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Geändert am: 03.03.2022 22:04:07

Ukraine-Krieg im Fokus: Wall Street schliesst schwächer -- SMI und DAX schlussendlich tiefrot -- Asiens Börsen letztlich mit gemischten Vorzeichen

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag tiefer, während auch der deutsche Leitindex Verluste einfuhr. Die US-Märkte notierten in Rot. Die asiatischen Indizes bewegten sich am Donnerstag derweil uneinheitlich.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Donnerstag bei seinem Stabilisierungsversuch gescheitert.

Der SMI startete schon leichter in den Tag und stand auch weiterhin im Minus, auch wenn er es zwischenzeitlich ins Plus schaffte. Sein Schlussstand: 11'675,70 Zähler (-1,65 Prozent).

Die Nebenwerteindizes SLI und SPI gaben ebenso nach. Sie hatten schon zum Start verloren. Der SLI verliess den Handel 1,6 Prozent leichter bei 1'847,41 Punkten, während der SPI letztlich 1,72 Prozent auf 14'775,06 Stellen einbüsste.

Der Schweizer Aktienmarkt hat sich anders als an den Vortagen am Donnerstag der Entwicklung an den Nachbarbörsen voll angeschlossen. Dort sorgten die sich unvermindert fortsetzenden russischen Angriffe auf die Ukraine dafür, dass sich die Anleger weiter von Risikopapieren wie Aktien trennten, zumal immer mehr Unternehmen ihre Geschäftsbeziehungen nach Russland kappen.

Zudem rückte der russische Präsident Putin in einem Telefonat mit Frankreichs Präsident Macron offenbar in keinster Weise von seinem Standpunkt ab und drohte stattdessen mit weiteren Forderungen. Ausserdem zeigte er sich sicher, seine Ziele im Ukraine-Krieg zu erreichen.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt tendierte am Donnerstag im Minus.

Der DAX verlor zu Handelsbeginn leicht. Nachdem er sich nach Handelsbeginn für kurze Zeit in grünes Terrain vorkämpfen konnte, gab er im weiteren Verlauf wieder nach. Im späten Handel wurde das Minus dann wieder grösser, letztlich betrug es 2,16 Prozent bei 13'698,40 Punkten.

Nach einer kurzen Stabilisierung hat der DAX am Donnerstag deutlich ins Minus gedreht. Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von RoboMarkets bezeichnete die anfänglichen Kursgewinne als eine lediglich technische Gegenbewegung nach den jüngsten Verlusten, die nicht überbewertet werden sollte.

Es herrsche weiter Unsicherheit über den Verlauf des Krieges in der Ukraine und die wirtschaftlichen Folgen der Sanktionen gegen Russland, betonte Experte Molnar. Denn dass die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über einen Waffenstillstand fortgesetzt würden, "während russische Truppen die ukrainische Hauptstadt Kiew weiter unter Beschuss nehmen", klinge doch "ziemlich illusorisch".

Unternehmensseitig stand am deutschen Aktienmarkt weiter die laufende Berichtssaison mit etlichen Geschäftszahlen im Fokus.

WALL STREET

Am Donnerstag nahmen Anleger an der Wall Street Reissaus.

Der Dow Jones bewegte sich zum Handelsbeginnnoch leicht im Plus und wechselte anschliessend mehrmals das Vorzeichen. Zum Handelsschloss überwogen die Abgaben, sodass er mit -0,28 Prozent bei 33'795,22 Punkten aus dem Handel ging. Der Techwerteindex NASDAQ Composite begann die Sitzung ebenfalls höher. Er wechselte anschliessend auf rotes Terrain, wo er den Börsentag auch verliess. Sein Schlussstand: 1,56 Indexpunkte (-13'537,94 Prozent).

In der Ukraine-Krise gab es weiterhin keine Entspannung. Trotz erneuter Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine wurden die Luftangriffe auf das osteuropäische Land verstärkt. Ein erstes Treffen beider Länder war am Montag ohne greifbares Ergebnis geblieben. Die fortgesetzten Kriegshandlungen Moskaus und damit einhergehende Sanktionen des Westens trieben die Ölpreise weiter nach oben - auf den höchsten Stand seit 2008.

Die Stimmung im US-Dienstleistungssektor hat sich im Februar deutlich eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex des Instituts for Supply Management (ISM) fiel gegenüber Januar um 3,4 Punkte auf 56,5 Zähler. Analysten hatten dagegen mit einer Verbesserung auf im Schnitt 61,0 Punkte gerechnet.

ASIEN

Die asiatischen Börsen bewegten sich am Donnerstag mehrheitlich auf einem leichten Erholungskurs.

In Japan gewann der Leitindex Nikkei schlussendlich 0,70 Prozent auf 26'577,27 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland zeigte sich der Shanghai Composite hingegen zur gleichen Zeit um 0,09 Prozent schwächer bei 3'481,11 Einheiten. In Hongkong legte der Hang Seng derweil um 0,55 Prozent auf 22'467,34 Zähler zu.

Eine für Donnerstag angekündigte zweite Gesprächsrunde zwischen russischen und ukrainischen Delegierten liess Anleger etwas hoffen auf ein Ende des Krieges. Allerdings setzen russische Truppen ihre Angriffe fort und beschiessen immer rücksichtsloser Städte und zivile Einrichtungen. Nach Angaben der US-Regierung nehmen die Invasoren zunehmend Zivilisten ins Visier. Gerade wegen der Schreckensnachrichten aus dem Kriegsgebiet klammere man sich umso mehr an die Gespräche der Konfliktparteien, heisst es.

Rückenwind für den Aktienmarkt kam der derweil von der US-Notenbank. Fed-Chef Jerome Powell avisierte für die in zwei Wochen stattfindende Sitzung angesichts der stark erhöhten Inflation zwar eine Zinserhöhung; allerdings sprach er sich - auch wegen schwer abwägbaren Folgen des Kriegs in der Ukraine - für eine Erhöhung um lediglich 25 Basispunkte aus. Zuletzt hatten einige Notenbanker auch schon für Spekulationen über einen grösseren Zinsschritt gesorgt angesichts der galoppierenden Inflation.

In Shanghai bremsten jedoch schwache Konjunkturdaten. Bei den chinesischen Dienstleistern hat sich die Geschäftsaktivität im Februar verlangsamt. Der entsprechende Caixin-Markit-Einkaufsmanagerindex sank auf den tiefsten Stand seit sechs Monaten. Der auf Daten der staatlichen Statistikbehörde basierende offizielle Einkaufsmanagerindex war im Februar dagegen leicht geklettert. Die Analysten von China Fortune Securities glauben, dass die meisten negativen Faktoren nun eingepreist seien. Zudem verweisen sie auf die unterstützende Geldpolitik in China.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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