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Geändert am: 02.08.2021 22:09:18

Dow geht schwächer aus dem Handel -- SMI schliesst nach Rekord im Plus -- DAX schlussendlich in Grün -- Asiens Börsen letztlich mit Aufschlägen

Der US-Leitindex drehte am Montag ins Minus. Der heimische Aktienmarkt verbuchte zum Wochenstart Gewinne. Der deutsche Leitindex zeigte sich etwas stärker. Die Märkte in Fernost konnten am Montag zulegen.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt startete freundlich in die neue Handelswoche.

Der SMI startete schon fester in den Handel, erreichte zeitweise ein neues Rekordhoch bei 12'194,37 Punkten und beendete den Handel letztlich 0,45 Prozent fester bei 12'171,02 Zählern.

Die Nebenwerteindizes SLI und SPI starteten ebenfalls fester und konnten sich auch bis Handelsende auf grünem Terrain halten. Der SLI ging mit einem Plus von 0,57 Prozent bei 1'973,47 Punkten aus dem Handel, während der SPI 0,35 Prozent fester bei 15'632,78 schloss.

Gleich zum Start markierte der Leitindex SMI neue Rekordmarken. Es waren vor allem die Vorgaben aus Asien, die den Markt zum Wochenstart stützen, nachdem die Unsicherheit um eine verstärkte Regulierung in China den Börsen in der vergangenen Woche noch deutlich zugesetzt hatte. Insgesamt fehle es den Märkten aber an rechtem Schwung, meinten Händler. So gebe es keine starken Impulse, um die Märkte anhaltend weiter nach oben zu hieven. Gleichzeitig sei der Abgabedruck noch zu gering, um eine grössere Korrektur einzuleiten. Vielmehr könnte sich die Sommerflaute im August verstärkt bemerkbar machen. Meist gehe dies mit einer erhöhten Volatilität einher.

So dürfte etwa die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus weiterhin ein zentrales Thema an den Finanzmärkten bleiben. Dagegen sei es an der Zinsfront ruhig geworden. Die Rendite zweijähriger US-Staatsanleihen befinde sich seit Wochen auf dem Rückzug, was den US-Dollar unter Druck setzt. "Davon profitieren zurzeit die Rohstoffe, was in absehbarer Zeit dann wieder zu Inflationssorgen führen könnte", fasst ein Händler zusammen. Die aktuelle Marktstimmung werde aber auch durch die Fortschritte bei dem 550 Milliarden-Dollar schweren US-Infrastrukturplan begünstigt, der diese Woche im Senat verabschiedet werden soll.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex präsentierte sich zum Wochenstart etwas fester.

Der DAX eröffnete die Sitzung im Plus und konnte die Gewinne auch im weiteren Handel halten. Letztlich beendete der deutsche Leitindex den Montagshandel 0,16 Prozent fester bei 15'568,73 Indexpunkten.

Nach den Verlusten vom Freitag und der negativen Vorwochenbilanz war der deutsche Aktienmarkt mit Schwung in die neue Woche und den Monat August gestartet. Gute Vorgaben kamen aus Asien, wo sich die Börsen von ihren Freitagsabgaben merklich erholt haben. Positive Impulse lieferten zudem frische Konjunkturdaten aus Deutschland.

Zudem verwies die Commerzbank am Morgen darauf, dass es in den USA Fortschritte bei der Verabschiedung eines Infrastrukturpakets gebe. Demnach soll ein Entwurf vorliegen, über den noch diese Woche abgestimmt werden könnte. Der deutsche Einzelhandel steigerte seine Umsätze im Juni zum Vormonat real um 4,2 Prozent. Analysten hatten im Mittel nur einen Zuwachs um 2,0 Prozent erwartet. Das Statistische Bundesamt revidierte zudem den realen Anstieg im Mai auf 4,6 Prozent nach oben..

Geprägt werden dürfte die neue Börsenwoche von der voll angelaufenen Quartalsberichtssaison der Unternehmen. Unter den Einzelwerten standen unter anderem die Allianz-Papiere im Anlegerfokus. Dem Versicherungskonzern drohen Belastungen aus dem US-Vermögensverwaltungsgeschäft. Daneben profitierte der Auto- und Industriezulieferer Stabilus im dritten Geschäftsquartal von der anhaltenden Erholung der Wirtschaft und steigerte Umsatz und Ergebnis deutlich.

