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Geändert am: 02.12.2021 06:53:43

US-Börsen gehen mit Verlusten aus dem Handel -- SMI schliesst fester -- DAX zum Handelsende mit kräftigem Plus -- Asiens Börsen steigen letztlich

Die US-Indizes zeigten sich zur Wochenmitte tiefer. Der heimische Markt legte am Mittwoch zu. Der deutsche Leitindex stieg weit ins Plus. An den Märkten in Fernost ging es am Mittwoch aufwärts.

SCHWEIZ

In der Schweiz griffen Marktteilnehmer zur Wochenmitte zu.

Der SMI eröffnete den Handel mit einem Zuschlag, fiel im Verlauf kurzzeitig an seinen Vortagesschluss zurück und konnte dann wieder hinzugewinnen. Letztlich notierte er 0,88 Prozent höher bei 12'266,46 Punkten.

Die Nebenwerteindizes SLI und SPI folgten der Tendenz des Leitindex und beendeten die Sitzung 0,99 Prozent fester bei 1'981,17 Zählern respektive 1,10 Prozent stärker bei 15'703,39 Einheiten.

Der Auftakt in den Dezember war am Schweizer Aktienmarkt von einem Stabilisierungsversuch geprägt. Allerdings blieb die Lage fragil. "Die Achterbahnfahrt an der Börse dürfte solange weitergehen, bis relativ gesicherte Aussagen über die Gefährlichkeit und den Impfschutz gegen die neue Omikron-Variante des Coronavirus vorliegen", hiess es in einem Kommentar.

Generell griffen Investoren auf dem klar ermässigten Niveau schon wieder zu, die Kursgewinne seien vor dem Hintergrund der vorherrschenden Unsicherheit aber mit Vorsicht zu geniessen. "Ein weiterer Ausverkauf liegt derzeit nur eine negative Corona-Nachricht entfernt", sagte ein Händler. Auf Datenseite hat sich die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone im November leicht verbessert.

DEUTSCHLAND

Deutliche Kursgewinne haben den DAX am Mittwoch wieder auf den Erholungspfad gebracht.

Der DAX startete mit einem Plus in den Tag und konnte seine Gewinne im Verlauf noch ausbauen. Bis zum Sitzungsende kletterte er um 2,47 Prozent auf 15'472,67 Zähler.

Am Vortag war der deutsche Leitindex noch der 15'000-Punkte-Marke gefährlich nahe gekommen. Aussagen des Moderna-Chefs, dass bestehende Impfstoffe mit der Omikron-Variante ihre Probleme haben dürften, hatten am Vortag ebenso belastet wie Äusserungen von Fed-Chef Jerome Powell zu einer womöglich schnelleren Rückführung der Wertpapierkäufe der US-Notenbank. BioNTech-Chef Ugur Sahin hatte sich allerdings am Vorabend zuversichtlich gegeben, dass Corona-Impfstoffe auch im Fall von Omikron und weiteren Virus-Varianten vor schweren Krankheitsverläufen schützen werden. Für die Fonds-Manager der Privatbank Merck Finck bietet der Omikron-Schock eine Einstiegsgelegenheit, Anleger sollten beim Aufbau von Positionen aber selektiv vorgehen.

WALL STREET

Die Wall Street begab sich zur Wochenmitte auf eine Berg- und Talfahrt.

So eröffnete der Dow Jones mit einem Gewinn von 0,57 Prozent bei 34'678,94 Zählern und baute diesen zunächst aus. Dann schmolzen die Gewinne jedoch wieder ab, zum Handelsschluss lag der Index bei 34'022,04 Punkten mit 1,34 Prozent im Minus. Der Techwerteindex NASDAQ Composite schloss ebenfalls mit einem kräftigen Verlust von 1,83 Prozent bei 15'254,05 Einheiten, nachdem er zum Start noch um satte 1,38 Prozent auf 15'752,27 Zähler gestiegen war.

Der US-Aktienmarkt war am Mittwoch nach zunächst deutlicheren Gewinnen in die Verlustzone gedreht. Der Stabilisierungsversuch nach den Kursverlusten der vergangenen Tage war damit erst einmal vorbei. Anleger reagierten verschreckt auf den ersten Fall der Coronavirus-Variante Omikron in den USA. Ausserdem machten Nachrichten die Runde, dass sich die bestätigten COVID-19-Fälle in Südafrika seit Dienstag nahezu verdoppelt haben. Auch in Grossbritannien, der Schweiz, Norwegen und Brasilien ist diese Virusvariante in ersten Fällen inzwischen nachgewiesen worden.

Omikron wird derzeit wegen ihrer rasanten Ausbreitung und zahlreicher Mutationen als besorgniserregend eingestuft. Wie krank das Virus tatsächlich macht, lässt sich allerdings mangels ausreichender Daten und da bislang vorwiegend junge Menschen angesteckt wurden, noch nicht abschätzen.

Datenseitig lag das Hauptaugenmerk vor allem auf der Stimmung in der US-Industrie, die sich im November nicht ganz so deutlich wie erwartet aufgehellt hatte.

ASIEN

Zur Wochenmitte setzte an den asiatischen Aktienmärkten eine leichte Erholung ein.

In Japan legte der Nikkei letztlich 0,41 Prozent auf 27'935,62 Punkte zu.

Der Shanghai Composite auf dem chinesischen Festland gewann derweil 0,36 Prozent auf 3'576,89 Zähler, während der Hang Seng in Hongkong ein Plus von 0,78 Prozent auf 23'658,92 Stellen verbuchte.

Nach der Talfahrt des Vortages haben sich die asiatischen Börsen am Mittwoch mehrheitlich mit Aufschlägen gezeigt. Die Erholung fiel aber zum Teil recht mager aus. Dies lag auch an überraschend falkenhaften Tönen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell. Der Fed-Chairman hatte von einer sehr starken Wirtschaft und weiter hohem inflationären Druck gesprochen, weshalb es angemessen sei, über eine Beschleunigung des beim November-Treffen der Notenbanker eingeleiteten Zurückfahrens der Wertpapierkäufe zu diskutieren.

Während die Äusserungen die Wall Street noch schwer belastet hatten, hörten Händler in Asien vor allem die positiven Botschaften zum Konjunkturverlauf heraus. Auch aus China kamen optimistische Verlautbarungen zur Konjunkturentwicklung im kommenden Jahr. Dies seien gerade vor dem Hintergrund der Coronapandemie ermutigende Signale, hiess es im Handel. Zudem stellte Chinas Politik eine stärkere Unterstützung für Unternehmen in Aussicht. Aber so ganz verlor die Omikron-Variante des Coronavirus ihren Schrecken jedoch nicht. Händler sprachen von anhaltender Verunsicherung der Anleger.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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