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Geändert am: 02.12.2022 22:27:34

Nach US-Arbeitsmarktdaten: US-Börsen schliessen kaum verändert -- SMI geht leichter ins Wochenende -- DAX letztlich im Plus -- Asiens Börsen schliessen in Rot

Der heimische Aktienmarkt präsentierte sich im Freitagshandel in Rot. Der deutsche Leitindex verbuchte moderate Gewinne. Die US-Börsen gaben am Freitag nach. An den Märkten in Fernost ging es vor dem Wochenende abwärts.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt bewegte sich vor dem Wochenende in der Verlustzone.

Der SMI notierte zum Start tiefer und behielt seine negative Tendenz auch im Laufe des Tages bei. Zum Handelsende notierte er 0,36 Prozent im Minus bei 11'198,13 Punkten.

Die Nebenwerteindizes SPI und SLI beendeten die Sitzung 0,26 Prozent schwächer bei 14'308,82 Zählern respektive 0,20 Prozent leichter bei 1'717,02 Einheiten.

Der Schweizer Aktienmarkt hat mit Abschlägen auf die Vorlage der US-Arbeitsmarkdaten reagiert. Der November-Bericht ist klar besser als erwartet ausgefallen. Damit schwindet die Hoffnung, dass die US-Notenbank Fed die Gangart im Kampf gegen die Inflation drosseln könnte. Vor allem die Lohninflation könnte die Fed-Verantwortlichen auf Trab halten.

In den USA ist die Zahl der Beschäftigten im November um 263'000 angestiegen während am Markt mit einem Anstieg um 200'000 gerechnet wurde. Hinzu kommt, dass die Stundenlöhne stärker als erwartet gestiegen sind. Mit diesem guten Bericht seien die Zinssorgen zurück auf dem Parkett, so ein Händler. Zuletzt hatten noch Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell die Hoffnung der Anleger genährt, dass das Fed die Leitzinsen an der Dezember-Sitzung mit 50 Basispunkten weniger stark anheben könnte als in den vergangenen vier Sitzung mit den jeweils 75 Punkten.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt verbuchte vor dem Wochenende moderate Gewinne.

Der DAX eröffnete mit einem leichten Minus und kletterte anschliessend in die Gewinnzone. Nach der Veröffentlichung von Arbeitsmarktdaten aus den USA fiel das Börsenbarometer auf rotes Terrain. Bis zum Handelsende konnte der DAX seine Verluste jedoch wieder wettmachen und verabschiedete sich 0,27 Prozent fester bei 14'529,39 Punkten ins Wochenende.

Die US-Arbeitsmarktdaten waren stärker ausgefallen als gedacht, was erneut Befürchtungen hinsichtlich der weiteren US-Geldpolitik wachrief. US-Notenbank-Chef Jerome Powell hatte kürzlich noch die Signale für einen gemässigteren Gang bei den Leitzinsanhebungen untermauert, was den DAX in dieser Woche noch etwas angetrieben hatte. Doch der starke Arbeitsmarktbericht gibt der Fed weniger Grund, ihre Politik zu zügeln. Laut den Daten hat die US-Wirtschaft im November mehr Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Ausserhalb der Landwirtschaft seien 263'000 Stellen hinzugekommen, hiess es.

Nach einer Serie von Leitzinsanhebungen um jeweils 0,75 Prozentpunkte gilt am Markt derzeit eine Anhebung um 0,5 Punkte im Dezember als gesetzt. Die grosse Frage ist nun also, wie es danach weitergeht.

Powells jüngster Rede sei ohnehin zu entnehmen gewesen, dass der Leitzins höher steigen dürfte als bislang avisiert, geben die Experten der LBBW zu bedenken. Zudem habe der Notenbank-Chef den Hoffnungen auf erste Zinssenkungen schon im kommenden Jahr eine Absage erteilt. Nach Einschätzung von Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners dürfte nunmehr der Anstieg der Löhne im vergangenen Monat der Fed mit Blick auf die von ihr bekämpfte Inflation Kopfzerbrechen bereiten. "Die Gefahr der so gefürchteten Lohn-Preis-Spirale ist noch lange nicht gebannt."

