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Handeln mit Plan

Beim Handeln den Hebel anlegen

Ein Hauptmerkmal des CFD-Handels ist die Hebelwirkung. Hierdurch können mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz deutlich grössere Positionen eingegangen werden. Durch diesen Hebeleffekt beträgt die zu hinterlegende Sicherheitsleistung, die Margin, üblicherweise nur einen Bruchteil der Investitionssumme, was sich viele Anleger zu Nutze machen. Der geringere Kapitaleinsatz sorgt nämlich für eine geringere Mittelbindung und erlaubt so eine breitere Streuung über unterschiedliche Anlagegüter aus verschiedenen Anlageklassen. Mit dem richtigen Einsatz des Hebeleffekts ist somit mehr Kapital zur Umsetzung von Investitionsstrategien verfügbar. Der Nachteil dabei ist, dass der Anleger die dem CFD zugrunde liegenden Basiswerte nicht tatsächlich besitzt, sondern lediglich eine Forderung auf Differenzausgleich gegenüber seinem Vertragspartner erwirbt.

Ein Beispiel verdeutlicht die Funktionsweise des Hebels: Ohne Berücksichtigung von Kosten und unter der Prämisse einer Sicherheitsleistung von einem Prozent werden jeweils 1.000 Euro in eine Aktie und 1.000 Euro in das korrespondierende Aktien-CFD investiert. Steigt die Aktie bzw. der Basiswert um ein Prozent, beträgt der Gewinn der Aktienanlage 10 Euro. Beim Aktien-CFD sind es dagegen bei einer Margin von einem Prozent und einem sich daraus ergebenden Hebel von 100 1.000 Euro Gewinn. Die Differenz resultiert daraus, dass mit dem CFD dank des Hebels mit dem Einsatz von 1.000 Euro tatsächlich in 100.000 Euro investiert wurde. Die Gewinnrechnung ist verlockend. Anleger sollten jedoch stets beachten, dass der Hebel auch in die entgegengesetzte Richtung wirken kann. Wenn der Basiswert nämlich um ein Prozent fällt, ergibt sich im genannten Beispiel mit dem Aktien-CFD ein Verlust von 1.000 Euro, während der Verlust beim Direktinvestment nur 10 Euro beträgt. Trainingsmodule, die den Hebeleffekt anschaulich darstellen, finden Sie unter https://www.ig.com/ch/hebel-und-margin#main_title_h1. Viele CFD-Anbieter, darunter die IG Bank, stellen ausserdem kostenlose Demo-Versionen zum Test bereit: https://www.ig.com/ch/cfd-einsteiger.

Leerverkäufe günstig über CFDs abbilden

Einen Vermögenswert zu veräussern, ohne ihn zu besitzen, wird als Leerverkauf oder als das Eingehen einer Shortposition bezeichnet. Anleger nutzen Leerverkäufe dann, wenn sie eine negative Kursentwicklung für einen Basiswert erwarten oder sich Märkte in einer Baisse befinden. Sie leihen sich die Vermögenswerte von einem Dritten - meist einem Makler - und verkaufen die Papiere. Tritt die erwartete Kursentwicklung ein, kann der entsprechende Vermögenswert am Markt wieder günstiger gekauft und dem Makler zurückgegeben werden. Die Differenz darf der Anleger behalten; sie ist sein Gewinn. Klassische Leerverkäufe sind für Privatanleger jedoch aufwendig und oft mit hohen Kosten verbunden. Eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, um an fallenden Kursen zu partizipieren, bieten dagegen Leerverkäufe über CFDs. Anleger können darüber Short-Positionen eröffnen, ohne dass sie sich den zugrunde liegenden Basiswert leihen müssen. Geschlossen wird der Trade anschliessend einfach durch den Abschluss eines Gegengeschäfts. Geht die Erwartung auf und der Basiswert fällt nach Eröffnung einer Short-Position, muss ein Anleger für die korrespondierende Long-Position bei Glattstellung weniger bezahlen als er zuvor für den Leerverkauf eingenommen hat. Die Differenz ist sein Gewinn.

Hedging - Leerverkauf zur Absicherung

Leerverkäufe eignen sich neben der Spekulation auf sinkende Kurse auch gut zur Absicherung bestehender Positionen. Experten sprechen dann von einem Hedging. Ein Anleger, der etwa Aktien aus dem SMI in seinem Portfolio hält, kann durch eine Short-Position eines Index-CFD auf den SMI oder durch entsprechende Leerverkäufe von Aktien-CFDs das Risiko von Kursrückschlägen abmildern. Während der Anleger bei sinkenden Kursen Verluste bei den Aktienpositionen erleidet, verzeichnet er über seine CFD-Short-Positionen Gewinne. Durch die Hebelwirkung bei CFDs beträgt der Kapitalaufwand für die Absicherungskontrakte zudem nur einen Bruchteil der gehaltenen Aktienposition. Sinn und Zweck des Hedgings ist es, bestehende Risiken zu reduzieren. Bei der Spekulation hingegen werden bewusst Risiken eingegangen.

Mehr Erfolg mit einem Handelsplan

Neben den gängigen Handelsstrategien und Risikomanagement-Tools gibt es weitere Möglichkeiten, Handelsaktivitäten zu kontrollieren und zu verbessern. Ein Handelsplan hilft dabei, die eigenen Ziele zu definieren und Vorgaben bezüglich Ein- und Ausstieg oder der beabsichtigten Risikoneigung einzuhalten. Er dient zugleich als Planungswerkzeug und im Nachhinein zur Analyse von Fehlern. Anleger sollten daher schon vor dem ersten Trade festlegen, wieviel Prozent des Kapitals sie insgesamt bzw. pro eingegangener Position investieren wollen. Eine Herausforderung ist es zudem, den richtigen Zeitpunkt zum Öffnen und Schliessen von Trades zu finden. Klare und verbindliche Ein- und Ausstiegsregeln, beispielsweise an der Charttechnik oder an Gewinn- und Verlustlimits orientiert, schützen dabei vor emotionalen Entscheidungen. Alle Trades sollten genau protokolliert werden. Nur so können Fehler später analysiert - und im besten Falle abgestellt werden. Idealerweise wird auch der Handelsplan schriftlich fixiert. Dann fällt es schwerer, davon abzuweichen.

Bildquellen: everything possible / Shutterstock.com

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