachs von 1,31 Prozent bei 13'495,06 Punkten in den Feierabend.

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich am Donnerstag weiter von den Sorgen um den US-Konflikt mit dem Iran gelöst. Der DAX machte einen grossen Schritt in Richtung seines Rekordhochs. Damit fehlten ihm nur noch rund 100 Punkte zu Bestmarke von 13'596 Zählern aus dem Januar 2018.

Die unmittelbare Gefahr eines neuen Krieges im Nahen Osten scheint zunächst gebannt. US-Präsident Donald Trump stimmte zuletzt bei einer Ansprache an die Nation zwar neue Wirtschaftssanktionen gegen den Iran an, aber keine weiteren Militärschläge. "Es scheint fraglich, ob Trump im Wahljahr einen Krieg vom Zaun brechen will", schrieb Analyst Martin Utschneider vom Bankhaus Donner & Reuschel. Das amerikanische Volk sei "erwiesenermassen kriegsmüde".

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Name Valor TER Perf. 3J in %
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889976
0.36
42.86
iShares Core SPI® (CH)
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43695827
0.20

iShares Electric Vehicles...
44880650
0.40

"Der DAX bleibt ein Stehaufmännchen", kommentierten die Chartexperten der UBS den Fakt, dass sich der Leitindex wieder rasch erholen konnte vom jüngsten Rutsch unter die 13'000 Punkte wegen des Iran-Konfliktes. Damit sei der übergeordnete Aufwärtstrend weiter intakt. Über 13'425 Punkten - eine Marke, die ihm zuletzt Widerstand leistete - sehen sie den Weg nach oben zum bisherigen Rekord frei.

WALL STREET

An den New Yorker Börsen ging die Rekordjagd nach den jüngsten Entspannungssignalen im USA-Iran-Konflikt weiter.

Der Dow Jones startete bereits im Plus und kletterte mit seinem neuen intraday Allzeithoch bei 28'988,01 Punkten allmählich der 29.000-Punkte-Marke entgegen. Letztendlich schloss der US-Leitindex 0,74 Prozent höher bei 28.956,90 Zählern. Der NASDAQ Composite verbuchte zum Start einen Gewinn und legte ebenfalls auf ein neues Rekordhoch bei 9.215,95 Einheiten zu. Schlussendlich blieb ein Aufschlag von 0,81 Prozent bei 9.203,43 Punkten stehen.

An den US-Börsen sorgten die jüngsten Entspannungssignale im Konflikt mit dem Iran am Donnerstag weiter für gute Anlegerstimmung.

Die Vereinten Nationen werteten die Trump-Aussagen als Deeskalationszeichen. Zudem deutete der iranische Verteidigungsminister Ami Hatami am Donnerstag in einem auf Twitter verbreiteten Video-Interview am Donnerstag an, eher auf politische Mittel zu setzen. "Unser nächster Schritt wird davon abhängen, welche Schritte die andere Seite unternehmen wird", sagte Hatami.

"Dieser Konflikt scheint so plötzlich und unerwartet aufgehört zu haben, wie er begonnen hat", schrieb Marktbeobachter Craig Erlam von der Devisenplattform Oanda. "Was auch immer die Gründe für die Deeskalation gewesen sein mögen - an den Märkten haben sie für neue Zuversicht gesorgt und die Risikofreude zurückgebracht."

Konjunkturseitig kamen positive Signale vom US-Arbeitsmarkt. Die wöchentlich erhobene Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist mit 214'000 niedriger ausgefallen als von Ökonomen mit 220'000 erwartet wurde.

ASIEN

Asiens Börsen konnten am Donnerstag zulegen.

Gestützt vom schwächeren Yen führte die japanische Börse die Märkte der Region an. In Tokio schloss der Nikkei 2,31 Prozent leichter bei 23'739,87 Punkten.

Auch in China dominierten die Bullen. Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite bis Handelsende um 0,91 Prozent auf 3'094,88 Zähler. Der Hang Seng in Hongkong legte um 1,68 Prozent zu auf 28'561,00 Punkte.

Die Anleger waren in Kauflaune in Erleichterung darüber, dass der Konflikt zwischen den USA und Iran vorerst wohl nicht in einen Krieg ausarten wird.

US-Präsident Donald Trump reagierte sehr moderat auf den iranischen Vergeltungsschlag, bei dem in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zwei internationale Militärstützpunkte im Irak mit Raketen angegriffen wurden. Teheran reagierte damit auf die Tötung des iranischen Generals Kassem Soleimani durch einen US-Drohnenangriff am Freitag.

In einer Rede am Mittwoch kündigte Trump lediglich weitere Wirtschaftssanktionen gegen das Land an. Der gemässigte Auftritt des US-Präsidenten weckte Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung des Konflikts.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com

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09.01.20 AEON mall Co Ltd / Quartalszahlen
09.01.20 AFC-HD AMS Life Science Co Ltd / Quartalszahlen
09.01.20 AOHATA Corp / Quartalszahlen
09.01.20 ARBEIT-TIMES CO LTD / Quartalszahlen
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09.01.20 CREEK & RIVER Co Ltd / Quartalszahlen
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