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Geändert am: 07.05.2021 22:18:28

US-Börsen schliessen deutlich stärker -- SMI und DAX gehen mit Gewinnen ins Wochenende -- Märkte in Fernost schliessen vorwiegend schwächer

Der heimische und der deutsche Aktienmarkt beendeten den letzten Handelstag dieser Woche mit Zuwächsen. Die Wall Street wies am Freitag grüne Vorzeichen aus. Asiens Märkte schlossen mehrheitlich in Rot.

SCHWEIZ

Schweizer Anleger zeigten sich zum Ende der Handelswoche optimistisch.

Der SMI konnte sich nach einem freundlichen Start in der Gewinnzone halten und schloss letztlich 0,56 Prozent fester bei 11'173,57 Zählern.

Auch die Nebenwerte-Indizes SLI und SPI folgten dem positiven Trend des Leitindex und präsentierten sich zum Handelsschluss mit Zuwächsen von 0,65 Prozent bei 1'816,19 Punkten bzw. 0,60 Prozent bei 14'343,81 Einheiten.

Das US-Jobwachstum hat im April einen überraschenden Rückschlag erlitten. Zugleich stieg die Arbeitlosenquote. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, entstanden in der Privatwirtschaft und beim Staat lediglich 266'000 zusätzliche Stellen. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten dagegen einen Zuwachs um 1'000'000 Jobs erwartet. "Dieser Jobbericht könnte die Zinswende nach hinten verschieben", sagte Marktbeobachter Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Die Erholung am Arbeitsmarkt sei im April praktisch zum Erliegen gekommen, die grosse erhoffte Frühjahrsbewegung ausgeblieben.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt verabschiedete sich freundlich ins Wochenende.

So stand der DAX während des gesamten Handelstages klar im Plus und schloss am Abend 1,34 Prozent stärker bei 15'399,65 Zählern.

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt waren am Freitag mutiger geworden. Zeitweise übersprang der DAX sogar wieder die Marke von 15'400 Punkten. Zunächst hatte das Rekordhoch des Wall-Street-Index Dow Jones Industrial vom Vorabend Auftrieb gegeben. Impulse für den deutschen Leitindex kamen später dann noch von aktuellen Wirtschafts- und Stimmungsdaten aus Deutschland sowie starken Unternehmensberichten von adidas und Siemens. Dieser Schwung wurde am Nachmittag nach durchwachsenen US-Arbeitsmarktdaten nur leicht gebremst.

In Deutschland legte die Industrieproduktion im März deutlicher als erwartet zu und die Zuversicht in der Branche stieg im April laut dem ifo-Institut weiter. Ausserdem blieb die deutsche Exportwirtschaft auf Erholungskurs.

In den USA jedoch fiel der Stellenaufbau im April deutlich geringer aus als gedacht und auch der Vormonatswert wurde nach unten revidiert. "Dies ist enttäuschend, zumal Atlanta-Fed-Präsident Raphael Bostic mit seiner Aussage, dass ihn ein Stellenplus von einer Million nicht überraschen würde, für eine gewisse Erwartungshaltung gesorgt hatte", merkte Volkswirt Ulrich Wortberg von der Helaba an. "Die Notenbankvertreter können nach diesem Bericht von einer Zielverfehlung sprechen, denn im Vergleich zur Situation vor der Krise fehlen noch immer etwa acht Millionen Jobs." Die Zinswende dürfte damit nach hinten verschoben werden, sagte zudem Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners.

WALL STREET

Die Wall Street legte am Freitag zu.

So ging der Dow Jones bei 34'777,76 Punkten um 0,66 Prozent höher ins Wochenende, nachdem er zuvor bei 34'811,39 Zählern noch einen neuen Rekordstand erreicht hatte. Zum Handelsbeginn hatte er lediglich einen Gewinn von 0,09 Prozent bei 34'578,27 Zählern ausgewiesen, konnte diesen dann jedoch deutlich vergrössern. Auch der NASDAQ Composite schloss mit einem kräftigen Gewinn von 0,88 Prozent bei 13'752,24 Punkten. Er war bereits zum Start in den Freitagshandel um 0,66 Prozent auf 13'723,09 Punkte gestiegen.

Eine krasse Fehlprognose beschäftigte am Freitag die Wall Street. Der Arbeitsmarktbericht hat die Markterwartungen um Lichtjahre verfehlt. Vom grössten Verfehlen der Erwartungen in der Geschichte war die Rede und die Frage nach der Qualität der Analystenprognosen steht nun im Raum. Doch die schwachen Daten nahmen auch die Sorge vor einer Zinswende aus dem Markt. "Eine Sache ist klar. Die lockere Geldpolitik wird so schnell nicht weichen", brachte Chefmarktanalyst Naeem Aslam von AvaTrade die Stimmungslage im Handel auf den Punkt.

Neben der Aussicht auf eine Beibehaltung der ultralockeren Geldpolitik befeuerte auch US-Präsident Joe Biden den Aktienmarkt. Denn er nahm die enttäuschenden Arbeitsmarkdaten zum Anlass, erneut für sein massives Infrastrukturpaket zu werben, mit dem Millionen Jobs geschaffen werden sollen.

ASIEN

Die Börsen in Asien verbuchten am Freitag mehrheitlich Abschläge.

In Tokio beendete der Nikkei den Handel mit +0,09 Prozent bei 29'357,82 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland verlor der Shanghai Composite 0,65 Prozent auf 3'418,87 Zähler.

In Hongkong beendete der Hang Seng die Handelswoche mit einem Minus von 0,09 Prozent bei 28'610,65 Indexpunkten.

Die asiatischen Börsen beendeten den Handel vermehrt mit leichten Abschlägen. Damit setzte sich die Seitwärtsbewegung der Vortage fort. Auch im Vergleich zur Vorwoche blieben die Veränderungen überschaubar. Gute Vorgaben von der Wall Street hatten die Stimmung an den Börsen Asiens nur leicht verbessert. Starke Konjunkturdaten gab es aus China. Der Aussenhandel legte im April weiter deutlich zu. Die Exporte kletterten in US-Dollar berechnet um 32,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und damit noch etwas stärker als im Vormonat, wie der chinesische Zoll am Freitag in Peking berichtete. Experten hatten eine leichte Abschwächung im Exportwachstum erwartet, die sich aber nicht einstellte.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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