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Geändert am: 01.12.2022 22:08:44

Nach Powell-Rede: US-Handel endet uneinheitlich -- SMI und DAX schliessen mit Gewinnen -- Asiens Börsen zum Handelsende in Grün

Der heimische und der deutsche Aktienmarkt zeigten sich am Donnerstag klar im Plus. Der US-Leitindex schloss mit Verlusten. An den Märkten in Fernost ging es am Donnerstag aufwärts.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag stark.

Der SMI baute seinen Anfangsgewinn noch aus und schloss somit am Abend 0,99 Prozent höher bei 11'238,20 Punkten.

Auch die Nebenwerteindizes SPI und SLI standen während des gesamten Handelstages klar im Plus und beendeten den diesen mit Zuwächsen von 0,94 Prozent bei 14'333,57 Zählern bzw. 1,17 Prozent bei 1'720,43 Stellen.

Die Aussicht auf eine weniger restriktive Geldpolitik der US-Notenbank Fed trieb die Kurse in die Höhe. Händler sprachen von einem vorweihnächtlichen Geschenk. Dies könnte zugleich der Beginn eines Weihnachtsrallys sein, das sich auch noch ins nächste Jahr hinein fortsetze, hiess es weiter.

Fed-Chef Jerome Powell hatte am Vortag auf einer Veranstaltung gesagt, dass bereits im Dezember die Zeit für moderatere Zinserhöhungen gekommen sein könnte. Er betonte dabei allerdings auch, dass der "Endzinssatz" wahrscheinlich etwas höher sein werde, als derzeit im Markt (mit durchschnittlich 4,6%) erwartet. Marktteilnehmer interpretierten die Aussagen von Powell als klar "dovisher" als zuletzt. "Das könnte durchaus das Zeichen sein, dass wir sowohl bei den Zinsen als auch bei der Inflation den Gipfel bald erreicht haben werden", sagte ein Händler.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich am Donnerstag fester.

Zwar gab der DAX einen Teil seiner frühen Gewinne wieder ab, ging aber trotzdem mit einem klaren Plus von 0,65 Prozent bei 14'490,30 Punkten in den Feierabend.

Bekräftigte Signale für eine moderatere Zinspolitik der US-Notenbank Fed sorgten am Donnerstag für steigende Kurse. Hinzu kamen weitere Hoffnungen, dass China seine strikte Corona-Politik nach und nach etwas lockern könnte. Das würde die Nachfrage nach vielen Wirtschaftsgütern ankurbeln. Für einen gewissen Dämpfer allerdings sorgten die deutschen Einzelhandelsumsätze im Oktober, die unerwartet stark sanken. Ausserdem enthielten die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell nicht nur Erfreuliches für die Börsen, wie die Experten der LBBW erklärten.

Powell hatte am Mittwoch die Perspektive kleinerer Zinsschritte untermauert und damit an der Wall Street eine Kursrally ausgelöst. Allerdings ist an den Börsen für Dezember bereits ein kleinerer Zinsschritt von 0,5 Prozentpunkten eingepreist, nachdem es bislang mehrere Zinsanhebungen um 0,75 Prozentpunkte gab. Interessanter ist daher laut der LBBW, dass Powell zugleich auch klarstellte, dass die Fed die Leitzinsen in der Spitze wohl über das im Rahmen ihrer Projektionen avisierte Niveau von 4,6 Prozent hinaus werde anheben müssen. "Zudem sagte er, dass die Fed die Leitzinsen einige Zeit auf jenem Niveau belassen müsse, um die Wirtschaft zu zügeln, was wohl als eine Absage an eine erste Zinssenkung schon im kommenden Jahr zu werten ist", hiess es von der LBBW.

WALL STREET

Nach der Powell-Rally vom Vortag zeigte sich die Wall Street am Donnerstag mit Verlusten.

Der Dow Jones schloss 0,56 Prozent schwächer bei 34'396,53 Punkten. Daneben zog der technologielastige NASDAQ Composite 0,13 Prozent auf 11'482,45 Zähler an.

Nach der Kursrally zur Wochenmitte haben Anleger an den US-Aktienmärkten am Donnerstag Kursgewinne mitgenommen. Die Aussicht auf eine weniger drastische Zinserhöhung im Dezember durch die US-Notenbank Fed hatte den Dow am Vortag auf das höchste Niveau seit April getrieben. Fed-Chef Jerome Powell zufolge könnte bereits im Dezember die Zeit für moderatere Zinserhöhungen gekommen sein.

Verstimmt reagierten die Anleger aber auf den Geschäftsausblick des Cloudsoftware-Spezialisten Salesforce. Salesforce-Aktien brachen im Dow kräftig ein. Marktteilnehmer werteten die neuen Prognosen als Beleg für die in einem unsicheren Wirtschaftsumfeld nachlassenden Investitionen von Unternehmen in Technologie. Für zusätzliches Ungemach sorgte zudem der Weggang von Co-Chef Bret Taylor.

ASIEN

An den wichtigsten asiatischen Börsen waren am Donnerstag Gewinne zu sehen.

Der Nikkei in Tokio gewann bis Handelsschluss 0,92 Prozent auf 28'226,08 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland legte der Shanghai Composite letztlich um 0,45 Prozent auf 3'165,47 Zähler zu. In Hongkong schloss der Hang Seng letztlich um 0,75 Prozent höher bei 18'736,44 Einheiten.

Die Hoffnung auf ein weniger straffes Zinserhöhungstempo der US-Notenbank sorgte am Donnerstag auch an den asiatischen Börsen für Kursgewinne. Gleichwohl fielen diese nicht so deutlich aus, wie an der Wall Street. Fed-Chef Jerome Powell hat angedeutet, dass die Zentralbank bei ihrer nächsten Sitzung im Dezember die Zinsen um 50 Basispunkte erhöhen wird. Sie würde damit die beispiellose Serie von vier Erhöhungen um 75 Basispunkte zur Bekämpfung der hohen Inflation beenden. Powell sagte in einer Rede, dass sich der überhitzte Arbeitsmarkt noch weiter abkühlen müsse, damit die Fed zuversichtlich sei, dass die Inflation dauerhaft in Richtung ihres Ziels von 2 Prozent sinken wird. Damit rückte der US-Arbeitsmarktbericht für November am Freitag noch stärker in den Fokus.

Weiteren Auftrieb erzeugten die jüngsten Äusserungen zur chinesischen COVID-Politik. China schien seinen Ton bezüglich seiner COVID-19-Politik zu mässigen, nachdem Vizepremierministerin Sun Chunlan sagte, dass die Bemühungen zur Bekämpfung des Virus in eine neue Phase eintreten, so IG-Marktstratege Yeap Jun Rong. "Das scheint auf Pläne für eine Wiedereröffnung im nächsten Jahr hinzudeuten", ergänzte der Teilnehmer. Die chinesischen Gesundheitsbehörden hatten nach den Protesten im Land gegen den strengen Corona-Kurs ihre Aussagen zu den Risiken von COVID-19 gemildert. Zudem wurden die Lokalregierungen aufgefordert, unnötige und langwierige Lockdowns zu vermeiden.

In China halfen auch etwas besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe legte im November leicht auf 49,4 zu, nach 49,2 im Vormonat. Am Mittwoch hatten die offiziellen Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende und Nicht-Verarbeitende Gewerbe im November allerdings einen Rückgang verzeichnet.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com

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Short 12'486.55 8.94 BVSSMU
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Long 10'865.47 18.61 MXSSMU
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Long 10'201.63 8.94 EHSSMU
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