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Geändert am: 08.12.2021 22:05:59

US-Börsen letztlich freundlich -- SMI geht nach neuem Allzeithoch fester aus dem Handel -- DAX schliesst im Minus -- Asiens Börsen legen bis Handelsschluss mehrheitlich zu

Der heimische Markt legte im Mittwochshandel zu, während der deutsche Leitindex in der Verlustzone feststeckte. Die US-Börsen tendierten etwas fester. An den Börsen in Fernost überwogen am Mittwoch die Gewinne.

SCHWEIZ

In Zürich griffen die Anleger am Mittwoch weiter zu.

Der SMI notierte schon zum Handelsstart höher und blieb auch im weiteren Verlauf fest, sodass er mit 12'687,85 Zählern gar ein neues Allzeithoch aufstellte. Zur Schlussglocke stand ein Aufschlag von 0,67 Prozent auf 12'597,43 Punkte an der Tafel.

Auch die Nebenwerteindizes SLI und SPI verbuchten Gewinne. Der SLI legte 0,4 Prozent auf 2'033,54 Einheiten zu, während der SPI mit einem Gewinn von 0,66 Prozent bei 16'101,90 Punkten in den Feierabend ging.

Positive Vorgaben aus den USA und Asien und die Hoffnung, dass die Sorgen vor den wirtschaftlichen Folgen der neuen Corona-Variante Omikron übertrieben gewesen sein könnten, hellten die Marktstimmung auf, hiess es. Es gebe Hinweise, dass diese Corona-Variante meist milde Krankheitsverläufe hervorrufe. Dass in dem frühen Stadium tiefere Erkenntnisse über die Mutation noch fehlten, werde einfach zur Seite gewischt. "Es sieht nach einem Weihnachtsrally aus und das will niemand verpassen", sagt ein Händler. Verstärkt werde der Trend zudem durch die Glattstellung von Baissepositionen, sagte ein anderer Börsianer.

Zusätzliche Unterstützung verlieh das Schwergewicht Nestlé dem Markt, denn der Nahrungsmittelkonzern plant ein neues Milliarden schweres Aktienrückkaufprogramm, was im Markt gut ankam und den Titel auf Rekordhoch trieb. Daneben stand die US-Geldpolitik weiter im Fokus der Anleger. Die US-Inflationsdaten werden jedoch erst am Freitag veröffentlicht werden. Wenn die Zahlen erneut negativ überraschten, sei damit zu rechnen, dass die Zinserhöhungserwartungen weiter zunehmen, sagte ein Händler.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex konnte seine Verluste am Mittwoch nicht abschütteln.

Der DAX startete etwas tiefer und fiel anschliessend weiter in die Verlustzone. Trotz eines zwischenzeitlichen Anlaufs auf die Nulllinie blieb der Leitindex auch bis zuletzt klar im negativen Bereich und verabschiedete sich letztlich 0,8 Prozent schwächer bei 15'687,09 Stellen.

Nach zwei starken Tagen bekamen Anleger am Mittwoch doch wieder kalte Füsse. Neue Sorgen um die Wirksamkeit von Impfstoffen gegen die Omikron-Variante des Corona-Virus sorgten für Verunsicherung. Nach seiner fulminanten Aufholjagd der letzten Tage fehle es aktuell an Kaufanreizen, um die Kursdynamik aufrechtzuhalten, erläuterte Marktexperte Andreas Lipkow von comdirect.

"Die grosse Frage ist, ob es sich bei der gestern vollzogenen Aufwärtsbewegung lediglich um eine Momentaufnahme handelte", gaben die Aktienexperten der Helaba zu bedenken. Belastungsfaktoren gebe es genug. So häuften sich jüngst wieder die negativen Meldungen vom chinesischen Immobilienmarkt. Es dränge sich der Eindruck auf, als würden dort immer mehr Immobilienunternehmen in Schieflage geraten, sodass ein Flächenbrand nicht ausgeschlossen werden könne.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich zur Wochenmitte mit positiver Tendenz.

Der Dow Jones ging nahezu unverändert in die Mittwochssitzung und fiel zwischenzeitlich auf rotes Terrain zurück. Bis zum Handelsende konnte er jedoch in die Gewinnzone drehen und notierte letztlich 0,10 Prozent fester bei 35'754,62 Punkten. Auch der Techwerteindex NASDAQ Composite startete in etwa auf Vortagesniveau, fiel zeitweise ins Minus und konnte dann erneut zulegen. Bis zum Sitzungsende stieg er um 0,64 Prozent auf 15'786,99 Zähler.

Nach der Erholungsrally der vergangenen beiden Tage haben die Anleger an den US-Börsen zur Wochenmitte wieder mehr Vorsicht walten lassen.

Die Investoren blieben trotz eher ermutigender Nachrichten zur Virusvariante Omikron vorsichtig, schrieb Analyst Craig Erlam vom Handelshaus Oanda. Es mangele noch an vielen Informationen. Die starken Kursschwankungen der jüngsten Zeit könnten sich daher noch fortsetzen. Bei fallenden Kursen kämen aber Käufer an den Markt, eine Rally noch vor Weihnachten sei also nicht ausgeschlossen.

Auf Unternehmensseite standen der Pharmariese Pfizer und sein Mainzer Partner BioNTech im Fokus. Für einen ausreichenden Schutz vor der Omikron-Variante sind nach Angaben beider Impfstoffhersteller drei Dosen ihres Produktes nötig.

ASIEN

An den asiatischen Aktienmärkte ging es zur Wochenmitte überwiegend weiter steil bergauf.

In Japan schloss der Nikkei mit einem Plus von 1,42 Prozent bei 28'860,62 Punkten.

Der Shanghai Composite auf dem chinesischen Festland verteuerte sich bis zum Handelsende um 1,18 Prozent auf 3'637,57 Stellen, während der Hang Seng in Hongkong den Handelstag bei 23'996,87 Zählern um nur 0,06 Prozent höher beendete.

Rückenwind kam von sehr starken Vorgaben der Wall Street. Die Akteure waren weiter zuversichtlich, dass die Gefahren der Omikron-Variante des Coronavirus beherrschbar bleiben und keine gravierenden Folgen für die globale Konjunktur haben werden. Der von Pfizer und BioNTech entwickelte Impfstoff erweist sich laut einer südafrikanischen Studie zumindest als teilweise wirksam gegen Omikron. Gestützt wurde die Stimmung auch durch die chinesischen Bemühungen, die Krise im Immobiliensektor einzudämmen.

Für Zuversicht in Hongkong sorgte, dass Peking jüngst die Mindestreserveanforderungen für Banken gesenkt hatte, was die Finanzierung der mit Liquiditätsproblemen kämpfenden Immobilienunternehmen erleichtert. Zudem sorgten Aussagen der chinesischen Regierung in Richtung einer gesunden Entwicklung des Immobiliensektors für etwas Entspannung.

In Japan ging das BIP im dritten Quartal in der Zweitlesung stärker zurück als zunächst ermittelt. Dies belastete die Kurse jedoch nicht.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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