ANZEIGE Gender Diversität, Geschlechtervielfalt,

Mehrstufiger Auswahlprozess mit hohem Anspruch

Anspruchsvolle Aufgabe

Eine Berücksichtigung des Themas "Gender Diversity" in der Anlageentscheidung birgt das Potenzial, Unternehmen mit einer überdurchschnittlichen Rendite und Wertentwicklung zu selektieren und so gegenüber einem reinen Indexinvestment eine Outperformance zu erzielen. Die Umsetzung ist allerdings nicht trivial. Einerseits bedingt das Kriterium eine regelmässige Analyse der Führungsstrukturen der Unternehmen aus der Zielgruppe, bspw. einem breiten Marktindex. Andererseits muss das so generierte Zielportfolio breit gestreut sein, um andere unternehmensindividuelle Einflüsse auf die Rendite so gut wie möglich zu diversifizieren.

Der Solactive Global Gender Diversity Index

Daher bietet sich der Rückgriff auf einen Index an, der das Kriterium der Gender-Diversität in der Auswahlentscheidung berücksichtigt und möglichst breit aufgestellt ist. Diese Bedingung erfüllt der Solactive Global Gender Diversity Index vom Indexanbieter Solactive AG. In das Portfolio werden Aktien von 50 weltweit tätigen Unternehmen aus den Industrieländern aufgenommen, die den Aspekt der Geschlechterdiversität im Rahmen ihrer CSR-Strategie (Corporate Social Responsibility) erfolgreich umsetzen.

Für das initial zusammengestellte Portfolio wurde erstmals Anfang November 2016 ein Indexwert ermittelt, eine Überprüfung der Komposition erfolgt vierteljährlich, wobei die enthaltenen Titel dann jeweils gleich gewichtet werden. Die Selektion der geeigneten Unternehmen erfolgt immer in einem mehrstufigen Auswahlprozess. Die Grundvoraussetzung für eine Aufnahme ist, dass das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen in den jeweils letzten drei Monaten vor der Überprüfung über 5 Mio. Euro gelegen hat, um eine ausreichende Liquidität für die Handelbarkeit sicherzustellen. Ausserdem muss der Titel zum internationalen Auswahluniversum des Research-Anbieters Sustainalytics gehören, der dank seiner Expertise im Bereich der Nachhaltigkeitsthemen in den Auswahlprozess eng eingebunden ist.

Der Partner nimmt aus den so vorsortierten Aktien zunächst mit Hilfe eines ersten Scoringsystems, mit dem das Mass der Gender-Diversität in Verwaltungs- und Aufsichtsräten der Unternehmen gemessen wird (Gender Diversity of Board Score), eine weitere Eingrenzung vor. In einer zweiten Selektionsstufe werden aus dieser Gruppe diejenigen Konzerne extrahiert, deren Scoring-Wert im Hinblick auf die Geschlechter-Diversität im Gesamtunternehmen (Diversity Score) über dem Median liegt.

Im letzten Schritt werden schliesslich diejenigen Aktien aus der so ausgewählten Grundgesamtheit für den Index ausgesucht, deren Kursschwankung in den zwölf Monaten vor der Überprüfung am geringsten war. Damit wird auch ein gängiges Risikomass, die Volatilität, berücksichtigt, was sich im Idealfall auch positiv auf die Schwankungsintensität des Index auswirkt.

Bunte Mischung

Während der Solactive Global Gender Diversity Index seinen Kompositionsschwerpunkt auf den Aspekt der Gender-Diversität legt, ist ansonsten eine breite Streuung über viele Unternehmen und Branchen anvisiert, um das unternehmensindividuelle Risiko - das sogenannte unsystematische Risiko - zu minimieren. Ein gängiges Instrumentarium stellt dabei die Gleichgewichtung der Aktien zu den Stichtagen dar, da so ein Übergewicht hochkapitalisierter Werte - wie es bei Indizes, die nach dem Marktwert des Streubesitzes zusammengestellt werden, üblich ist - vermieden werden kann.

Zwischen den einzelnen Überprüfungsstichtagen mit der Anpassung der Gewichte weicht die Verteilung in Abhängigkeit von der Performance der Aktien ab, aufgrund des relativ kurzen Anpassungszeitraums von drei Monaten hält sich der Effekt allerdings in Grenzen. Rund anderthalb Monate nach dem Indexstart konnten sich der Nahrungsmittelkonzern Nestlé (2,04 Prozent), die Pharmaanbieter Novartis (2,04 Prozent) und Pfizer (2,03 Prozent) sowie der Immobilienkonzern Foncière des Régions (2,03 Prozent) das grösste Übergewicht gegenüber der Startquote von 2 Prozent erarbeiten, wobei die Abweichung damit nach wie vor gering ist.

Schon diese Titel verdeutlichen, dass der Solactive Global Gender Diversity Index im Hinblick auf die Branchenzusammensetzung ein breites Spektrum abdeckt. Zum Indexstart Anfang Januar zählten die Sektoren Basiskonsumgüter und Versorgung mit Anteilen von 23,9 Prozent bzw. 22,0 Prozent zu den Schwergewichten im Portfolio. Immer noch über der Marke von 10 Prozent lagen das Finanzwesen (16,7 Prozent) und die Industrie (10,1 Prozent), darüber hinaus waren auch Unternehmen aus den Bereichen Immobilen (9,5 Prozent), Gesundheitswesen (7,7 Prozent), Telekommunikation (4,1 Prozent), Nicht-Basiskonsumgüter (4,0 Prozent) und Rohstoffe (2,0 Prozent) vertreten.

Quelle: Bloomberg, UBS / Zeitraum 8.12.10 bis 13.12.16. Bei dieser Grafik handelt es sich vor dem 01.11.16 um eine historische Rückbetrachtung des Solactive Global Gender Diversity Index. Diese historische Angaben sind keine verlässlichen Indikationen für zukünftige Wertentwicklungen.)

Wenn Sie in den Solactive Global Gender Diversity Index investieren möchten, bietet die UBS drei Open End Tracker-Zertifikate in den Währungen CHF (SIX Symbol: GENCHU), EUR (SIX Symbol: GENEUU) und USD (SIX Symbol: GENUSU) an. an.

Weiter: Investieren mit UBS Index-Zertifikaten

Bildquellen: SFIO CRACHO / Shutterstock.com, Bloomberg, UBS

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