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Geändert am: 03.08.2022 22:31:19

Börsenstimmung hellt sich auf: US-Handel endet mit Gewinnen -- SMI zum Handelsschluss fester -- DAX schliesst im Plus -- Asiens Börsen letztlich uneins

Der heimische Aktienmarkt beendet den Mittwochshandel mit Aufschlägen. Der deutsche Leitindex konnte ebenfalls Gewinne verbuchen. Die Wall Street zeigte sich am Mittwoch von ihrer freundlichen Seite. Die grössten Börsen in Asien tendierten am Mittwoch in verschiedene Richtungen.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt schloss den Handel zur Wochenmitte freundlich ab.

Der SMI ging schwächer in die Sitzung, drehte aber gegen Nachmittag in die Gewinnzone. Am Ende der Sitzung konnte der Index Gewinne von 0,55 Prozent auf 11'178,99 Punkte verbuchen.

Die Nebenwerteindizes folgten der freundlichen Tendenz des Leitindex. Der SPI begann den Handel ebenso wie der SLI im Minus. Beide Indizes gelang dann aber ein Vorzeichenwechsel, letztendlich gingen sie 0,59 Prozent höher bei 14'491,54 Einheiten bzw. 0,90 Prozent fester bei 1'736,46 Zählern aus dem Handel.

Der heimische Aktienmarkt konnte damit ebenso wie die anderen Börsen in Europa der freundlichen Tendenz der Wall Street folgen. Damit schüttelten die Börsianer die gestrige Furcht rund um den Pelosi-Besuch in Taiwan ab. Doch die weiter laufende Berichtssaison, die anhaltende Energiekrise sowie immer wieder uneinheitlich ausfallende Makro-Daten stellen Börsianer weiterhin vor Herausforderungen.

Zur Wochenmitte waren es vor allem Konjunkturdaten, die das Geschehen bestimmten. So waren etwa hierzulande die Konsumentenpreise nicht weiter gestiegen. "Die Schweizer Inflationsentwicklung wird mittlerweile weltweit mit Erstaunen verfolgt", hiess es bei der VP Bank. "Während in den meisten Ländern die Teuerungsraten regelrecht explodieren, bleiben sie in der Schweiz auf verhältnismässig niedrigem Niveau." Zuvor hatte bereits der chinesische Einkaufsmanagerindex im Juli für eine positive Überraschung gesorgt, in Europa waren sie uneinheitlich ausgefallen.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex verbuchte am Mittwoch letztlich Gewinne.

Der Leitindex DAX startete zwar schwächer, schaffte im Verlauf jedoch den Sprung in die Gewinnzone. Bis Handelsende baute das deutsche Börsenbarometer diese aus, schliesslich beliefen sich die Aufschläge auf 1,03 Prozent bei 13'587,56 Einheiten.

Damit konnte der deutsche Aktienmarkt die Sorgen rund um den Pelosi-Besuch im Laufe des Handelstages abschütteln. Dennoch sind die Spannungen nicht abgeklungen. Angesichts der Drohungen aus China hat die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, dem demokratischen Taiwan die Unterstützung der USA zugesichert. Bei einem gemeinsamen Auftritt mit Präsidentin Tsai Ing-wen am Mittwoch in Taipeh sagte die US-Spitzenpolitikerin, dass die USA "immer an der Seite Taiwans stehen" werden.

"Die bereits schwierigen Beziehungen zwischen den USA und China werden ein weiteres Mal auf eine harte Probe gestellt", schrieb Marktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets. Eine militärische Auseinandersetzung in der Region würde die Aktienmärkte generell und den Markt für Computerchips im Besonderen schwer treffen. "In einem solchen Fall dürfte sich das zweite Börsenhalbjahr genauso desaströs entwickeln wie das erste", warnte Molnar.

Derweil setzte sich der Reigen der Quartalsberichte von Unternehmen fort. Aus dem DAX haben Siemens Healthineers, BMW, Vonovia und Infineon am Mittwoch Bericht erstattet.

WALL STREET

An der Wall Street waren am Mittwoch positive Vorzeichen zu beobachten.

Der Dow Jones verbesserte sich um 1,28 Prozent auf 32'812,00 Punkte. Auch der NASDAQ Composite gewann und schloss mit einem Plus von 2,59 Prozent auf 12'668,16 Zählern.

An den jüngsten Rücksetzer am US-Aktienmarkt schloss sich zur Wochenmitte eine Erholungsbewegung an. Nach überwiegend positiv aufgenommen Quartalsberichten zahlreicher Unternehmen sowie besser als erwartet ausgefallenen US-Konjunkturdaten legten die US-Indizes zu.

In den zwei vorangegangenen Tagen hatten die US-Indizes nach einem ungewöhnlich starken Monat Juli geschwächelt. Während sie sich am Montag aber noch recht stabil zeigten, war es am Dienstag etwas deutlicher abwärts gegangen. Drohungen Chinas angesichts des Besuchs von Nancy Pelosi, der Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses in Taiwan sowie Aussagen zum Thema Inflation von regionalen US-Notenbank-Präsidenten hatten belastet.

Das Augenmerk der Investoren an diesem Tag galt vor allem den frisch veröffentlichten Daten zur konjunkturellen Entwicklung der Vereinigten Staaten. So verbesserte sich im Juli die Stimmung im US-Dienstleistungssektor überraschend und ausserdem liegt der ISM Dienste auch deutlich im Wachstumsbereich. "Damit gibt es keine Hinweise auf eine Schrumpfung des Sektors und Wachstumssorgen sollten vor diesem Hintergrund tendenziell kleiner werden", sagte Volkswirt Ulrich Wortberg von Helaba. Zudem stieg der Auftragseingang für die US-Industrie im Juni, verglichen mit dem Monat Mai, viel deutlicher als prognostiziert.

ASIEN

Die asiatischen Börsen fanden am Mittwoch keine gemeinsame Richtung.

In Tokio notierte japanische Leitindex Nikkei letztlich 0,53 Prozent höher bei 27'741,90 Punkten.

Der Shanghai Composite verbuchte ein Minus von 0,71 Prozent auf 3'163,67 Zähler. Der Hang Seng legte derweil um 0,40 Prozent auf 19'767,09 Einheiten zu.

Zur Wochenmitte verzeichneten die Börsen in Japan und Hongkong eine kleine Gegenreaktion auf die kräftigen Verluste des Vortags. Der umstrittene Besuch der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi in Taiwan verhinderte jedoch eine deutlichere Erholung und sorgte für Verluste in Festlandchina. Die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen den USA und China dürften sich weiter verschlechtern, so die Befürchtung.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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