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BMW Vz. Aktie 324412 / DE0005190037

Duck auf Autobauer 31.08.2026 17:14:00

Aktie im Fokus: BYD verschärft laut Studie Preiswettbewerb bei Hybrid-Autos

Aktie im Fokus: BYD verschärft laut Studie Preiswettbewerb bei Hybrid-Autos

Der chinesische Autobauer BYD verschärft nach Einschätzung von Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer den Preiswettbewerb bei Plug-in-Hybriden in Deutschland.

"BYD übt dabei gleich doppelten Preisdruck aus. Einerseits durch niedrige Listenpreise und zum zweiten durch die höchsten Rabatte", schreibt Dudenhöffer in einer regelmässigen Marktstudie des privaten "Center Automotive Research (CAR)". Fahrzeuge mit Plug-in-Hybrid haben sowohl einen Verbrennungs- als auch einen Elektromotor.

Dudenhöffer deutet das als Import des "Preiskriegs aus China". Dort herrscht aufgrund der geringen Nachfrage seit einiger Zeit ein harter Rabattwettbewerb. Der chinesische Autobauer BYD verschärft nach Einschätzung von Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer den Preiswettbewerb bei Plug-in-Hybriden in Deutschland. habe im ersten Halbjahr 2026 gut eine Million Fahrzeuge verkauft - und damit rund 40 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. "Die schlechten Verkäufe in China belasten, gleichzeitig öffnet BYD die Schleusen für erhebliche Exporte."

Mittlerweile belege der Hersteller bei Neuzulassungen von Plug-in-Hybriden Spitzenpositionen in Deutschland, so Dudenhöffer. Im Juli erreichte BYD beim Marktanteil in diesem Segment demnach 10,7 Prozent - und damit Platz 4. Im Mai erzielte der Konzern bei den Zulassungen zwischenzeitlich sogar den ersten Platz - vor VW , Audi, BMW und Mercedes-Benz .

Hohe Rabatte bei Plug-in-Hybriden

Bei den 15 meistverkauften Plug-in-Hybriden wurden im August demzufolge im Schnitt knapp 20 Prozent Nachlass auf den Listenpreis gewährt. Bei den zwei BYD-Modellen im Ranking mussten Autokäufer aber noch weniger bezahlen: Die Rabatte betrugen 27,5 beziehungsweise 31,8 Prozent. Zum Vergleich: Im März betrugen die Durchschnittsrabatte auf Hybride noch 18,2 Prozent. Die Angaben beruhen unter anderem auf Recherchen des Instituts bei Internetvermittlern und Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes.

Bundesumweltminister fordert Zölle

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hatte erst am Samstag Zölle auf Plug-in-Hybride chinesischer Hersteller gefordert. "Bei der Elektromobilität wie bei der Batterieproduktion brauchen wir ein Level Playing Field mit China, also faire Wettbewerbsbedingungen", sagte Schneider der "Rheinischen Post". Das sei momentan allein schon wegen der massiven Unterbewertung der chinesischen Währung nicht der Fall. "Für rein batterieelektrische Autos gibt es schon Ausgleichszölle, für chinesische Plug-in-Hybride bislang nicht. Das muss sich ändern: Ich bin dafür, für chinesische Plug-in-Fahrzeuge vergleichbare Zölle einzuführen wie für vollelektrische Fahrzeuge."

Weniger Rabatte auf reine E-Autos

Bei reinen Elektroautos und Verbrennern waren die Rabatte der Analyse zufolge im August leicht gesunken. Für die 25 meistverkauften E-Modelle ermittelte das Institut im August durchschnittliche Nachlässe von 17,4 Prozent - und damit 0,2 Prozentpunkte weniger als im Juli. Bei den beliebtesten Verbrennern lag der Durchschnittsrabatt bei 18,9 Prozent (minus 0,5 Punkte).

Auch die Differenz beim Anschaffungspreis zwischen den beiden Antriebsarten ist leicht gesunken, betrug aber weiterhin mehr als 2.000 Euro. Im Dezember 2025 hatte der Preisunterschied noch bei 1.328 Euro gelegen. Dudenhöffer macht dafür die staatliche Elektroauto-Förderung verantwortlich. Diese sei kontraproduktiv. "Die Autobauer nutzen die staatliche Prämie, um ihre Rabatte für Elektroautos einzukürzen", schreibt der Branchenexperte.

Die BYD-Aktie geriet im Hongkonger Handel am Montag kräftig unter die Räder: Hier war letztlich ein Minus von 5,17 Prozent auf 87,20 Hongkong-Dollar zu sehen.

/jwe/DP/zb

BOCHUM (awp international)

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Bildquelle: Robert Way / Shutterstock.com,Philip Lange / Shutterstock.com
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