| Proteste |
05.10.2026 16:22:00
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Aktien von BASF, Bayer & Syngenta im Blick: Demonstrationen gegen 'Agrochemie' in Frankreich und der Schweiz
Im Departement Eure in Nordfrankreich haben sich auf Initiative von rund fünfzig Organisationen Tausende Menschen in der Nähe einer Fabrik von Syngenta versammelt.
Die Demonstration in Frankreich fand in der Nähe eines Werks des Pflanzenschutzmittel- und Saatgutherstellers Syngenta - eines ursprünglich schweizerischen, mittlerweile chinesischen Konzerns - in Saint-Pierre-la-Garenne statt. Nach Angaben der Präfektur waren 8000 Menschen anwesend.
Die Organisatoren kritisieren mehrere aktuelle oder in der Diskussion befindliche Gesetzestexte zum Thema Pestizide, darunter das Agrar-Notstandsgesetz und einen auf europäischer Ebene diskutierten Gesetzentwurf zu Pestiziden. Die Kundgebung wurde von rund fünfzig Organisationen unterstützt.
Weitere Demonstrationen in der Schweiz und in England im Rahmen einer "internationalen" Kampagne gegen die "Agrochemie" geplant, so eine Aktivistin. Die Proteste richten sich gegen vier multinationale Konzerne: BASF, Corteva, Bayer, das Monsanto aufgekauft hat, und Syngenta.
Syngenta versicherte, "das Recht auf Versammlung und Demonstration uneingeschränkt zu respektieren", bezeichnet die Veranstaltung jedoch als "unbegründet". Was das Werk im Departement Eure betreffe, seien 70 Prozent der aktuellen Produktion des Standorts für den ökologischen Landbau geeignet, so der Konzern in einer Stellungnahme gegenüber der AFP.
Die BASF-Aktie notiert im XETRA-Handel zeitweise 0,21 Prozent tiefer bei 49,82 Euro, während es für die Papiere von Bayer um 1,85 Prozent nach unten geht auf 44,11 Euro.
Saint-Pierre-la-Garenne (awp/sda/afp)
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