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28.02.2019 17:40:44

Aktien Schweiz etwas leichter - ABB und Adecco nach Zahlen schwach

ZÜRICH (Dow Jones)--Etwas leichter hat der schweizerische Aktienmarkt den Handel am Donnerstag beendet. Zunächst hatte den Markt belastet, dass das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jon-Un ohne Ergebnis zu Ende gegangen war. Im späteren Verlauf halfen allerdings gute US-Konjunkturdaten den Kursen, sich von ihren Tagestiefs zu erholen. In den USA waren sowohl das Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal als auch der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago besser ausgefallen als erwartet.

Der SMI verlor 0,2 Prozent auf 9.389 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich elf Kursverlierer und neun -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 61,43 (zuvor: 44,77) Millionen Aktien.

Heimische Konjunkturdaten hatten dagegen keinen Einfluss auf den Markt. Nach dem Rücksetzer im dritten Quartal hat sich die Wirtschaft der Schweiz im vierten Quartal nur geringfügig erholt. Insgesamt sprechen die Daten dafür, dass die Schweizerische Nationalbank sich mit Zinserhöhungen weiter zurückhalten wird. Der Franken wertete im Laufe des Vormittags zunächst auf, wobei die Devise wohl auch als Fluchtwährung nach dem enttäuschenden Ausgang des Trump-Kim-Treffens gesucht war. Im Laufe des Nachmittags kam der Franken wieder etwas zurück. Der Euro kostete gegen Ende des europäisch dominierten Handels rund 1,1350 Franken.

Negativ wurden die Geschäftszahlen von ABB aufgenommen, die Aktie verlor 2,4 Prozent. Vontobel bezeichnete die Zahlen für das vierte Quartal als schwer interpretierbar, auch wenn sie von der guten Nachfragesituation im Industriegeschäft ebenso zeugten wie von der guten Umsetzung der Strategie. Wie erwartet enthielten die Daten allerdings eine Reihe von Spezial- und Einmalposten. Der Gegenwind auf konjunktureller Seite sei zwar stärker geworden, ABB habe an seinem Ausblick aber dennoch festgehalten, stellten die Analysten heraus. Auch seien die Mittelfristziele bestätigt worden.

Adecco gaben nach der Vorlage von Geschäftszahlen 3,3 Prozent ab. Der Personaldienstleister war im vierten Quartal aufgrund einer Abschreibung auf den Firmenwert in die roten Zahlen gerutscht. Die Analysten von Jefferies merkten überdies an, dass sich das Umsatzwachstum in den ersten beiden Monaten dieses Jahres abgeschwächt habe. Damit schneide Adecco im Vergleich zu den Wettbewerbern Randstad und Manpower schlechter ab, die von einer Stabilisierung im Januar und Anfang Februar berichtet hätten.

Mit einem deutlichen Minus von 3,8 Prozent fiel auch die Lonza-Aktie auf. Ein nachrichtlicher Hintergrund war zunächst nicht bekannt.

Unter den Nebenwerten brachen Sunrise Communications um 8,5 Prozent ein. Das Unternehmen übernimmt UPC Schweiz vom US-Kabelkonzern Liberty Global; inklusive Schulden beläuft sich der Kaufpreis auf 6,3 Milliarden Franken. Um den Baranteil des Kaufpreises zu finanzieren, kündigte Sunrise eine Kapitalerhöhung über etwa 4,1 Milliarden Franken an.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

February 28, 2019 11:40 ET (16:40 GMT)

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