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Vier Grundprinzipien für den Erfolg beim CFD-Handel

Was ist überhaupt ein CFD?

Bei einem CFD handelt es sich um ein derivatives Finanzinstrument. Derivativ, weil sich der Kurs des CFD immer von einem Basiswert ableitet. Dieser kann beispielsweise eine Aktie, ein Index, ein bestimmter Rohstoff oder auch eine Währung sein. Entscheidend für den Wert eines CFD ist die Kursveränderung des Basiswerts, auch "Underlying" genannt. Die Abkürzung CFD steht für "Contract for difference". Im Fachjargon spricht man daher von Differenzkontrakten. Im Gegensatz zu einer Direktanlage in Aktien, die einen Anteil des Aktionärs am Eigenkapital einer Gesellschaft verbrieft, erwirbt der Anleger mit einem CFD jedoch lediglich eine Forderung gegenüber seinem Vertragspartner. Denn die Basis eines CFD bildet ein sogenannter Total Return Swap. Dabei vereinbaren zwei Parteien den Austausch der Wertentwicklung und der Erträge eines Basiswerts gegen eine Zinszahlung.

Chance und Risiko mit Hebelwirkung

CFDs zählen zur Kategorie der Hebelprodukte. Anleger können bei gleichem Kapitaleinsatz grössere Handelspositionen eingehen als mit einem vergleichbaren Direktinvestment. Dem Vorteil des geringeren Kapitaleinsatzes stehen allerdings erhöhte Risiken gegenüber: Über die hinterlegte Sicherheitsleistung - die "Margin" - hinaus, befindet sich das gesamte auf dem CFD-Konto bereitgestellte Kapital im Risiko. Das bedeutet, dass Anleger mehr Kapital verlieren können als die für eine Handelsposition eingesetzte Margin. Als Alternative zum CFD-Standard-Konto gibt es bei vereinzelten Finanzunternehmen wie IG Bank auch Limited-Risk-Konten, bei welchen der mögliche Verlust des Kunden auf das hinterlegte Guthaben auf seinem Konto begrenzt ist.

Die vier Grundprinzipien beim Handel mit Differenzkontrakten

Transaktionen mit CFDs erfolgen in der Regel ausserbörslich oder "Over the Counter" (OTC). Die Aufträge der Kunden werden daher nicht an einer Börse, sondern direkt mit dem Handelspartner des mit der Order beauftragten CFD-Anbieters abgeschlossen. Als CFD-Anbieter fungieren Banken oder spezielle CFD-Broker. Wie CFDs und der Handel mit diesen Derivaten genau funktionieren, lässt sich am besten anhand der vier Grundprinzipien zu Spread, Handelsgrösse, Haltedauer und der von einer klassischen Anlage leicht abweichenden Berechnung von Gewinn und Verlust erläutern:

CFD-Anbieter stellen regelmässig verbindliche Kauf- und Verkaufskurse. Die Differenz zwischen diesen beiden Kursen wird Spread genannt. Dabei liegt der Kaufkurs in der Regel etwas über dem aktuellen Marktpreis, der Verkaufskurs dagegen etwas darunter. Anders gesagt: Anleger zahlen beim Kauf einen kleinen Aufschlag auf den Kontraktpreis und erhalten beim Verkauf einen kleinen Abschlag. Grund hierfür ist schlichtweg, dass die Kosten für ein CFD-Geschäft überwiegend durch den Spread abgegolten werden. Ein weiterer wichtiger Grundbegriff ist die Handelsgrösse. CFDs werden in standardisierten Kontrakten, den sogenannten Lots, gehandelt. Der Wert eines Kontraktes orientiert sich am zugrunde liegenden Basiswert und stimmt meist mit der Grösse überein, in der dieser am Markt gehandelt wird. Bei Aktien-CFDs entspricht demnach ein Kontrakt einer Aktie.

In puncto Haltedauer geniessen CFD-Anleger eine hohe Flexibilität. Denn anders als etwa bei Optionen und Optionsscheinen gibt es für die meisten CFD-Trades kein festes Verfallsdatum. Eine Ausnahme bilden hier die CFDs auf Forward-Kontrakte (Futures). Bei dieser etwas spezielleren Variante wird das Underlying zu einem bestimmten Preis und zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft gekauft oder verkauft. Besonders gegenüber den Optionsscheinen, deren Performance mitunter stark vom Zeitwertverlust gebremst werden kann, besitzen CFDs ohne ein fixes Verfallsdatum einen deutlichen Vorteil.

Im Vergleich zu klassischen Anlagen gibt es noch einen weiteren, wichtigen Unterschied zu beachten: Ein CFD-Trade wird immer durch Kauf einer Gegenposition geschlossen. Wer beispielsweise einen Kontrakt auf eine Aktie gekauft hat, muss, um seine Position glattzustellen, einen Kontrakt auf eben diese Aktie verkaufen. Ist die Position auf diese Weise wieder ausgeglichen, werden Gewinn oder Verlust ermittelt. Die Berechnung ist dabei kaum komplexer als etwa bei einer Aktienanlage: Zuerst wird die Anzahl der Kontrakte mit dem Wert pro Kontrakt multipliziert. Das Produkt dieser Rechnung wird wiederum mit der Punktedifferenz zwischen dem Eröffnungskurs des Trades und dem Kurs bei Glattstellung multipliziert. Bei positiver Punktedifferenz entsteht ein Gewinn, im umgekehrten Fall ein Verlust. Um den Reingewinn zu ermitteln, müssen anfallende Kosten wie etwa Finanzierungskosten über Nacht, Provisionen oder Prämien für garantierte Stops noch abgezogen werden. Sehr anschauliche Beispiele der Grundprinzipien im CFD-Handel findet man auf der Homepage der IG Bank unter: https://www.ig.com/ch/cfd-handel/wie-funktioniert-der-cfd-handel.

Bildquellen: wsf-s / Shutterstock.com

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