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Auftragseingang rückläufig 18.04.2024 17:52:00

ABB-Aktie springt auf Rekordhoch: ABB verzeichnet leichtes Umsatzwachstum und wird profitabler

ABB-Aktie springt auf Rekordhoch: ABB verzeichnet leichtes Umsatzwachstum und wird profitabler

ABB hat im ersten Quartal 2024 den Umsatz in etwa gehalten, den Auftragseingang hingegen nicht.

Dennoch ist das Unternehmen erneut profitabler geworden und hat in der Folge auch den Ausblick für die Marge im Gesamtjahr leicht erhöht

Der Auftragseingang reduzierte sich nach dem starken Vorjahr unter anderem wegen des Wegfalls von Grossaufträgen um 5 Prozent auf 8,97 Milliarden US-Dollar, wie der Hersteller von Industrierobotern, Ladestationen für E-Autos oder Automationslösungen am Donnerstag mitteilte. Auf vergleichbarer Basis lag das Minus bei 4 Prozent.

Besser sieht die Situation beim Umsatz aus: Dieser lag in US-Dollar unverändert bei 7,87 Milliarden US-Dollar, auf vergleichbarer Basis ergab sich indes ein Plus von 2 Prozent.

"Wir sind mit einer unerwartet kräftigen Auftragsdynamik, einer rekordhohen Marge und starker Cash-Generierung trotz hoher Vergleichswerte gut ins Jahr gestartet", lässt sich in der Mitteilung der im Sommer abtretende CEO Björn Rosengren zitieren. Dies erlaube die entsprechende Zuversicht, um die Margenerwartungen für das Gesamtjahr 2024 zu erhöhen.

Operative Marge auf Rekordniveau

Die Profitabilität wurde denn auch klar gesteigert. Der operative Gewinn (EBITA) verbesserte sich um 11 Prozent auf 1,42 Milliarden US-Dollar und die entsprechende Marge um 1,6 Prozentpunkte auf 17,9 Prozent. Dieser Wert entspricht einem Allzeithoch. ABB begründet die Margenverbesserung mit den leicht höheren Volumen, einem positiven Preiseffekt und den Auswirkungen der Effizienzmassnahmen. Dies habe die höheren Kosten für Personal, Forschung & Entwicklung sowie für Vertrieb und Verwaltung mehr als ausgeglichen.

Der Reingewinn ging unter anderem wegen eines positiven Steuereffekts im Vorjahr um 13 Prozent auf 905 Millionen US-Dollar zurück. Die Erwartungen der Analysten hat ABB damit mehrheitlich übertroffen, einzig der Umsatz lag unter den Erwartungen.

Das Projekt- und Systemgeschäft sei weiterhin von regen Kundenaktivitäten geprägt, und die positive Auftragsentwicklung im kurzzyklischen Geschäft des Geschäftsbereichs Elektrifizierung sei ermutigend, meint ABB "zusammenfassend" zum Geschäftsverlauf im Quartal. Für das Gesamtjahr sei deshalb noch mehr Zuversicht angebracht.

Dass im vierten Quartal 2023 im Bereich Robotik & Fertigungsautomation die Talsohle durchschritten worden sei, habe sich zudem bestätigt.

Für das laufende zweite Quartal stellt das Management ein Wachstum des vergleichbaren Umsatzes im mittleren einstelligen Bereich und eine leicht erhöhte operative EBITA-Marge gegenüber dem ersten Quartal 2024 in Aussicht.

Margenprognose wird angehoben

Die bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr 2024 werden mit Blick auf die Marge leicht erhöht. Demnach wird eine operative EBITA-Marge von rund 18 erwartet. Gemäss der alten Prognose sollte die Marge lediglich "leicht" über den Vorjahreswert von 16,9 Prozent steigen. Das Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis wird weiterhin bei rund 5 Prozent erwartet.

Zum Thema Akquisitionen fügte Rosengren hinzu, dass die Pipeline an Übernahmezielen gut gefüllt sei und dass sich darunter auch einige etwas grössere als die zuletzt angekündigten Transaktionen befänden.

ABB-Aktie erreicht Allzeithoch

Die Aktien von ABB sind am Donnerstag im SIX-Handel im Aufwind und erreichten ein Allzeithoch. Der Industriekonzern ist Analysten zufolge "stark" ins neue Jahr gestartet. Der Umsatz zum ersten Quartal lag zwar unter den Erwartungen, der Auftragseingang und die Marge aber darüber. Der Konzern hat nun die Zielsetzung für das laufende Jahr erhöht.

Letztendlich legten die Aktien um 6,26 Prozent auf 44,33 Franken zu, während der Leitindex SMI um 0,01 Prozent tiefer stand. Zwischenzeitlich markierten die ABB-Titel bei 44,40 Franken ein neues Rekordhoch. Im bisherigen Jahresverlauf haben die Titel bereits 12 Prozent an Boden gut gemacht, nachdem sie schon im Vorjahr um etwa ein Drittel gestiegen sind.

Trotz der verfehlten Umsatzerwartungen, fallen die Kommentare zu den Quartalszahlen durchs Band positiv aus. Der Industriekonzern habe erneut seine Qualität unter Beweis gestellt, kommentiert die ZKB.

"Die Exekution ist in dem schwierigen Umfeld bemerkenswert", so der zuständige ZKB-Experte. ABB nutze die Wachstumschancen durch die Elektrifizierungswelle konsequent. Angesichts der erhöhten Guidance für die operative EBITA-Marge auf 18 von 17 Prozent rechnet der Analyst nun mit einem klaren Anstieg der Konsenserwartungen.

Auch die Analysten der UBS und der Bank Vontobel heben die Margenentwicklung und die erhöhte Guidance hervor. Der zuständige Vontobel-Experte sieht im Ausblick ein Zeichen dafür, dass sich im laufenden zweiten Quartal das organische Wachstum beschleunigt und die Margen weiter steigen.

Zürich (awp)

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Bildquelle: ABB,Keystone,Bocman1973 / Shutterstock.com

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