WALL STREET

Der US-Leitindex gab am ersten Handelstag der Woche zwischenzeitliche Gewinne vollständig ab und rutschte in rotes Terrain.

Zwar konnte der Dow Jones seinen anfänglich kleinen Gewinn im weiteren Verlauf zunächst ausbauen und bei 35'192,11 Indexeinheiten zeitweise sogar ein neues Rekordhoch erreichen, doch dann verliess die Anleger der Mut. Letztlich schloss der US-Leitindex 0,28 Prozent leichter bei 34'838,16 Punkten. Dagegen verlor der NASDAQ Composite zwar ebenfalls an Schwung, jedoch konnte er ein kleines Plus von 0,06 Prozent bei 14'681,07 ​Zählern über die Zielgerade retten.

Händler verwiesen auf durch die Bank schwache Daten. Nach den Bauausgaben und der Revision des Markit-Einkaufsmanagerindexes für das verarbeitende Gewerbe verfehlte auch der viel beachtete ISM-Index für US-Industrie im Juli die Erwartungen. Dieser offenbarte, dass sich die Aktivität in der US-Industrie im Juli verlangsamt hat. Auch aus China wurden schwache Konjunkturdaten gemeldet. Der chinesische Caixin-Einkaufsmanager-Index für das verarbeitende Gewerbe war auf den tiefsten Stand seit 16 Monaten gesunken.

Gestützt hatte zunächst die US-Politik. Denn der US-Senat hat kurz vor seiner Sommerpause die Arbeit am Gesetzestext zum historischen Infrastrukturpaket von Präsident Joe Biden abgeschlossen. Am Markt steigt die Hoffnung, dass der Senat das Gesetz in wenigen Tagen verabschieden werde. Zudem hat Fed-Vertreterin Lael Brainard geldpolitische Straffungen unmittelbar ausgeschlossen und diese erst mittelfristig in Aussicht gestellt. Doch mit den schwachen Daten erscheinen diese Aussichten in einem anderen Licht. Dennoch bleiben Marktteilnehmer optimistisch gestimmt für den Aktienmarkt: "Die Sterne stehen gut für die Aktienmärkte, denn zu einer hervorragenden Gewinnsaison gesellen sich rekordtiefe Realrenditen und die Hoffnung, dass der Kongress bald mehr fiskalischen Druck ausüben wird", sagte Investmentanalyst Marios Hadjikyriacos von XM.

ASIEN

Die Börsen in Fernost verbuchten am Montag Gewinne.

In Tokio legte der japanische Leitindex Nikkei am Montag letztlich um 1,82 Prozent auf 27'781,02 Punkte zu.

Auf dem chinesischen Festland ging es für den Shanghai Composite um 1,97 Prozent auf 3'464,29 Zähler aufwärts. Auch die Börse in Hongkong zeigte sich freundlich: Dort klettert der Hang Seng um 1,06 Prozent auf 26'235,80 Indexeinheiten.

Die wichtigsten asiatischen Börsen waren am Montag mit deutlichen Gewinnen in den August gestartet. Ein Anlageexperte verwies auf starke Quartalszahlen von US-Unternehmen und niedrige Anleihezinsen als Kursstützen. Schwache chinesische Wirtschaftsdaten konnten den Aktienkursen nur wenig anhaben.

Die Stimmung in kleineren und mittelgrossen Industriebetrieben der weltgrössten Volkswirtschaft hatte sich derweil im Juli erneut eingetrübt. Der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" ermittelte Einkaufsmanagerindex fiel überraschend stark auf den tiefsten Stand seit Frühjahr 2020. Der "Caixin"-Index rutschte im Juli zum Vormonat um 1,0 Punkte auf 50,3 Punkte, wie das Magazin mitteilte.

Mit dem zweiten Rückgang in Folge steht der Stimmungsindikator nur noch knapp über der sogenannten "Expansionsschwelle" von 50 Punkten. Bereits am Samstag hatte die Regierung in Peking ihren Stimmungsindikator für die grossen und staatlich dominierten Industrieunternehmen veröffentlicht, der sich ebenfalls nur noch knapp über der Expansionsschwelle behauptete.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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