Amazon Aktie 645156 / US0231351067
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17.02.2026 22:10:04
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Amazon-Aktie im freien Fall: Was hinter dem historischen Kurssturz steckt
Die Amazon-Aktie steckt seit neun aufeinanderfolgenden Handelstagen in der Verlustzone und hat seit dem jüngsten Rekordhoch über 20 Prozent verloren.
• Massive Ausgaben für KI und Infrastruktur belasten den Kurs
• Lichtblick: AWS verzeichnet starkes Wachstum
Die Amazon-Aktie befindet sich derzeit in einem der härtesten Marktabschwünge seit fast zwei Jahrzehnten. Das Papier verzeichnet einen Rückgang von über 20 Prozent gegenüber dem jüngsten Rekordhoch und schliesst nun seit neun Tagen in Folge im Minus. Letztlich notierte der Anteilsschein am Dienstag an der NASDAQ im Handel 1,19 Prozent höher bei 201,15 US-Dollar. Anleger reagieren vor allem auf die aggressiven Investitionspläne des E-Commerce-Riesen, die kurzfristig die Margen belasten könnten.
Rekordinvestitionen belasten Anlegervertrauen
Kern der Marktverunsicherung sind die geplanten 200 Milliarden US-Dollar Investitionen für 2026, vor allem in den Ausbau von KI-Infrastruktur und Rechenzentren. CEO Andy Jassy betonte in der Telefonkonferenz zu den Q4-Ergebnissen, dass neue Kapazitäten so schnell wie möglich monetarisiert werden sollen, doch viele Investoren zweifeln an der kurzfristigen Rentabilität. Der freie Cashflow von Amazon im vierten Quartal brach von 38,2 auf nur noch 11,2 Milliarden US-Dollar ein - ein klares Warnsignal für den Kapitalmarkt.
Mike Treacy, Vice President of Risk bei Apex Fintech Solutions, äusserte gegenüber MarketWatch, dass der Markt zunehmend skeptisch ist, ob Unternehmen wie Amazon eine zufriedenstellende Rendite auf das investierte Kapital (ROI) erwirtschaften können.
AWS-Wachstum als Lichtblick
Trotz der Kursrückgänge liefert die operative Geschäftsentwicklung positive Signale: Die Cloud-Sparte Amazon Web Services (AWS) wuchs im vierten Quartal um 24 Prozent - das stärkste Wachstum seit über drei Jahren. Auch das Werbegeschäft expandierte um 23 Prozent. Strategische Partnerschaften, wie die Kooperation mit STMicroelectronics, sollen die Effizienz der Rechenzentren erhöhen und die KI-Ambitionen langfristig absichern.
Darüber hinaus bereitet Amazon laut Medienberichten einen KI-Content-Marktplatz vor, der Verlagen die Möglichkeit bietet, Inhalte an KI-Entwickler zu lizenzieren. Dieser Schritt ziele darauf ab, sich als zentrale Plattform im wachsenden KI-Ökosystem zu positionieren.
Bärenmarkt oder Chance?
Während der Tech-Sektor insgesamt volatil bleibt, zeigen sich Analytsen weiterhin optimistisch: Laut TipRanks empfehlen 41 von 44 Analysten den Kauf der Amazon-Aktie, während lediglich drei Experten zu einem Halten raten. Verkaufsempfehlungen gibt es derzeit keine. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 282,12 US-Dollar und damit etwa 41,93 Prozent über dem jüngsten Schlusskurs von 198,79 US-Dollar.
Die Amazon-Aktie steht somit an einem Scheideweg zwischen kurzfristigen Kursverlusten und dem Potenzial, von der steigenden Nachfrage nach Cloud- und KI-Diensten zu profitieren. Für Investoren bleibt entscheidend, wie schnell das Unternehmen seine Kapitalausgaben in messbare Gewinne umwandeln kann.
Streamingdienst Amazon Prime: Startdatum für 'Geisterhaus'-Serie nun klar
Mit dem Roman "Das Geisterhaus" - im Original: "La casa de los espíritus" - gelang der chilenisch-amerikanischen Schriftstellerin Isabel Allende (heute 83) ein Literaturklassiker. Der 1982 veröffentlichte Roman verkaufte sich weltweit Dutzende Millionen Mal.
Im Jahr 1993 gab es einen unter anderem von Bernd Eichinger produzierten Film (rund 140 Minuten lang) unter der Regie von Bille August - mit Weltstars wie Meryl Streep, Jeremy Irons, Winona Ryder, Glenn Close, Antonio Banderas und Armin Mueller-Stahl.
Nun kommt eine Serie rund um das Buch auf den Markt. Amazons Streamingdienst Prime Video gab am Dienstag das Startdatum bekannt: 29. April. Die Serie, deren internationaler Titel "The House Of The Spirits" lautet, wird von der Firma FilmNation Entertainment produziert, die auch hinter den oscarprämierten Filmen "Anora" und "Konklave" steht.
"Geisterhaus" jetzt als achtteilige Familiensaga
"Die erste spanischsprachige Fernsehadaption basierend auf Isabel Allendes international gefeiertem gleichnamigen Roman ist eine achtteilige Familiensaga", formuliert es Prime. "Sie begleitet drei Generationen von Frauen - Clara, Blanca und Alba - über ein halbes Jahrhundert hinweg und erzählt von den Klassenkämpfen, politischen Umwälzungen und der Magie ihres konservativen südamerikanischen Heimatlandes."
In der Serie spielt Alfonso Herrera die Rolle des Esteban Trueba, während Nicole Wallace und Dolores Fonzi die Clara del Valle in verschiedenen Lebensabschnitten darstellen. Zur Besetzung gehören auch Fernanda Castillo, Aline Kuppenheim, Eduard Fernández, Sara Becker und Fernanda Urrejola.
Als ausführende Produzenten fungieren neben Autorin Isabel Allende auch Eva Longoria ("Desperate Housewives") und Courtney Saladino, ausserdem die Showrunner Francisca Alegría, Fernanda Urrejola und Andrés Wood.
Redaktion finanzen.ch mit Material von AWP
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