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Geändert am: 04.08.2021 22:07:05

Wall Street schliesst unseins -- SMI beendet Handel in Grün -- DAX schlussendlich im Plus -- Asiens Börsen letztlich ohne einheitliche Richtung

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich zur Wochenmitte fester. Der deutsche Leitindex verbuchte Gewinne. An der Wall Street ging es in unterschiedliche Richtungen. Die Märkte in Fernost präsentierten sich am Mittwoch uneinheitlich.

SCHWEIZ

Am Schweizer Aktienmarkt gingen die Kurse zur Wochenmitte mehrheitlich nach oben.

Der SMI startete bereits fester, musste zwischenzeitlich ein Grossteil der Aufschläge abgeben und beendete den Mittwochshandel 0,13 Prozent höher bei 12'178,74 Punkten.

Die Nebenwerteindizes SLI und SPI gingen ebenfalls höher in den Handel und konnten diese Tendenz auch bis zum Ertönen der Schlussglocken aufrecht erhalten. Der SLI schloss 0,35 Prozent fester bei 1'980,08 Zählern und der SPI konnte letztlich 0,24 Prozent auf 15'666,58 Punkte zulegen.

Für einen weiteren Rekord hatte der Schwung am Schweizer Aktienmarkt zur Wochenmitte zunächst nicht gereicht. Zwar war der Leitindex SMI im Verlauf des Vormittags erneut über die 12'200er Marke geklettert, das Rekordhoch von 12'216 Punkten vom Vortag hatte er allerdings nicht übertroffen. Vielmehr bewegte sich das Barometer mittlerweile knapp unter der Marke eher seitwärts. Das Geschehen wurde an diesem Tag weniger durch die Berichtssaison als vielmehr durch Konjunkturdaten bestimmt. Nachdem am Morgen bereits die chinesischen Stimmungsdaten positiv überrascht hatten, ist auch die Unternehmensstimmung in der Eurozone auf den höchsten Stand seit über 15 Jahren gestiegen.

Darüber hinaus war laut Händlern der Ton Pekings gegenüber Tech-Aktien und insbesondere der riesigen Glücksspielbranche etwas weniger scharf, was Investoren ebenfalls begrüssten. Immerhin hatte die Aussicht auf eine verstärkte Regulierung durch die chinesische Regierung zuletzt für eine gewisse Marktunsicherheit gesorgt. Die Berichtssaison verliert mittlerweile zwar etwas an Fahrt, insgesamt falle die Bilanz aber sehr gut aus und werde als Zeichen für eine robuste Erholung gewertet. Dass die Börsen nach wie vor auf Rekordniveau notieren, liege zudem an den Zentralbanken, die ebenfalls weiter stützten. Am Nachmittag könnten dann die ADP-Daten die Marktstimmung beeinflussen.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex verbuchte am Mittwoch Aufschläge.

Der DAX eröffnete die Sitzung deutlich fester und konnte die Zuwächse bis zum Handelsschluss noch leicht ausbauen. Letztlich beendete der Leitindex den Handel 0,88 Prozent fester bei 15'692,13 Indexpunkten.

Rückenwind lieferten die starken US-Börsen und die tendenziell positiven Vorgaben aus Asien nach positiven Konjunkturdaten aus China. Neben der Bilanzsaison standen auch Konjunkturdaten im Anlegerfokus. Zudem steht auch der ADP-Bericht als Vorbote für den Arbeitsmarktbericht am Freitag auf der Agenda.

In Deutschland rückten weitere Unternehmenszahlen ins Blickfeld. So mussten unter anderem Zahlen der Commerzbank, von Siemens Energy oder HUGO BOSS verarbeitet werden.

WALL STREET

Die Anleger an den US-Börsen zeigten sich Mittwoch etwas vorsichtiger.

Der Dow Jones hab zur Startglocke leicht nach und baute die Verluste stetig aus. Letztendlich verbuchte das Börsenbarometer einen Abschlag von 0,92 Prozent auf 34'792,67 Punkte. Auch der NASDAQ Composite begann den Tag leichter, schlug dann aber den Weg nach oben ein. Er ging 0,13 Prozent höher bei 14'780,53 Zählern in den Feierabend.

Konjunkturdaten zeigten am Mittwoch Licht und Schatten. Enttäuschenden Jobdaten des Arbeitsmarktdienstleisters ADP stand eine überraschend deutliche Stimmungsaufhellung im Dienstleistungssektor der USA gegenüber. Für die Experten der Helaba bleibt das Wachstumsszenario intakt, die Diskussion um ein Zurückfahren der Anleihekäufe durch die Notenbank könnte wieder Fahrt aufnehmen. Die Fed macht ihre geldpolitischen Entscheidungen vor allem von der Entwicklung des Arbeitsmarktes abhängig. Daher wird der am Freitag anstehende offizielle Arbeitsmarktbericht der US-Regierung mit Spannung erwartet.

ASIEN

Die Börsen in Fernost zeigten sich am Mittwoch uneinheitlich.

In Tokio gab der japanische Leitindex Nikkei letztlich um 0,21 Prozent auf 27'584,08 Punkte nach.

Auf dem chinesischen Festland gewann der Shanghai Composite dagegen um 0,85 Prozent auf 3'477,22 Zähler. An der Börse in Hongkong kletterte der Hang Seng bis zum Handelsende um 0,88 Prozent auf 26'426,55 Indexeinheiten.

An den Börsen Asien war am Mittwoch keine einheitliche Tendenz auszumachen, trotz starker Vorgaben der Wall Street, wo der S&P-500 am Dienstag auf ein Rekordhoch stieg. Die steigende Zahl der Infektionen mit der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus schürte Befürchtungen, dass die Erholung der Wirtschaft abgewürgt werden könnte.

Das galt besonders für die Tokioter Börse, wo der Nikkei nachgab. Auf dem japanischen Aktienmarkt lastete zudem der zum Dollar gestiegene Yen, der als Fluchtwährung in Krisenzeiten gilt.

Anders dagegen die chinesischen Börsen, die anfängliche Verluste mehr als aufgeholt haben. Sie erhielten Auftrieb vom Caixin-Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor, der sich im Juli wider Erwarten kräftig erholt hat. Das wurde mit Erleichterung aufgenommen, zumal zuvor die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe enttäuscht hatten.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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