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Über 800 Mio Euro 11.09.2018 17:45:36

ARYZTA unterzeichnet Underwriting-Vereinbarung mit Banken - Aktie legt kräftig zu

ARYZTA unterzeichnet Underwriting-Vereinbarung mit Banken - Aktie legt kräftig zu

Die Gesellschaft hat mit verschiedenen Banken eine Underwriting-Vereinbarung über 800 Millionen Euro unterzeichnet, wie ARYZTA am Dienstag mitteilte. Gleichzeitig wurden drei neue Mitglieder für den Verwaltungsrat nominiert.

Mitte August hatte die Gesellschaft angekündigt, dass sie ihr Kapital erhöhen wolle. Nun hat sie mit Merrill Lynch und UBS als Ausführungsbanken und Credit Suisse, JPMorgan und HSBC als globale Koordinatoren eine Vereinbarung zu Marktkonditionen zur Platzierung der Kapitalerhöhung im Umfang von 800 Millionen Euro unterzeichnet.

Die Kreditgeber hätten den Änderungen der bestehenden Vereinbarungen zugestimmt, teilte ARYZTA weiter mit. Weitere Details zur Kapitalerhöhung sollen demnächst mit der Einladung zur Generalversammlung vom 1. November 2018 offengelegt werden.

Der Generalversammlung schlägt der Verwaltungsrat drei neue unabhängige Mitglieder zur Wahl vor. Es sind dies Michael Andres, Gregory Flack und Tim Lodge. Dagegen will sich Charles Adair nicht der Wiederwahl stellen.

Für die Aktien von ARYZTA geht es am Dienstag kräftig nach oben. Gegen 11.40 Uhr klettern die Titel um 15,18 Prozent auf 10,03 Franken nach oben. Zum Handelsende stand sogar ein Plus von 16,44 Prozent bei 10,14 Franken auf der Tafel. Das Volumen liegt mit gut 41'000 Stücken aber noch weit unter dem durschnittlichen Tagesvolumen von 777'000 Aktien. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI stand zu diesem Zeitpunkt nahe der Nulllinie. Aktuell notiert der Kurs 15,58 Prozent im Plus bei 10,06 Franken.

Die ZKB bewertet die Nachricht zurückhaltend. ARYZTA kaufe sich mit den Massnahmen Zeit, falls die Kapitalerhöhung diesen Herbst noch scheitern würde, so Analyst Patrik Schwendimann. Entwarnung könne aber nicht gegeben werden, da die Banken unter gewissen Bedingungen wieder zurücktreten könnten. Nächster Meilenstein seien die Jahreszahlen, die am 1. Oktober veröffentlicht werden. Es müsse befürchtet werden, dass auch diese wieder schlecht ausfallen, was mit ein Grund dafür sein könnte, dass sich ARYZTA bereits jetzt Zeit kaufe.

Für Baader Helvea reduziert diese Massnahme die Unsicherheit, die Kreditkonditionen schafften die nötige Flexibilität, um die Massnahmen zur Trendwende durchzusetzen. Allerdings sei die Lockerung der Covenants ein Indiz dafür, wie deutlich und langwierig die nötigen Transformationsschritte seien, so Analyst Andreas von Arx. Die Ernennung dreier unabhängiger Verwaltungsratsmitglieder beurteilt er wie auch sein Kollege von der ZKB positiv. Allerdings zeige dies auch, dass die Verbesserung der Corporate Governance weiterhin ein Punkt für ARYZTA sei, schränkt er ein.

sig/tt/dm/ra

Zürich (awp)

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Bildquelle: Keystone

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