Salzgitter Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.ch übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


In Anbetracht eines sich eintrübenden Sentiments sowie zahlreicher wirtschaftlicher und politischer Unwägbarkeiten rechnen wir für den Salzgitter-Konzern im Geschäftsjahr 2019 mit einem geringfügig gesteigerten Umsatz oberhalb 9,5 Mrd. €, einem Vorsteuergewinn (EBT) zwischen 125 Mio. € und 175 Mio. € sowie einer sichtbar unter dem Vorjahreswert liegenden Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE).

Update 29.04.2019: Nach dem starken ersten Quartal bekräftigen wir unseren Ergebnisausblick eines Vorsteuergewinns (EBT) zwischen 125 Mio. EUR und 175 Mio. EUR. Mit Verweis auf die labile konjunkturelle Lage nicht nur in der EU sowie die damit einhergehende verminderte Prognosesicherheit für die noch bevorstehenden drei Quartale des Geschäftsjahres halten wir eine Veränderung der Prognose derzeit für verfrüht. Gleichwohl rechnen wir aktuell eher mit einem Resultat im oberen Bereich der Spanne.

Update 12.08.2019: Die Salzgitter AG bestätigt ihre Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2019 und rechnet mit: einem gegenüber Vorjahr geringfügig niedrigeren Umsatz oberhalb 9,0 Mrd. EUR, einem Vorsteuergewinn (EBT) zwischen 125 Mio. EUR und 175 Mio. EUR sowie einer sichtbar unter dem Vorjahreswert liegenden Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE).

Update 26.09.2019: Das EBT aus operativem Geschäft wird - gemäß der bisherigen Prognose - zwischen 125 und 175 Mio. EUR erwartet. Infolge der genannten Risikovorsorge sowie noch zu bestimmender Restrukturierungsaufwendungen zur Implementierung von "FitStructure 2.0" antizipieren wir für das Geschäftsjahr 2019 einen Verlust vor Steuern im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Update 14.01.2020: Im Rahmen der Aufstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2019 wird die Salzgitter AG einmalige, nicht liquiditätswirksame Abschreibungen in Höhe von nahezu 200 Mio. EUR berücksichtigen. Diese resultieren im Wesentlichen aus den aktuellen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen und den darauf basierenden Erwartungen für die kurz- bis mittelfristige Ergebnisentwicklung einzelner Konzerngesellschaften. Die Wertminderungen werden in den Geschäftsbereichen Flachstahl (100 Mio. EUR), Grobblech / Profilstahl (50 Mio. EUR) und Mannesmann (40 Mio. EUR) sowie bei der Salzgitter Automotive Engineering GmbH & Co. KG vorgenommen. Dieser Schritt wird das Konzernergebnis zukünftiger Geschäftsjahre in einer Größenordnung von etwa 25 Mio. EUR p.a. entlasten. Unter Einbeziehung dessen, der 141 Mio. EUR Risikovorsorge für die einvernehmliche Beendigung des Kartellverfahrens sowie rund 65 Mio. EUR Restrukturierungsrückstellungen zur Implementierung des Strukturprogrammes "FitStructure 2.0" erwarten wir nunmehr für das Geschäftsjahr 2019 einen Verlust vor Steuern zwischen 250 Mio. EUR und 280 Mio. EUR (zuvor: Verlust vor Steuern im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich). Damit wird die ursprüngliche Prognose für den im operativen Geschäft erwirtschafteten Vorsteuergewinn (zwischen 125 Mio. EUR und 175 Mio. EUR) bestätigt.

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