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Tiefere Abschreibungen 15.05.2019 12:00:37

AXA erzielt leicht höhere Rendite im BVG-Geschäft 2018

AXA erzielt leicht höhere Rendite im BVG-Geschäft 2018

Gleichzeitig hat sich die Umverteilung von aktiven Versicherten zu den Rentnern weiter reduziert.

Der Versicherungskonzern AXA hat im Schweizer BVG-Geschäft im vergangenen Geschäftsjahr eine Kapitalrendite auf Buchwerten von 2,4 Prozent nach 2,1 Prozent im Vorjahr erzielt. Die Performance zu Marktwert betrug 0,9 Prozent. Der leichte Renditeanstieg sei die Folge tieferer Abschreibungen auf Immobilien, teilte AXA am Mittwoch mit.

Die Vollversicherung und die viel kleinere teilautonome Stiftung "Group Invest" weisen unterschiedlich hohe Renditen aus. Letztere habe, wie viele andere Mitbewerber auch, eine negative Performance von minus 3,2 Prozent verbucht, hiess es weiter.

Dies konnte gemäss AXA aber in den ersten Monaten des laufenden Jahres bereits wieder kompensiert werden. Per Ende März 2019 erreichte Group Invest eine Performance von 5,3 Prozent.

Umverteilung von 456 Millionen

Der Renditeunterschied wirkt sich auch auf die Verzinsung der Altersguthaben aus. In der Vollversicherung verzinste AXA 2018 den obligatorischen und den überobligatorischen Teil mit 1,0 respektive 0,25 Prozent. Versicherten im teilautonomen Bereich dagegen wurden sowohl im Obligatorium als auch im Überobligatorium 1 Prozent gut geschrieben.

Die AXA hat auch für 2018 die Umverteilung von den einzahlenden Versicherten zu den Rentner berechnet. Die Umverteilung belief sich noch auf 456 Millionen Franken verglichen mit 499 Millionen im Vorjahr. 2016 waren gar noch 811 Millionen von den aktiven zu den passiven Versicherten geflossen. Zur Reduktion trug vor allem die schrittweise Senkung des Umwandlungssatzes im Überobligatorium auf 5 Prozent im Jahr 2018 bei.

Das Betriebsergebnis in der beruflichen Vorsorge stieg, vor allem dank eines verbesserten Anlageergebnisses, um knapp 9 Prozent auf 191 Millionen Franken. Die gesamten Prämieneinnahmen nahmen um 3,5 Prozent auf 6,8 Milliarden zu. Die Anzahl der aktiv Versicherten hat sich innert Jahresfrist leicht auf 405'236 auf 402'300 erhöht. Der Bestand der Rentenbezüger ist auf 70'954 von 70'121 angestiegen.

Teilautonomielösungen mit solidem Deckungsgrad

Im Jahr 2018 vollzog AXA im BVG-Geschäft eine strategische Neuausrichtung. Auf Ende Jahr wurde das Vollversicherungsgeschäft aufgegeben, statt dessen bietet das Unternehmen den Versicherten teilautonome Lösung an.

Dank der von der AXA übertragenen Zusatzreserven in der Höhe von rund 3 Milliarden Franken konnten die drei ehemaligen Vollversicherungsstiftungen laut den Angaben mit einem Deckungsgrad von über 110 Prozent in die Teilautonomie starten.

sig/rw

Zürich (awp)

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Bildquelle: 360b / Shutterstock.com

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