WALL STREET

Die US-Börsen haben am Freitag ihre anfänglichen Verluste grösstenteils aufgeholt und wenig verändert geschlossen.

Der Dow Jones legte zum Handelsschluss um 0,10 Prozent auf 34'429,88 Zähler zu. Der NASDAQ Composite rutschte um 0,18 Prozent ab und schloss bei 11'461,50 Punkten.

Ein überraschend robuster US-Arbeitsmarkt mit stark steigenden Löhnen und Gehältern hat am Freitag die Wochenbilanz des Leitindex Dow Jones Industrial vermiest. Denn die US-Notenbank Fed könnte sich Beobachtern zufolge gezwungen sehen, die Zinsen weiter kräftig zu erhöhen, um den Arbeitsmarkt zu beruhigen.

Die Stundenlöhne in den USA sind im November im Vergleich zum Vormonat doppelt so stark gestiegen, wie von Experten erwartet worden war. Auch die Zahl der neu geschaffenen Stellen lag über der Markterwartung. Der Arbeitsmarkt zeige sich bisher recht unbeeindruckt von den Zinsanhebungen, schrieben die Volkswirte der Commerzbank. Die Fed werde daher weiter an der Zinsschraube drehen, "um eine Abkühlung am Arbeitsmarkt zu erzwingen". Erst wenn sich diese Abkühlung deutlich zeige, dürfte die Fed die Zinsen nicht weiter erhöhen.

Zur Wochenmitte war der Dow noch auf den höchsten Stand seit Ende April geklettert. Fed-Chef Jerome Powell hatte mit der Aussage, die Leitzinsen im Dezember möglicherweise nicht so stark anzuheben wie in den Monaten zuvor, an den Börsen Euphorie ausgelöst. "Ich halte es weiterhin für wahrscheinlich, dass die Fed ab der Dezember-Sitzung die Zinsen langsamer erhöht", prognostizierte Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners. Zinserhöhungen in diesem Ausmass "könnten uns jetzt aber länger begleiten als bislang gedacht".

ASIEN

Die Börsen in Fernost schlossen den Freitagshandel in der Verlustzone ab.

Der Nikkei in Tokio verlor letztendlich 1,59 Prozent auf 27'777,90 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland fiel der Shanghai Composite um 0,29 Prozent auf 3'156,14 Zähler. In Hongkong verbuchte der Hang Seng ein Minus von 0,33 Prozent auf 18'675,35 Indexpunkte.

Nach der Euphorie über die Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell, der eine etwas gemässigtere Gangart bei den Zinserhöhungen angekündigt hatte, traten wieder die Sorgen vor einer globalen Rezession in den Vordergrund. Dies hatte auch an der Wall Street am Vortag für nachgebende Kurse gesorgt.

Die Inflation in China wird im nächsten Jahr wahrscheinlich moderat bleiben, sagte der Gouverneur der People's Bank of China, Yi Gang, auf einer Konferenz. Chinas Inflationsrate liege aktuell bei etwa 2 Prozent, insbesondere dank stabiler Energiepreise, so Yi. Die Industrieländer und die Schwellenländer müssen ihre Zusammenarbeit bei der makroökonomischen Politik verstärken, fügte er hinzu.

Mit Spannung wird auch auf den US-Arbeitsmarktbericht für November gewartet, der am Nachmittag, also nach Handelsende in Asien, veröffentlicht wird. Der US-Arbeitsmarkt bleibt trotz der Entlassungswelle im Technologie-Sektor angespannt und der Stellenzuwachs geht trotz der rasanten Straffung der US-Geldpolitik nur langsam zurück. Der robuste Jobmarkt erschwert der Fed den Kampf gegen die Inflation, weil der Lohndruck hoch bleibt. Fed-Chef Powell hatte in seiner Rede betont, dass sich der überhitzte Arbeitsmarkt noch weiter abkühlen müsse, damit die Fed zuversichtlich sei, dass die Inflation dauerhaft in Richtung ihres Ziels von 2 Prozent sinken wird.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com

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