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Geändert am: 06.12.2021 22:02:07

US-Anleger schieben US-Börsen kräftig an -- SMI und DAX schliessen deutlich fester -- Asiens Börsen schlussendlich in Rot

Der heimische Aktienmarkt startete mit Zuwächsen in die neue Woche, während der deutsche Leitindex nach einem Ausflug an die Nulllinie ebenfalls zulegte. In den USA konnten Gewinne verzeichnet werden. Für die Börsen in Fernost ging es zum Wochenstart abwärts.

SCHWEIZ

In Zürich griffen die Anleger am Montag zu.

So eröffnete der SMI schon höher und lag auch anschliessend in der Gewinnzone. Sein Schlussstand: 12'375,35 Zähler (+1,64 Prozent).

Auch die Nebenwerteindizes SLI und SPI zogen an. So schloss der SLI 1,57 Prozent fester bei 1'992.12 Punkten, während der SPI letztlich 1,55 Prozent zulegte auf 15'781,50 Stellen.

Am Schweizer Aktienmarkt unternahmen Investoren zum Start in die neue Handelswoche erneut einen Erholungsversuch. "Die Nachrichtenlage zum Start in die neue Handelswoche ist durch sehr viele Konjunktive und damit auf der einen Seite Hoffnungen, aber andererseits auch Sorgen geprägt", fasste ein Händler die aktuelle Stimmung zusammen.

"Nach der letzten doch eher tristen Börsenwoche dürfte auch in dieser das Coronavirus den Takt vorgeben", hiess es in einem weiteren Report. Viele Anleger verbänden mit der Variante Omikron vor allem Risiken für die Aktienkurse. Neue Lockdowns dürften der Wirtschaft neue Rückschläge verpassen. Doch es gebe auch Stimmen, die in Omikron eine Chance sehen. Im Laufe der Woche könnte es womöglich etwas belastbarere Daten zur neuen Virus-Variante geben. Zudem sorgten die Nachrichten um den chinesischen Immobilien-Finanzierer Evergrande, wonach dieser pleite sein könnte, für Unsicherheit. "Evergrande ist eine neue Schlechtwetterfront an dem bereits durch dunkle Wolken verhangenen Börsenhimmel, geprägt durch Tapering-Angst, Omikron-Sorgen und lange Gesichter ob des abrupten Abbruchs der Jahresendrally", kommentierte ein Händler.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex gewann am Montag hinzu.

Der DAX startete schon stärker und auch nachdem er zwischenzeitlich an die Nulllinie zurückfiel, ging es im Verlauf wieder aufwärts. Letztlich ging er 1,39 Prozent höher bei 15'380,79 Zählern in den Feierabend.

Hoffnungsvollere Nachrichten zur Corona-Variante Omikron haben am Montag den deutschen Aktienmarkt gestützt. Überbewerten wollten sie die Anleger aber nicht, denn die Datenlage zu Omikron ist nach wie vor dünn. Belastungsfaktoren waren zum Wochenauftakt die Situation um den hoch verschuldeten chinesischen Immobilienkonzern Evergrande und die Furcht vor einer ausufernden Immobilienkrise in dem Land. Auch das womöglich bald auslaufende Anleihekaufprogramm der US-Notenbank haben die Anleger weiter im Blick.

WALL STREET

Anleger in den USA wurden am Montag wieder optimistischer.

Der Dow Jones konnte im Montagshandel deutlich zulegen und schloss 1,87 Prozent höher bei 35'227,89 Zählern. Der Techwerteindex NASDAQ Composite verbesserte sich daneben um 0,93 Prozent auf 15'225,15 Indexpunkte.

An den US-Börsen favorisierten die Anleger am Montag weiter klassische Industriewerte. Laut Marktbeobachtern schichteten Anleger zunehmend von Technologie- und Wachstumswerten in Papiere zyklischer Industriebranchen um. Sie führten dies auf sich mehrende Anzeichen für eine schnellere Rückführung der Anleihekäufe durch die US-Notenbank Fed zurück. Laut der NordLB bereiten sich die Notenbanker vor der nächsten Sitzung Mitte Dezember genau darauf vor.

Die neue Coronavirus-Variante Omikron hat derweil an den Märkten ein wenig von ihrem Schrecken verloren - auch wegen hoffnungsvollerer Nachrichten aus Südafrika, wonach die gesundheitlichen Auswirkungen geringer als befürchtet sein sollen. Die Datenlage zu der neuen Variante gilt aber weiter als dünn.

ASIEN

Die asiatischen Märkte gaben am Montag nach.

In Japan schloss der Nikkei mit einem Verlust von 0,36 Prozent bei 27'927,37 Punkten.

Der Shanghai Composite auf dem chinesischen Festland fiel bis zum Handelsende um 0,50 Prozent auf 3'589,31 Stellen, während der Hang Seng in Hongkong um 1,76 Prozent auf 23'349,38 Zähler abgab.

Die US-Vorgaben lagen auf der schwachen Seite, die Indizes dort hatten am Freitag teils kräftiger nachgegeben, nachdem ein niedriger als erwartet ausgefallener Stellenaufbau in den USA nicht die Sorge vor einer Straffung der Geldpolitik gemindert hatte - auch weil zugleich die Arbeitslosenquote sank. Daneben blieb die Omikron-Variante des Coronavirus ein Thema.

In Japan ging es abwärts, gedrückt vor allem von Technologie- und E-Commerce-Aktien, die bereits an der Wall Street verkauft worden waren. Die Erwartung einer falkenhafteren Fed-Politik weckt bei den Anlegern Sorgen über das weltweite Wachstum.

Daneben standen die chinesischen Technologiegiganten besonders unter Abgabedruck, nachdem sie bereits am Freitag abverkauft worden waren. Die Anleger schickten die Aktien nach unten, weil die US-Regulierer neue Regeln aufgesetzt haben, denen zufolge ein Delisting ausländischer Aktien möglich ist, wenn bestimmte Anforderungen nicht erfüllt werden.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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