| Vereinbarung unterzeichnet |
08.09.2026 16:02:00
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ABB-Aktie freundlich: Kooperationsabkommen mit Rolls-Royce SMR
ABB hat mit dem britischen Nukleartechnologieunternehmen Rolls-Royce SMR eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit bei kleinen modularen Kernreaktoren unterzeichnet.
Dabei geht es vor allem um Automatisierungs- und Elektrifizierungslösungen von ABB, wie der Industriekonzern am Dienstag mitteilte. Diese sollen dazu beitragen, die Reaktoren möglichst einheitlich und in grösserer Zahl bauen zu können.
Rolls-Royce SMR setzt auf standardisierte Reaktoren, die im Werk vorgefertigt werden. Jeder Reaktor soll eine elektrische Leistung von 470 Megawatt haben. Für die ersten Anlagen in Grossbritannien laufen bereits die Planungs- und Umsetzungsarbeiten. Zunächst sind drei Reaktoren in Nordwales geplant. Weitere Projekte verfolgt Rolls-Royce SMR in Tschechien und Schweden.
IEA sieht starkes Wachstumspotenzial
Nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) könnte die weltweite Leistung solcher kleinen modularen Reaktoren bis 2050 auf rund 40 Gigawatt steigen. Dabei geht die IEA von den derzeitigen politischen Rahmenbedingungen aus, wie es in der Mitteilung heisst.
Mit stärkerer politischer Unterstützung für die Kernenergie, optimierten Regulierungsverfahren für SMRs und einer erfolgreichen Einführung neuer Reaktormodelle könnten es laut IEA sogar bis zu 120 Gigawatt werden. ABB sieht in der Technologie eine Möglichkeit, zusätzliche Kapazitäten für eine CO2-arme und zuverlässige Stromversorgung zu schaffen.
Die ABB-Aktie notiert an der SIX zeitweise 1,87 Prozent höher bei 80,48 Franken.
jl/rw
Zürich (awp)
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