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Rückgang in Hongkong 19.09.2019 17:52:36

Aktien von Richemont und Swatch nach Exportdaten gesucht

Aktien von Richemont und Swatch nach Exportdaten gesucht

Die Titel profitieren von überraschend guten Daten zu den Uhrenexportdaten im August. Im Gegensatz zu den rückläufigen Gesamtexporten vermochte die Branche die Ausfuhren im vergangenen Monat zu steigern. Die wegen der dortigen Unruhen erwartbare Schwäche in Hongkong, wo ein zweistelliges Minus resultierte, wurde von der Entwicklung in Festlandchina mehr als aufgewogen.

Am späten Morgen legten Richemont um 1,46 Prozent auf 75,18 Franken zu und Swatch um 1,51 Prozent auf 268,10 Franken. Zum Börsenschluss notierten die Anteilsscheine noch 1,27 Prozent stärker bei 75,04 Franken bzw. 0,57 Prozent höher bei 265,60 Franken pro Aktie.

Am Vortag hatten die beiden Titel noch markant nachgelassen, belastet insbesondere von einer Abstufung des Sektors durch die UBS, welche beide Titel zum Verkauf empfiehlt. Bei Richemont kam überdies noch der Dividendenabgang hinzu.

Uhrenexporte im August insgesamt leicht gestiegen

Die Schweizer Uhrenexporte sind im August 2019 leicht höher ausgefallen als im Vorjahr. Während Hongkong wie erwartet aufgrund der Unruhen deutlich rückläufig war, legten die Ausfuhren in andere wichtige Abnehmerländer wie USA, China oder Japan deutlich zu.

Insgesamt nahmen die Uhrenexporte im Berichtmonat im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat nominal um 1,5 Prozent auf 1,52 Milliarden Franken zu. Real - also um Preiseffekte bereinigt - ergab sich allerdings ein Minus von 5,2 Prozent.

Der August sei ein durchschnittlicher Monat gewesen, teilte der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Donnerstag mit. Insgesamt bleibe der Sektor damit - in einem allerdings nach wie vor relativ herausfordernden Umfeld - tendenziell leicht aufwärts gerichtet. Auf acht Monate (Januar bis August) ergibt sich ein Wachstum von 1,9 Prozent.

Rückgang in Hongkong - USA wieder Nummer eins

In Bezug auf Länder und Regionen fiel das Augustergebnis sehr unterschiedlich aus. In die Vereinigten Staaten war das Wachstum mit 14,8 Prozent hoch, wobei die USA mit einem Gesamtvolume von 177,3 Millionen die Nummer Eins sind mit einem Marktanteil von 11,6 Prozent.

Wiederum stark rückläufig (-12,7%)) waren die Exporte nach Hongkong, dem üblicherweise stärksten Exportmarkt für Schweizer Uhren. Angesichts der politischen Unruhen dort habe man gar noch einen schärferen Einbruch erwartet, schreibt der Verband. So waren die Exporte beispielsweise im Juni um über einen Viertel eingebrochen. Über die Achtmonatsperiode lag der Rückgang bei 6,4 Prozent, wobei Hongkong weiterhin klar der wichtigste Absatzmarkt ist.

Ein klares Plus zeigten im August dagegen die Exporte nach Festlandchina mit einem Plus von 13,7 Prozent. Europa (-2,7%) verzeichnete insgesamt einen Rückgang, der insbesondere auf die Entwicklung in Grossbritannien (-5,6%), Deutschland (-4,2%) und Italien (-13,7%) zurückzuführen war. Frankreich (+10,1%) profitierte laut dem Verband von einem günstigen Basiseffekt, obwohl der mittelfristige Trend weiterhin negativ sei.

Biel (awp)

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Bildquelle: Keystone

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