US-Börsen schliessen kaum verändert -- SMI beendet den Handel in Rot -- DAX letztlich leichter -- Märkte in Fernost schlussendlich uneinheitlich | 07.04.21 | finanzen.ch
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Geändert am: 07.04.2021 22:15:29

US-Börsen schliessen kaum verändert -- SMI beendet den Handel in Rot -- DAX letztlich leichter -- Märkte in Fernost schlussendlich uneinheitlich

Am heimischen als auch am deutschen Aktienmarkt wurden am Mittwoch Verluste verzeichnet. Anleger an der Wall Street hielten sich auch nach der Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der US-Notenbank zurück. An den Handelsplätzen in Asien gab es zur Wochenmitte keine einheitliche Bewegung.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich zur Wochenmitte mit schwächerer Tendenz.

Der SMI begann den neuen Handelstag bereits mit einem Abschlag und behielt seine negative Tendenz im Laufe des Tages bei. Er beendete die Sitzung 0,49 Prozent tiefer bei 11'128,18 Punkten.

Auch die Nebenwerte-Indizes SLI und SPI gaben nach. Sie gingen schliesslich 0,48 Prozent schwächer bei 1'809,84 Einheiten respektive 0,35 Prozent leichter bei 14'162,03 Zählern in den Feierabend.

Der Schweizer Aktienmarkt war zur Wochenmitte von einer gewissen Zurückhaltung geprägt. Immerhin hatte der Leitindex SMI erst am Vortag ein weiteres Jahreshoch markiert. Da nennenswerte Impulse fehlten, strichen einige Anleger vereinzelt Gewinne ein, hiess es im Markt. Grundsätzlich sei die Stimmung aber weiter gut, hiess es.

"Überraschend hat der IWF seine globale Wachstumsprognose nach oben korrigiert", kommentierte ein Stratege. Die Experten haben dies mit dem sich rasch aufhellenden Ausblick für die US-Wirtschaft begründet. Als weitere Stütze für den Markt werteten Börsianer auch, dass noch nicht alle institutionellen Investoren auf den fahrenden Börsenzug aufgesprungen seien. "Diese warten nun auf Rücksetzer, um sich mit Aktien einzudecken."

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex wies am Mittwoch rote Vorzeichen aus.

Der DAX ging ohne grosse Ausschläge in den Handel und trat zunächst weiter auf der Stelle. Im Verlauf rutschte er leicht ins Minus und gab schliesslich um 0,24 Prozent auf 15'176,36 Zähler nach.

An diesem Mittwochabend, nach dem europäischen Börsenschluss, steht das Protokoll der US-Notenbank-Sitzung von Mitte März im Blick. Das Protokoll des Offenmarktausschusses der Fed könnte nach den Worten des Marktexperten Andreas Lipkow von Comdirect "weitere Prognosen für den Renditeverlauf" der US-Staatsanleihen ermöglichen. Börsianer hoffen ausserdem auf mehr Erkenntnisse zur Geldpolitik, da die recht lockeren Signale der Notenbanker im Kontrast zur guten Konjunkturaussicht stehen.

Die Grundstimmung unter den Anlegern dürfte in jedem Fall aber insgesamt weiter positiv bleiben, erwartet Axi-Analyst Milan Cutkovic und rechnet bald mit einer Fortsetzung der Rekordläufe dies- und jenseits des Atlantiks. "Die Anleger sind angesichts der rosigen Prognosen für die wirtschaftliche Zukunft auch bereit, die schleppende Impfkampagne in den Ländern der Europäischen Union, inklusive Deutschland, vorübergehend zu ignorieren", schrieb er. Am Vortag war der DAX dank starker US-Wirtschaftsdaten erstmals über die Marke von 15'300 Punkten geklettert.

WALL STREET

Am Mittwoch war an den US-Börsen kaum Bewegung erkennbar.

Der Dow Jones ging kaum fester in den Handel und konnte sich im weiteren Verlauf zeitweise nur leicht nach oben kämpfen. Schlussendlich wies er ein Plus von 0,05 Prozent auf 33'446,26 Punkte aus. Der Techwerteindex NASDAQ Composite startete etwas leichter. Auch anschliessend tendierte er um die Nulllinie und gab zum Handelsschluss noch 0,07 Prozent auf 13'688,84 Punkte nach.

Die schnell fortschreitende Impfkampagne in den USA stabilisierte die Märkte, so ein Marktteilnehmer laut Dow Jones Newswires. Geldpolitische und fiskalische Hilfsmassnahmen unterstützten die Erholung des Arbeitsmarktes und der Industrie. Dennoch belastete die Sorge, dass die Lockerungen der Beschränkungen in Kombination mit der aufgestauten Verbrauchernachfrage die Inflation in die Höhe treiben und die Notenbank dazu veranlassen könnte, die Zinsen früher als erwartet wieder zu steigern. "Wenn man all das Geld sieht, das in das System und in die Taschen der Menschen gepumpt wurde, das aber bislang noch nicht ausgegeben wurde, dann weiss man, dass eine steigende Inflation irgendwann kommen wird", so Brian Walsh von Walsh & Nicholson Financial Group.

Am Abend wurde dann das Protokoll der jüngsten Sitzung der US-Notenbank veröffentlicht. Die Entwicklung der Wirtschaft sei noch nicht am gewünschten Ziel angekommen, weswegen sich am Kurs der Fed zunächst nichts ändere, so das Institut.

ASIEN

Die Märkte in Asien bewegten sich am Mittwoch in verschiedene Richtungen.

Während der japanische Leitindex Nikkei 0,12 Prozent auf 29'730,79 Punkte zulegen konnte, sah es an den anderen Plätzen in Asien am Mittwoch weniger positiv aus.

Auf dem chinesischen Festland verlor der Shanghai Composite 0,1 Prozent auf 3'479,63 Zähler. In Hongkong gab der Hang Seng derweil um 0,91 Prozent auf 28'674,80 Einheiten nach.

Die asiatischen Börsen haben sich am Mittwoch uneinheitlich entwickelt. Die Kursveränderungen zum Vortag waren meist überschaubar. Die Wall Street hatte am Vortag mit leichten Abgaben einen Konsolidierungstag eingelegt.

Die Marktstrategen der Deutschen Bank um Jim Reid sprachen von einem richtungslosen Geschäft angesichts fehlender wegweisender Impulse. Die wichtigste Neuigkeit sei wohl die Entscheidung der indischen Notenbank gewesen, den Leitzins unverändert zu lassen, was den Erwartungen entsprochen habe. Angesichts der Stagflation in Indien hätten die Währungshüter derzeit nur wenig Bewegungsspielraum, merkte Analyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda an.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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