Progress-Werk Oberkirch Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.ch übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Für das Jahr 2022 sehen wir wegen der anhaltenden Halbleiterkrise nur leicht steigende Abrufe unserer Kunden. Dennoch gehen wir von einem erheblich höheren Umsatz in einer Größenordnung von 480 Mio. EUR aus, getrieben durch die gestiegenen Materialkosten. Das EBIT vor Währungseffekten nimmt trotz mehrerer großer und komplexer Serienanläufe und dem Wegfall der Sondereffekte sowie der Mixverschiebung beim Umsatz aus 2021 auf rund 19 bis 22 Mio. EUR zu. Investitionen sind mit rund 30 Mio. EUR geplant. Dieser Ausblick beruht auf den Annahmen, dass es zu keinen größeren Störungen in den Lieferketten und/oder massiven pandemiebedingten Einschränkungen oder Lockdowns kommt sowie keine signifikante Abweichung von der antizipierten Preisentwicklung eintritt.

Update 13.05.2022: Mit der Entwicklung im ersten Quartal 2022 sind wir auf gutem Weg, unsere Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2022 zu erreichen. Nach sorgfältiger Bewertung der aus heutiger Sicht absehbaren Chancen und Risiken haben wir sie daher auf unserer Hauptversammlung am 10. Mai 2022 bestätigt. Die Prognose steht unter dem ausdrücklichen Vorbehalt, dass insbesondere die wirtschaftlichen Belastungen aus dem Ukraine-Krieg nicht noch weiter zunehmen und dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in China keine signifikanten Wachstumsrückgänge und massiven Lieferkettenunterbrechungen verursachen.

Update 9.06.2022: In den ersten 5 Monaten des laufenden Geschäftsjahres wurde bereits ein Neugeschäft mit einem Lifetime-Volumen, inklusive der damit verbundenen Werkzeugumfänge, von rund 405 Mio. EUR gewonnen. Weil zugleich Anzahl und Volumen der Anfragen für zusätzliche Aufträge auf überaus hohem Niveau liegen, hat der Vorstand beschlossen, die Prognose für das Lifetime-Volumen des Neugeschäfts im Geschäftsjahr 2022 nach oben zu nehmen. Er erwartet jetzt, im Gesamtjahr ein Neugeschäftsvolumen nahe 600 Mio. EUR (bisher: mehr als 500 Mio. EUR) zu gewinnen.

Update 9.08.2022: Die Risiken aus der weltwirtschaftlichen Entwicklung haben sich im ersten Halbjahr 2022 erhöht. Gleichfalls haben sich die Rahmenbedingungen für die Automobilindustrie eingetrübt. Zunehmend gestiegen sind die Sorgen über die künftige Gasversorgung Europas. Derzeit ist nicht absehbar, ob die Gaslieferungen seitens Russlands im zweiten Halbjahr 2022 vollständig oder teilweise eingestellt werden. Wenngleich wir für unsere Produktion nahezu kein Gas benötigen bzw. auf alternative Energieträger umstellen können, bewerten wir vor diesem Hintergrund die Risiken für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands und Europas und damit indirekt auch unseres Geschäfts im zweiten Halbjahr 2022 als hoch und lassen unsere gegenwärtigen Prognosen unverändert. Wir beobachten die Lage ständig und umfassend und werden, sobald dies möglich ist, insbesondere die Auswirkungen der Gasversorgung der Wirtschaft auf unsere Geschäftsentwicklung und -aussichten präzisieren bzw., wenn nötig, unsere Prognose aktualisieren.

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