Sartorius Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.ch übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Sartorius plant, seinen Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2020 auf Basis konstanter Wechselkurse um 10% bis 13% zu steigern. Zu diesem Wachstum soll die Ende 2019 vollzogene Akquisition von Biological Industries mit etwa 1,5 Prozentpunkten beitragen. Bei der Profitabilität rechnet Sartorius mit einem Anstieg der operativen EBITDA-Marge auf etwa 27,5% nach 27,1% im Vorjahr. Die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote dürfte bei rund 10% liegen (VJ: 12,3%). Für die Sparte Bioprocess Solutions erwartet der Vorstand ein Umsatzwachstum von 11% bis 14%, wovon etwa ein Prozentpunkt auf den Einbezug von Biological Industries entfallen soll. Für die operative EBITDA-Marge1) geht das Management von einem Anstieg auf rund 30,0% aus (VJ: 29,6%). Die Sparte Lab Products & Services wird ihre Umsätze voraussichtlich um 7% bis 10% steigern können. Der Wachstumsbeitrag von Biological Industries soll bei rund 2,5 Prozentpunkten liegen. Die operative EBITDA-Marge wird bei etwa 20,0% erwartet (VJ: 19,6%).

Update 21.04.2020: Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie steht die Prognose unter größerer Unsicherheit als üblich, sowohl hinsichtlich der Entwicklung des bestehenden Geschäfts als auch bezüglich der Integration der Akquisitionen. Zugrunde gelegt werden die Annahmen, dass China nach weitgehend überstandener Pandemie seine Wirtschaft weiter erfolgreich hochfährt sowie Europa und die USA den Pandemie-Höhepunkt bald erreicht haben und wirtschaftliche Lockerungen implementieren. Unter diesen Voraussetzungen erwartet die Unternehmensleitung ein Umsatzwachstum im Konzern von nunmehr um 15% bis 19% (bisherige Prognose 10% bis 13%). Zum Umsatzanstieg sollen die Erstkonsolidierung von Biological Industries unverändert knapp 1,5 Prozentpunkte beitragen. Der Einbezug des von Danaher erworbenen Portfolios soll gut 5 Prozentpunkte zum Wachstum beitragen. Hinsichtlich der Profitabilität rechnet Sartorius unverändert mit einem Anstieg der operativen EBITDA-Marge1 auf etwa 27,5% nach 27,1% im Vorjahr. Die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote dürfte wie bisher prognostiziert bei rund 10% liegen (VJ: 12,3%)1. Der dynamische Verschuldungsgrad berechnet als Quotient aus Nettoverschuldung und operativem EBITDA dürfte unter Berücksichtigung der Akquisition des Danaher-Portfolios zum Jahresende 2020 bei etwa 2,75 liegen (bisher ohne Berücksichtigung der Akquisition: etwas unter 2,0).

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