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Geändert am: 04.02.2022 22:10:06

SMI und DAX gehen verlustreich ins Wochenende -- Wall Street beendet Handel stabil -- Asiens Börsen letztlich höher - Weiter Feiertagspause in China

Mit Verlusten präsentierte sich der heimische Aktienmarkt am Freitag. Der deutsche Leitindex gab unterdessen ebenfalls nach. Anleger in den USA zeigten sich letztendlich etwas mutiger. In Fernost dominierten am Freitag die Käufer.

SCHWEIZ

Schweizer Anleger zeigten sich im Freitagshandel vorsichtig.

Der SMI war mit einem Plus in den Handel gestartet, konnte die Gewinne aber nicht dauerhaft verteidigen. So fiel er im Verlauf zurück und ging 0,77 Prozent leichter bei 12'140,25 Punkten ins Wochenende.

Auch die Nebenwerteindizes SLI und SPI legten zum Auftakt zu, auch hier wurden Anleger im Verlauf aber vorsichtig und die Börsenbarometer rutschten auf rotes Terrain ab. Der SLI fiel letztlich 0,86 Prozent auf 1'938,09 Zähler, der SPI verabschiedete sich 0,78 Prozent tiefer bei 15'366,91 Stellen.

Kursstützende Nachrichten kamen von der Berichtssaison. Nach dem Kursbeben, das der US-Technologiekonzern Meta am Mittwoch an der Wall Street ausgelöst hatte, überraschte nun der Online-Riese Amazon nachbörslich ergebnismässig positiv.

Neben den Firmenergebnissen stand an den Börsen weiterhin die Geldpolitik im Fokus. Die Furcht, dass die Zentralbanken wegen der hartnäckigen Inflation die Zügel zu stark anziehen könnten, halte an, hiess es im Markt. Am Vortag hatte sich die Europäische Zentralbank wegen der hohen Teuerung viel "falkenhafter" geäussert als noch zuletzt. "Die Wahrscheinlichkeit einer rascheren Anhebung der Leitzinsen hat eindeutig zugenommen", schrieb die Bantleon Bank. Eine erste Zinserhöhung der EZB im Herbst sei denkbar.

Positive Nachrichten kamen von den US-Konjunkturdaten: Das US-Jobwachstum hat im Januar die Erwartungen weit übertroffen. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, entstanden in der Privatwirtschaft und beim Staat 467'000 zusätzliche Stellen. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nur einen Zuwachs um 150'000 Jobs erwartet.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt ging es am letzten Handelstag der Woche abwärts.

Der DAX war mit einem Plus in den Handel gestartet, konnte die Gewinnzone im Verlauf aber nicht verteidigen und rutschte tiefer ins Minus. Er beendete den Tag mit einem Abschlag von 1,75 Prozent bei 15'099,56 Punkten.

Nach starken Arbeitsmarktdaten aus den USA war der Druck auf den DAX am Freitag nochmals grösser geworden. Der Stellenaufbau und der Lohnzuwachs in den Vereinigten Staaten fielen höher aus als erwartet. Der Bericht sei eine zusätzliche Legitimation für die US-Notenbank, die Zinsen im März zu erhöhen, kommentierte Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners die Daten. Unter dieser Perspektive leiden die Börsen seit Wochen, denn mit höheren Zinsen verliert die Aktienanlage an Attraktivität.

Am Vortag hatten die geldpolitischen Aussagen der Europäischen Zentralbank (EZB) bereits die Kurse belastet. Die Zeit des billigen Geldes könnte nun auch in der Eurozone bald vorbei sein, auch wenn die EZB nicht so schnell sei wie die US-Notenbank Fed, erläuterte Analyst Christian Henke vom Broker IG. Den Experten der Helaba zufolge wird die EZB, aufgeschreckt durch die rekordhohen Inflationszahlen im Euroraum, vermutlich noch 2022 die Zinswende einleiten.

WALL STREET

Vor dem Wochenende wurden US-Anleger im Handelsverlauf etwas mutiger.

Der Dow Jones begann die Sitzung tiefer und wanderte dann weiter ins Minus. In der zweiten Handelshälfte konnte sich der US-amerikanische Leitindex erholen und beendete die Woche nur noch 0,06 Prozent niedriger bei 35'089,74 Punkten. Der Techwerteindex NASDAQ Composite wies letztlich einen Aufschlag von 1,58 Prozent auf 14'098,01 Zähler aus, nachdem er bereits zum Start geklettert war.

Im Fokus der Anleger stand unter anderem ein sehr starker Arbeitsmarktbericht für Januar, denn die US-Wirtschaft setzte ihren Stellenaufbau fort. Besonders auf die weiter gestiegene Beschäftigung werde die US-Notenbank wohl "mit Freude schauen", kommentierte Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners. Der Bericht sei eine zusätzliche Legitimation für die Zinserhöhung im März. Nach dem Schock durch Meta, der am Donnerstag die Technologiebörse stark erschütterte, konnten Amazon, aber auch Snap die Fans von Wachstumswerten wieder beruhigen. Der weltgrösste Online-Händler verdiente im Weihnachtsquartal glänzend. Zudem bewältigte er die angekündigte Kostenlawine aufgrund des enormen Bedarfs an Personal und der hohen Investitionen in die Lieferlogistik besser als befürchtet - nicht zuletzt dank seines hochprofitablen Cloud-Geschäfts.

ASIEN

An den grössten Börsen in Asien waren am Freitag grüne Vorzeichen zu sehen.

Der japanische Leitindex Nikkei rückte am letzten Handelstag der Woche 0,73 Prozent auf 27'439,99 Punkte zu.

Der Shanghai Composite war unterdessen weiter in der Feiertagspause, dort ruhte der Handel erneut. Zuletzt hatte das Börsenbarometer am vergangenen Freitag auf dem chinesischen Festland 0,97 Prozent auf 3'361,44 Punkte verloren.

Der Hang Seng verabschiedete sich nach seiner Feiertagspause mit einem kräftigen Plus von 3,17 Prozent bei 24'556,78 Indexpunkten aus der Woche.

Die grösseren asiatischen Aktienmärkte haben am Freitag etwas fester geschlossen. Damit endet eine wechselhafte Woche versöhnlich - unter dem Strich legten die asiatischen Finanzmärkte im Wochenvergleich leicht zu. Die Börsen in Festlandchina blieben wegen des Neujahrsfestes weiter geschlossen, während in Hongkong wieder gehandelt wurde. Die starke nachbörsliche Entwicklung der Amazon-Aktie überlagerte die schwache Tendenz an der Wall Street und wirkte sich positiv auf die asiatischen Märkte aus. Der Online-Konzern habe zwar die Erwartungen verfehlt, aber die Aussicht auf höhere Gebühren für die Prime-Mitgliedschaft und die Gewinne aus der Beteiligung am Elektroautobauer Rivian hätten dies mehr als ausgeglichen, merkten die Marktstrategen der Deutschen Bank an. Zudem hatte Amazon den Markt bereits vor drei Monaten auf relativ schwache Zahlen eingestellt. Die Vorgaben des US-Konzerns wirkten sich vor allem an technologielastigen Börsen wie Hongkong und Südkorea positiv aus.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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