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Senkung der Rendite 28.02.2019 11:26:00

BKW wehrt sich gegen tiefere Rendite für Stilllegungs- und Entsorgungsfonds

BKW wehrt sich gegen tiefere Rendite für Stilllegungs- und Entsorgungsfonds

Das Unternehmen spricht sich gegen eine Senkung der Realrendite der beiden Fonds aus.

Die beiden Fonds wurden geschaffen, um die Stilllegung und den Rückbau von Kernkraftanlagen sowie die Entsorgung von radioaktiven Abfällen zu finanzieren und werden vom Bund verwaltet. Dieser bestimmt auch die Höhe der Beiträge. Die Finanzmittel der Stilllegungs- und im Entsorgungsfonds gehören indes den Betreibern der Schweizer Kernanlagen.

Die BKW kritisiert nun, dass die geplante SEFV-Revision Investitionen in die Energiezukunft der Schweiz verhindere, da der Bund die aktuell geforderte Realrendite von 2 Prozent auf 1,6 Prozent senken will. Dies obwohl die durchschnittliche Realrendite seit Bestehen der Fonds von 4,25 bzw. 3,57 selbst die aktuelle Rendite deutlich überträfen.

Die geplante Senkung auf 1,6 Prozent "schadet letztlich der Volkswirtschaft", warnte die BKW in einer Mitteilung vom Donnerstag. Denn dadurch würden zusätzliche Fondsbeiträge der Kernkraftwerksbetreiber in Millionenhöhe fällig, wobei kein zusätzlicher Sicherheitsgewinn erzielt werden könne.

Begrüsst werde hingegen die Streichung des pauschalen Sicherheitszuschlag von 30 Prozent. In der von unabhängigen Stellen bestätigten Kostenschätzung seien entsprechende Zuschläge für Prognoseungenauigkeiten und Risiken bereits umfassend berücksichtigt, was einen weiteren Zuschlag hinfällig mache, hiess es dazu.

sta/ys

Bern (awp)

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Bildquelle: Keystone,BKW AG,zvg

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