| Insider-Verkäufe |
13.02.2026 16:45:00
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Barry Callebaut-Aktie tiefer: Verwaltungsrat veräussert Aktien im Wert von 27,6 Millionen Franken
Nach umfangreichen Verkäufen eines Verwaltungsratsmitglieds in den vergangenen zwei Wochen steht die Aktie von Barry Callebaut unter Druck.
Bereits letzte Woche waren zwei Transaktionen mit einem Gesamtwert von damals 13,5 Millionen Franken gemeldet worden. Mit anderen Worten: In zwei Wochen wurden 19'602 Aktien im Gesamtwert von 27,6 Millionen Franken veräussert, was einen durchschnittlichen Verkaufspreis pro Aktie von 1'406 Franken entspricht. Im SIX-Handel am Freitag verliert die Barry Callebaut-Aktie zeitweise 0,71 Prozent auf 1'406,00 Franken, das Jahreshoch war am Mittwoch bei 1'464 Franken.
Nähere Angaben zu den Verkäufen werden auf der SIX-Exhcanche-Regulations-Homepage jeweils keine gemacht, nur dass es sich jeweils um ein nicht-exekutiv tätiges Verwaltungsratsmitglied als Verkäufer handelt. Laut dem jüngsten Geschäftsbericht 2024/25 kommt nur Verwaltungsrat Nicolas Jacobs als Verkäufer in Frage.
Per Ende August 2025 hielt er persönlich rund 23'800 Aktien (0,43% am Unternehmen) und hat somit gut 80 Prozent seines damaligen Bestandes jetzt veräussert. Er ist allerdings weiter über die Jacobs Investment 2 AG (Tochter der Familien-Holding der Jacobs-Familie) indirekt am Unternehmen beteiligt.
Diese hielt per Ende August 2025 30,1 Prozent an Barry Callebaut. Bis im November 2019 hatte sie gar die Mehrheit am Zürcher Schokoladekonzern gehalten, der vom früheren Familienpatron Klaus J. Jacobs in den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts durch die Fusion der belgischen Firma Callebaut mit dem französischen Unternehmen Cacao Barry in Zürich gegründet worden war. Klaus Jacobs starb 2008, bei Nicolas Jacobs handelt es sich um einen Sohn aus zweiter Ehe. Mit Andreas Jacobs war ein Sohn aus erster Ehe von 2005 bis 2016 Präsident von Barry Callebaut gewesen.
uh/jr
Zürich (awp)
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