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"In den nächsten Jahren" 01.07.2019 07:05:00

Aluflexpack-CEO: Zweistelliges Wachstum im Visier

Aluflexpack-CEO: Zweistelliges Wachstum im Visier

"Wir sind zuversichtlich, auch in den nächsten Jahren niedrige zweistellige Zuwachsraten erzielen zu können", sagte Aluflexpack-CEO Igor Arbanas in einem Interview in der Samstagsausgabe der "Finanz und Wirtschaft".

Bereits in den letzten Jahren sei der Verpackungshersteller organisch prozentual zweistellig gewachsen. Das Hauptaugenmerk liege auf dem organischen Wachstum. Übernahmen würden jedoch die Entwicklung kräftig unterstützen.

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Arbanas will denn auch einen grossen Teil des Erlöses aus dem Börsengang für Zukäufe nutzen. Der Markt sei stark fragmentiert, darin sehe er grosse Chancen, sagte er. "Wir evaluieren laufend den Markt in verschiedenen Regionen und führen viele Gespräche." Konkrete Abschlusspläne bestünden aber nicht.

Einnahmen reichen für Investitionspläne

60 Millionen von 153 Millionen Franken Einnahmen aus dem Börsengang fliessen zudem in den Ausbau neuer Kapazitäten.

Arbanas zeigte sich im Interview zufrieden mit dem Emissionserlös, obwohl der Ausgabepreis am unteren Rand der Preisspanne ausgefallen war. "Die unterste Grenze der Preisspanne war so definiert, dass wir mit den Einnahmen daraus all unsere Investitionspläne umsetzen können." Dieses Ziel habe man mehr als nur erreicht. "Daher sind wir entspannt und sehr zufrieden."

Aluflexpack war am Freitag an der Börse gestartet. Die Aktien beendeten ihren ersten Handelstag mit einem Kurs von 22,50 Franken. Der Ausgabepreis hatte 21 Franken betragen. Das im aargauischen Reinach ansässige Unternehmen war vor dem Gang an die Börse im alleinigen Besitz der Industriegruppe Montana Tech Components (MTC) des österreichischen Investors Michael Tojner. MTC behält etwas mehr als die Hälfte der Aktien.

Aluflexpack produziert Aluminium-Verpackungen für Kaffee und Tee, Pharmaprodukte, Tierfutter und Lebensmittel. So stellt das Unternehmen etwa die Hüllen für Kaffeekapseln her. Zu den bekannteren Kunden gehören im Lebensmittelbereich etwa Nestlé, Dr. Oettker oder Ferrero und im Pharmabereich Novartis, Bayer, Pfizer oder Sanofi.

tt/

Zürich (awp)

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