innogy Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.ch übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet innogy ein bereinigtes EBIT von rund 2,3 Milliarden Euro und damit deutlich unterhalb des Vorjahresniveaus. Wesentliche Gründe für den Rückgang sind die Veräußerung des tschechischen Gasnetzgeschäfts an RWE im Februar 2019, das damit für den Rest des Jahres nicht mehr zum Ergebnis beiträgt, sowie die Einführung der Preisobergrenze für Standardtarife und höhere regulatorische Kosten im britischen Vertriebsgeschäft.Auch im Vertriebsgeschäft außerhalb von Großbritannien geht innogy aufgrund der anhaltend intensiven Wettbewerbssituation und des Anstiegs der Großhandelspreise für Strom und Gas von einem niedrigeren Ergebnis aus. Für den Unternehmensbereich Erneuerbare Energien erwartet innogy dagegen einen deutlichen Ergebnisanstieg: Ein wesentlicher Grund ist der fortlaufende Ausbau der erneuerbaren Erzeugungskapazitäten. Der Prognose liegen „normalisierte“ Witterungsverhältnisse zugrunde. Für den Bereich Netz & Infrastruktur geht innogy aufgrund der Veräußerung des tschechischen Gasnetzgeschäfts von einem deutlichen Ergebnisrückgang im Vorjahresvergleich aus. Für das bereinigte Finanzergebnis wird eine leichte Verbesserung aufgrund günstigerer Finanzierungskonditionen erwartet. Der Ausblick für das bereinigte Nettoergebnis liegt, analog zur Entwicklung des bereinigten EBIT, mit rund 850 Millionen Euro ebenfalls deutlich unter dem Wert des Vorjahres. Für die Dividende strebt innogy weiterhin eine Ausschüttungsquote von 70 bis 80 Prozent des bereinigten Nettoergebnisses an.

Update 14.05.2019: innogy bestätigt den Ausblick für 2019 auf Konzernebene und für die Unternehmensbereiche. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet innogy ein bereinigtes EBIT von rund 2,3 Milliarden Euro und damit deutlich unterhalb des Vorjahresniveaus. Wesentliche Gründe für den Rückgang sind die Veräußerung des tschechischen Gasnetzgeschäfts im Februar 2019, das damit für den Rest des Jahres nicht mehr zum Ergebnis beiträgt, sowie die Einführung der Preisobergrenze für Standardtarife und höhere regulatorische Kosten im britischen Vertriebsgeschäft. Der Ausblick für das bereinigte Nettoergebnis liegt, analog zur Entwicklung des bereinigten EBIT, mit rund 850 Millionen Euro ebenfalls deutlich unter dem Wert des Vorjahres.

Update 9.08.2019: innogy bestätigt den Ausblick auf Konzern- und Segmentebene. Basis für die Dividende ist das bereinigte Nettoergebnis, von dem innogy unverändert 70 bis 80 Prozent ausschütten will. innogy strebt einen Verschuldungsfaktor von rund 4,0 an. Das Verhältnis der Nettoschulden zum bereinigten EBITDA zählt weiterhin zu den wesentlichen Finanzkennzahlen für die Steuerung der Verschuldung des Unternehmens.

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