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Kurzarbeit unumgänglich 16.03.2020 17:59:00

Air France-KLM-Aktie knickt ein: KLM streicht wegen Coronakrise bis zu 2'000 Jobs

Air France-KLM-Aktie knickt ein: KLM streicht wegen Coronakrise bis zu 2'000 Jobs

Zahlreiche Flüge müssten abgesagt werden und Kurzarbeit sei unumgänglich, teilte das Unternehmen am Freitagabend mit. Zur Begründung verwies KLM unter anderem auf das von den USA verhängte Einreiseverbot für Europäer.

"Durch die jüngsten Entwicklungen in den USA sind wir in eine Krise von bisher nicht gekanntem Ausmass geraten und es ist klar, dass KLM einschneidende Massnahmen ergreifen muss, um dieser ausserordentlichen Situation die Stirn zu bieten", heisst es einer Erklärung der Gesellschaft.

Im März müsse KLM mindestens 25 Prozent der Flüge streichen, von April bis Juni bis zu 40 Prozent. Für das zweite Quartal werde für die Beschäftigten - von Piloten bis zum Bodenpersonal - eine Arbeitszeitverkürzung um 30 Prozent angestrebt. Zudem sollen Investitionsvorhaben im Umfang von bis zu 400 Millionen Euro auf Eis gelegt und Bonuszahlungen bis auf weiteres gestrichen werden.

Derzeit beschäftigt die Fluggesellschaft nach Angaben der niederländischen Nachrichtenagentur ANP weltweit rund 33'000 Mitarbeiter. Der Personalabbau solle nach Möglichkeit durch Pensionierungen und ähnliche Massnahmen erfolgen, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, erklärte KLM-Chef Pieter Elbers in einer Videobotschaft.

Air-France-KLM schränkt Angebot massiv ein

Die Fluggesellschaft Air-France-KLM reduziert wegen der Coronavirus-Krise drastisch ihr Angebot. Angesichts der wachsenden Einschränkungen der Reisemöglichkeiten und einer stark rückläufigen Nachfrage, müsse die Gruppe ihre Tätigkeit in den nächsten Tagen schrittweise um 70 bis zu 90 Prozent der angebotenen Sitzplatzkilometer zurückfahren, teilte die Airline am Montag mit. Die Zahl der angebotenen Sitzplatzkilometer spiegelt die Leistungsmöglichkeit eines Transportunternehmens wider.

Der Kapazitätsabbau sei derzeit auf zwei Monate angelegt, die Entwicklung des Umfelds werde täglich überwacht und gegebenenfalls angepasst. Als Konsequenz bleibt bei Air France ihre gesamte Airbus 380-Flotte am Boden, bei KLM die gesamte Boeing 747-Flotte. Die Airline will sich mit ihren Arbeitnehmervertretungen über Massnahmen beraten. Ein zusätzlicher Sparplan soll in diesem Jahr 200 Millionen Euro einbringen.

In Paris verloren die Aktien der Air France-KLM 10,11 Prozent auf 4,32 Euro.

/pau/DP/zb

AMSTERDAM (awp international)

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Bildquelle: Shawn Hempel / Shutterstock.com

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