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04.09.2026 09:30:36
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Aktien Schweiz Eröffnung: Etwas fester - Warten auf US-Arbeitsmarktbericht
Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Freitag mit positiven US-Vorgaben im Rücken freundlich in den regulären Handel gestartet. Gestützt werden die Dividendenpapiere von etwas sinkenden Anleiherenditen und der Hoffnung auf eine ausbleibende Leitzinserhöhung in den USA. Für die Kauflaune hatten Aussagen des Fed-Mitglieds Christopher Waller gesorgt. Dieser hatte sich optimistisch geäussert, dass der Preisdruck Anzeichen einer Entspannung zeigt.
In diesem Zusammenhang sind die Blicke auf die US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag gerichtet. Diese Daten sind ein Leitwert zum Zustand der US-Wirtschaft und liefern der Notenbank Fed Anhaltspunkte, wenn es um die Festsetzung der Leitzinsen geht. Bis dahin werden die Anleger aber wohl eher auf der Bremse stehen. Störfeuer für die Börsen könnte jederzeit vom Ölmarkt kommen. Der Preis für die Nordsee-Sorte Brent hält sich mit aktuell über 95 Dollar pro Fass auf dem höchsten Niveau seit Juni.
SMI etwas höher
Der SMI pendelt im frühen Handel um seinen Vortagesschluss und steht gegen 09.19 Uhr mit plus 0,33 Prozent auf 14'441,76 Punkte etwas höher. Der Mid-Cap-Index SMIM hält sich mit plus 0,20 Prozent auf 3104,14 Zähler ebenfalls in der Gewinnzone, gleiches gilt für den SPI mit plus 0,23 Prozent auf 20'270,97.
Bis dato hat der Leitindex im statistisch betrachtet schwierigen September um gut ein Prozent zugelegt. Für diese Gewinne stehen insbesondere die Novartis-Papiere Pate, die im Nachgang von positiven Studiendaten haussiert hatten. Am Freitag sind es aber die PS von Roche, die mit plus 0,4 Prozent ihren Rückstand auf den Rivalen weiter schliessen. Novartis stehen 0,4 Prozent tiefer.
Ohne Nachrichten stehen Amrize 2,0 Prozent höher. Auch hier geht die Stabilisierung vom Vortag weiter. Stützen könnten Käufe des Managements, ergänzten Marktbeobachter.
Mit Kühne+Nagel geht es um 2,2 Prozent nach unten. Denn Morgan Stanley hat seinen Daumen über den Aktien des Logistikers gesenkt und empfiehlt diese mit dem Votum "Underweight" neu zum Verkauf.
VW setzt Feintool unter Druck
Am breiten Markt brechen Feintool um satte 6,0 Prozent ein. Im Urteil von Analysten wäre der Autozulieferer stark von den möglichen Werksschliessungen bei Volkswagen betroffen. Bei Autoneum (+1,6%), SFS (+0,6%) oder Ems-Chemie (-0,3%) wäre der Einfluss dagegen begrenzt, hiess es.
Und für Vontobel (-1,4%) hat die ZKB ihr Urteil auf "Untergewichten" gesenkt. Das Zürcher Staatsinstitut spricht von "strukturellen Rissen" beim Vermögensverwalter.
ra/to
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