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Gute Geschäfte 27.02.2024 17:56:36

APG-Aktie zieht an: APG wächst 2023 und verdient mehr - Hauptaktionäre erwägen Verkauf der Beteiligungen

APG-Aktie zieht an: APG wächst 2023 und verdient mehr - Hauptaktionäre erwägen Verkauf der Beteiligungen

Die Aussenwerbegruppe APG SGA hat ihren Umsatz im vergangenen Jahr gesteigert und auch mehr verdient.

Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte liefen die Geschäfte deutlich besser. Die Aktionärinnen und Aktionäre erhalten eine konstante Dividende.

Der Werbeertrag der Schweizer Marktführerin nahm 2023 um 4,8 Prozent auf 325,6 Millionen Franken zu. Vor allem das digitale Geschäft sei überdurchschnittlich gewachsen, teilte APG am Dienstag mit.

Nachdem der EBIT zum Halbjahr noch unter Vorjahr gelegen hatte, präsentiert sich das Betriebsergebnis im Gesamtjahr nun um 8,2 Prozent verbessert auf 31,8 Millionen Franken. Die entsprechende Marge nahm auf 9,7 Prozent von 9,4 Prozent zu. Unter dem Strich schliesslich verblieb ein um 14,6 Prozent höherer Reingewinn von 26,8 Millionen.

Die ausgewiesenen Zahlen liegen im Rahmen der Schätzungen der Analysten von ZKB und Research Partners.

Die Aktionärinnen und Aktionäre sollen wie schon in den Vorjahren und konsistent mit der bis 2023 geltenden Mindestempfehlung des Managements eine Ausschüttung von 11,00 Franken pro Aktie erhalten. Der Verwaltungsrat zeigt sich zudem zuversichtlich, dass die Geschäftsperspektiven auch in Zukunft eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik erlauben.

Mehr Umsatz in der Schweiz und in Serbien

Im Heimmarkt Schweiz wuchs APG um 4,8 Prozent auf 311,3 Millionen. Erfreulich entwickelt hätten sich die Umsätze aus der Banken-, Versicherungs-, Auto-, Reisebranche sowie beim Internetversandhandel. In der zweiten Jahreshälfte profitierte APG zudem von den nationalen Parlamentswahlen. Das Wachstum sei in einem für die Werbung insgesamt sehr anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld realisiert worden, schreibt APG. Die Aussenwerbung habe dabei erneut Marktanteile gewonnen.

Ebenfalls gewachsen ist das Auslandsgeschäft der Gruppe in Serbien. In lokalen Währungen nahm der Werbeertrag um 10,3 Prozent zu, in Schweizer Franken blieb davon noch ein Wachstum von 6,8 Prozent auf 14,3 Millionen übrig. Weiter in Gang ist das Verfahren vor dem Internationalen Zentrum für die Beilegung von Investitionsstreitigkeiten in Washington gegen den serbischen Staat wegen Verletzung des Schweizer Investitionsschutzabkommens mit Serbien. APG rechnet mit einer Entscheidung gegen Ende 2024.

Kein konkreter Ausblick

Beim Ausblick gibt sich das Management wie gewohnt wenig konkret. Die Wachstumspotenziale der Aussenwerbung insgesamt und für APG als führendes Aussenwerbeunternehmen in der Schweiz und in Serbien seien "robust und überzeugend". APG sei "gut aufgestellt und entschlossen, die starke Marktposition durch innovative und zukunftsorientierte Leistungsangebote weiter auszubauen". Zentraler Bestandteil des Handelns bleibe ein "konsequentes Kostenmanagement".

APG: Hauptaktionäre JCDecaux und Pargesa erwägen Verkauf der Beteiligungen

APG SGA könnte schon bald in neue Hände kommen. Die beiden Hauptaktionäre JCDecaux und Pargesa Asset Management haben eine Vereinbarung über einen möglichen koordinierten Verkauf ihrer Beteiligungen getroffen. APG sei entsprechend informiert worden, schreibt die Aussenwerbegruppe in einer Mitteilung vom Dienstag.

Als Folge hat der Verwaltungsrat einen Prozess eingeleitet, um einen möglichen Käufer für die gesamte Gesellschaft zu finden. Der Verwaltungsrat werde sicherstellen, dass die Interessen der verschiedenen Interessengruppen der Gesellschaft berücksichtigt würden, so die Mitteilung weiter. Der jetzt intiierte Prozess könne zu einer Transaktion und/oder zu einer Veräusserung der von den beiden Hauptaktionären gehaltenen Aktien führen, müsse aber nicht.

JCDecaux hält rund 30 Prozent und Pargesa Asset Management 25,3 Prozent der Anteile.

