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27.05.2019 11:30:37

Aktien Schweiz: Auf dem Weg zum Rekordhoch - moderate Umsätze

Zürich (awp) - Die Schweizer Börse knüpft am Montag an den Aufwärtstrend vom Wochenschluss an. Dabei steigt der Leitindex mit Rückenwind positiver Vorgaben aus den USA und Japan bis wenige Zähler unter den Anfang Monat erreichten Rekordstand hoch. Das Geschäft verläuft laut Händlern in ruhigen Bahnen. Wegen Feiertagen bleiben die Börsen in den USA und in London geschlossen. Damit fehlt es auch an wichtigen kursbewegenden Impulse. "Ohne die Marktteilnehmer aus den beiden wichtigen Märkten geht in der Regel nicht viel bei uns", sagt ein Börsianer.

Hauptthema am Markt bleibt der Handelsstreit der USA mit China. Nach wie vor hofften die Anleger auf eine Einigung. Zuletzt hatte sich US-Präsident Donald Trump diesbezüglich am Freitag noch etwas versöhnlicher geäussert.

Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen 11.00 Uhr um 0,74 Prozent höher auf 9'737,96 Punkten. Damit nähert sich der Leitindex der Höchstmarke von 9'786,51 Zählern vom 3. Mai an. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) rückt um 0,57 Prozent auf 1'491,39 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,71 Prozent auf 11'768,33 Zähler vor. 25 der 30 SLI-Titel legen zu und fünf geben nach.

An die Spitze der Gewinner setzen sich die Aktien des Marktschwergewichts Novartis (+1,6%). Der Pharmariese hat gleich zwei Zulassungen erhalten, eine für seine Genersatztherapie Zolgensma und eine für das Medikament Piqray zur Behandlung einer bestimmten Form von Brustkrebs. Positive Analystenkommentare sorgen für zusätzlichen Rückenwind, heisst es. Zudem kaufe der Pharmariese aktiv eigene Aktien zurück.

Die Genussscheine von Rivale Roche ziehen um 0,7 Prozent an. Nestle, das dritte Schwergewicht, wird um 0,6 Prozent teurer bewertet.

Gefragt sind zudem die Papiere der Grossbank Credit Suisse (+1,0%). Die Fusionsgespräche der beiden Automobilkonzerne Fiat Chrysler und Renault schüren laut Händlern zusätzlich Fantasie. Nach den beiden Konzernen könnten weitere Konkurrenten die Konsolidierungsfantasie anheizen, heisst es am Markt. "Und für solche Aktionen wäre Credit Suisse mit der jahrelangen Erfahrung ja bestens positioniert", sagte ein Händler.

In ihrem Sog ziehen auch UBS (+0,9%) an. Julius Bär (-0,1%) dagegen bleiben wenig gefragt.

"Die Konsolidierungsfantasie muss sich ja nicht nur auf die Autoindustrie beschränken", sagt ein Börsianer. Sie könnte sich viel mehr auch auf andere Sektoren ausweiten. "Die Bankbranche gilt ja dafür als erste Adresse", sagte ein Händler. In Europa sei ja im Gegensatz zu den USA seit der Finanzkrise ja nicht sehr viel geschehen.

Im Aufwind sind zudem zyklische Firmen, die zuletzt auch kräftig Federn gelassen hatten. Die Industrietitel Richemont (+1,3%), LafargeHolcim (+0,6%), ABB (+0,6%) und Clariant (+0,6%) ziehen an.

Die Versicherungstitel zeigen sich ebenfalls fester. Swiss Life rücken um 0,2 Prozent vor, Zurich gewinnen 0,3 Prozent und Swiss Re 0,8 Prozent.

Einen starken Abschlag verzeichnet auf der anderen Seite die Aktie von Swatch (-1,6%) mit minus 4,30 Franken. Der Titel wird ex-Dividende von 8 Franken gehandelt.

Unter Druck stehen zudem Ams (-2,8%). Der Chiphersteller leide weiter unter dem "Huawei-Bann" der USA und der damit zusammenhängenden Schwäche der Technologietitel, heisst es.

Am breiten Markt gewinnen GAM Holding 6,3 Prozent. Der Einstieg des Milliardärs George Soros habe Trittbrettfahrer angezogen, heisst es am Markt. SFM UK Management LLP - SFM steht für Soros Fund Management - hat eine Beteiligung von 3 Prozent an GAM gemeldet.

Santhera steigen um 2,5 Prozent. Santhera hat bei der Europäischen Arzneimittelbehörde für seinen Wirkstoff Puldysa (Idebenon) einen Antrag auf Marktzulassung eingereicht. Ziel sei es, Puldysa zur Behandlung von Atmungsfunktionsverlust bei Patienten mit der fortschreitenden Muskelschwäche Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) einzusetzen.

pre/kw

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