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27.02.2020 14:45:36

Aktien Schweiz: SMI auf Jahrestief - Marke von 10'200 Punkten gefallen

Zürich (awp) - Am Schweizer Aktienmarkt geht der Ausverkauf in verschärftem Ausmass weiter. Das Coronavirus und die kaum absehbaren wirtschaftlichen Folgen für die Weltwirtschaft kommen immer mehr in den Köpfen der Investoren an. Auch melden sich mehr und mehr Unternehmen zu Wort, die ihre Geschäftsentwicklung durch das Virus negativ beeinflusst sehen.

Zuletzt hat der wichtigste Schweizer Aktienmarkt SMI ein neues Jahrestief erzielt und auch die Marke von 10'200 Punkten unterschritten. Der Abwärtskurs könnte sich gut noch fortsetzen. Es sei derzeit schwierig abzuschätzen, wo der Markt einen Boden finden könnte, heisst es im Markt. Auch die US-Märkte dürften die heutige Sitzung gemäss den Futures-Kursen auf deutlich tieferem Niveau eröffnen. Für den Dow Jones zeigt sich aktuell ein Minus von rund 400 Punkten.

Der SMI steht gegen 14.30 Uhr um 3,06 Prozent tiefer bei 10'190,85 Punkten. Dabei sind die Volumen vor allem bei den Blue Chips ausserordentlich hoch. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Werte enthalten sind, fällt um 3,33 Prozent auf 1'554,72 und der umfassende SPI um 2,91 Prozent auf 12'333,68 Zähler. Der Volatilitätsindex VSMI, auch als Angstbarometer bekannt, legt aktuell um 17 Prozent auf knapp 26 Zähler zu, was dem höchsten Stand seit Ende 2018/Anfang 2019 entspricht.

Bei den 30 Blue Chips stehen bis auf LafargeHolcim (+0,3%) alle Titel klar im Minus. Der Baustoff-Hersteller hat mit seinem am Morgen präsentierten Ergebnis positiv überrascht.

Zu den grössten Verlierern gehören Technologietitel, konjunktursensitive Werte und Banken. Die beiden Grossbankentitel CS (-6,1%) und UBS (-5,1%) sind denn auch unter den Top fünf der Verlierer. Noch etwas mehr verlieren einzig AMS (-7,6%).

Ansonsten büssen auch Kühne+Nagel (-6,0%) nach Zahlen, Richemont (-4,7%), Julius Bär (-4,6%), Swisslife (-4,1%) und Swatch (-4,0%) massiv an Wert ein. Der Logistikkonzern Kühne+Nagel erklärte anlässlich der Zahlenbekanntgabe, man gehe von einem negativen Einfluss durch das Coronavirus aus.

Neben LafargeHolcim halten sich am besten diverse defensive Titel wie Swisscom (-2,1%), Sonova (-2,2%) oder Nestlé (-2,3%).

Am breiten Markt sind u.a. Starrag (-9,3%), Leclanché (-9,1%) oder Idorsia (-6,5%) überdurchschnittlich unter Druck. Gut im Markt liegen derweil Hochdorf (+4,3%), Tornos (+3,1%) oder IVF Hartmann (+2,8%).

uh/ys

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SMI 9'386.42
-1.35%
SPI 11'484.16
-1.01%
SLI 1'367.88
-1.26%

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