APG hat Goldman Sachs International als Finanzberater verpflichtet. Weiter Informationen würden folgen, wenn dies angezeigt sei, so die Mitteilung weiter.

JCDecaux will nicht aufstocken

In einer separaten Medienmitteilung bestätigt JCDecaux die Verkaufsabsichten und stellt gleichzeitig klar, dass keine Aufstockung des eigenen Anteils angestrebt werde. Im Falle eines Verkaufs sollen die gelösten Mittel für andere Wachstumsmöglichkeiten eingesetzt werden, so der globale Markführer im Bereich Ausssenwerbung.

Verkaufsabsichten kommen überraschend

Mit einem möglichen Verkauf von APG hat am Markt kaum jemand gerechnet. "Dass die beiden Grossaktionäre jetzt verkaufen wollen, ist überraschend", schreibt denn auch die ZKB in einem ersten Kommentar. Dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass die Konsolidierung im Sektor Potenzial zur Steigerung der Profitabilität in den nächsten Jahren schaffe. Die ZKB-Analysten könnten sich sowohl einen industriellen Käufer wie auch einen Finanzinvestor vorstellen.

APG-VRP wünscht sich Besitzerin "mit positivem Enthusiasmus" für die Firma

Die beiden grössten APG-Aktionäre JCDecaux und Pargesa Asset Management wollen ihre Anteile verkaufen. Für den APG-Verwaltungsrat kommt dieser Wunsch nicht wirklich überraschend. Entsprechende Signale gebe es bereits seit einiger Zeit, erklärte APG-Verwaltungsratspräsident Daniel Hofer am Dienstag anlässlich der Medienkonferenz zum Jahresabschluss 2023.

Neu sei, dass sich die beiden Aktionäre zu einem gemeinsamen Vorgehen entschlossen hätten und diesbezüglich nun eine Gruppe bilden. Die Gesellschaft sei darüber am gestrigen Montag informiert worden. "Der Verwaltungsrat ist der Meinung, dass es im Interesse der Gesellschaft ist, diesen Verkaufsprozess selber zu steuern", so Hofer zum weiteren Vorgehen. Gesteuert und geführt wird der Verkaufsprozess von Goldman Sachs International als Finanzberater von APG.

Noch keine Angaben konnte Hofer zum Zeitplan machen. "Der Prozess beginnt heute und der Ausgang ist ungewiss", so der VRP. Man werde alle Möglichkeiten prüfen. Persönlich wünsche er sich Besitzer, die den gleichen positiven Enthusiasmus für die Gesellschaft und das Geschäft mitbrächten, wie dies heute der Fall sei.

Der Verwaltungsratspräsident bekräftigte vor Medien und Analysten die Absicht, die grundsätzlich aktionärsfreundliche Dividendenpolitik weiterzuführen. Was das konkret bedeutet, könne er im Moment angesichts der aktuellen Situation im Aktionariat aber nicht weiter ausführen.

Zuversichtlich für 2024

Wie gewohnt wenig konkret zeigten sich die Verantwortlichen an der Medienkonferenz bezüglich der Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr. Das Werbeverhalten sei als Folge der Digitalisierung noch kurzfristiger ausgerichtet. Dazu kämen die anhaltend anspruchsvollen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Nach der Übernahme von Clear Channel Schweiz durch die TX Group und der damit einhergehenden Konsolidierung im Konkurrenzumfeld rechnet CEO Markus Ehrle mit Blick nach vorne aber mit einer gewissen "Normalisierung" im Beschaffungsmarkt. Aktuell seien indes noch keine entsprechenden Anzeichen zu sehen. "Insgesamt bin ich zuversichtlich für 2024", so Ehrle.

Corona-Delle überwunden

Sehr zufrieden zeigte sich der CEO mit der Leistung der Gesellschaft im zurückliegenden Geschäftsjahr. Umsatz und Gewinn legten deutlich zu und auch die Covid-Delle ist mittlerweile ausgebügelt. So lagen die Umsätze im zweiten Halbjahr 2023 erstmals wieder deutlich über der Vor-Pandemie-Vergleichsperiode.

Auch habe man die Anzahl der APG-Werbekunden 2023 um 3 Prozent auf über 8800 steigern können, so Ehrle weiter. Besonders stark präsentierte sich das Wachstum im digitalen Bereich, doch auch das analoge Geschäft mit den klassischen Plakaten ist leicht gewachsen.

APG-Titel zeigten sich an der SIX letztlich 1,95 Prozent stärker bei 209,00 Schweizer Franken.

gab/mk/uh

Genf (awp)

Weitere Links:


Bildquelle: APG SGA,Keystone

Analysen zu APG SGA S.A.

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