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Geändert am: 03.04.2023 22:03:32

Ölpreisrally sorgt für neue Inflationsängste: US-Börsen schliessen unterschiedlich -- SMI und DAX schliessen schwächer -- Asiatische Börsen letztlich überwiegend höher

Der heimische sowie der deutsche Aktienmarkt zeigten sich am Montag in Rot. Die Wall Street präsentierte sich uneinheitlich. Zum Wochenstart schlossen die Märkte in Fernost stärker.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich am Montag leichter.

Der SMI hatte wenig verändert eröffnet und fiel dann in die Verlustzone. Letztlich beendete er den Handelstag 0,12 Prozent schwächer bei 11'093,09 Punkten.

Auch die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI gaben nach und schlossen mit Verlusten von 0,29 Prozent bei 14'505,36 Zählern bzw. 0,37 Prozent bei 1'749,47 Einheiten.

Für Verunsicherung zum Wochenbeginn sorgte die Entscheidung der OPEC+ zur Drosselung der Förderquoten. "Das deutet erneut auf einen Inflationsschub mit gleichzeitiger Bremswirkung für die globale Konjunktur hin", meinte ein Händler laut awp.

Aber auch die Berichte, wonach die chinesische Regierung US-Importe im Halbleitersektor überprüfen wolle, schüre einmal mehr Befürchtungen einer Eskalation des Handelskonflikt zwischen China und den USA. "Beide Ereignisse kommen für die Investoren zu einer Unzeit", so der Händler weiter.

Gute Nachrichten kamen hingegen von der heimischen Preisfront: Die Inflation ist im März stärker gesunken als erwartet.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt dominierten am Montag die Bären.

Nach einem stabilen Start konnte sich der DAX lange nicht von seinem Vortagesniveau lösen. Erst am Nachmittag fiel er klar in rotes Terrain und ging schlussendlich 0,31 Prozent tiefer bei 15'580,92 Punkten in den Feierabend.

Der Anstieg der Ölpreise hat den DAX zum Auftakt in das zweite Quartal etwas gebremst, nachdem die Öl-Allianz OPEC+ überraschend eine Drosselung der Förderung angekündigt hatte. Dadurch erhielten die Hoffnungen auf ein schnelles Ende der Zinserhöhungen durch die Notenbanken "einen kräftigen Dämpfer", konstatierte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von RoboMarkets. Denn rund um den Globus seien es vor allem die fallenden Energiepreise gewesen, die den Abwärtstrend in den Inflationsraten eingeläutet hatten. "Gerade für Europa wären steigende Preise für Öl und Gas ein mittelschweres Problem, da sie zusätzlich zur drohenden Lohn-Preis-Spirale weiteren Inflationsdruck erzeugen dürften."

WALL STREET

Die US-Aktienmärkte tendierten am Montag unterschiedlich.

Zwar eröffnete der Dow Jones 0,09 Prozent leichter bei 33'245,78 Zähler, anschliessend drehte er aber klar ins Plus und beendete den Handelstag mit einem Aufschlag von 0,98 Prozent bei 33'600,92 Punkten. Der technologielastige NASDAQ Composite startete dagegen 0,62 Prozent schwächer bei 12'146,09 Punkten und blieb in der Verlustzone - mit einem Minus von 0,27 Prozent ging der Techwerteindex bei 12'189,45 Punkten in den Feierabend.

Getragen von hohen Kursgewinnen bei Titeln aus der Ölbranche setzten die Standardwerte im Dow Jones Industrial ihren jüngsten Kursaufschwung fort. Andere Indizes taten sich schwerer.

Der Ölpreis stieg kräftig, nachdem Saudi-Arabien und seine Verbündeten von der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) bzw. der Gruppe OPEC+ überraschend erklärt hatten, dass sie ab Mai mehr als eine Million Barrel pro Tag weniger produzieren würden. Die Financial Times berichtete, die Saudis seien verärgert gewesen, weil das Weisse Haus vergangene Woche erklärt habe, es habe keine Pläne, die strategische Erdölreserve wieder aufzufüllen.

"Während höhere Ölpreise normalerweise die Aktienmärkte stützen, wurde die Nachricht von den Aktienhändlern hierzulande nicht begrüsst, da sie Inflationssorgen wieder aufleben lässt, was die ohnehin schon verschwommenen mittelfristigen Rahmenbedingungen für die Geldpolitik noch unsicherer macht", sagt Pierre Veyret, technischer Analyst bei ActivTrades. Der steigende Ölpreis weckte die Fantasie auf weitere Zinserhöhungen.

ASIEN

Die Märkte in Asien bewegten sich am Montag mehrheitlich nach oben.

Der japanische Leitindex Nikkei gewann bis zur Schlussglocke 0,52 Prozent auf 28'188,15 Punkte.

Auch auf dem chinesischen Festland ging es aufwärts: Der Shanghai Composite schloss um 0,72 Prozent stärker bei 3'296,40 Zählern. In Hongkong stand der Hang Seng zunächst unter Druck, konnte die Verluste bis zum Handelsende jedoch abbauen und verliess die Sitzung letztlich 0,04 Prozent höher bei 20'409,18 Stellen.

Trotz ermutigender Daten zum Ausgabeverhalten und damit auch zur Inflation aus den USA folgten die asiatischen Börsen am Montag der Wall-Street-Rally nicht so recht. Zwar stiegen die Aktienkurse mehrheitlich, aber nur mässig. Grund warn neue Inflationssorgen ausgelöst durch deutlich anziehende Ölpreise. Denn Saudi-Arabien und andere wichtige Ölförderländer haben eine Drosselung ihrer Ölproduktion angekündigt.

Neben Saudi-Arabien kündigten auch der Irak, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Algerien und der Oman Produktionskürzungen an, die sich von Mai an bis Ende 2023 auf insgesamt mehr als eine Million Barrel pro Tag belaufen werden. Russland kündigte an, seine im März beschlossene Drosselung der Ölproduktion um 500.000 Barrel am Tag bis Jahresende beizubehalten. Händler sprachen mit Blick auf die inflationäre Entwicklung bedingt durch die Ölpreisrally von einem bösen Erwachen.

Aus China kamen zudem weitere schlechte Nachrichten: Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe ist im März deutlicher als erwartet gesunken.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com

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