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03.02.2012 15:12

Weizen

Verspäteter Winter hat Konsequenzen für Europa


Der verspätete Einzug des Winters in Europa könnte zu Einbußen bei der nächsten Weizenernte führen und – zumindest in Europa – den Preis weiter nach oben treiben. Vor allem in der Ukraine und Russland drohen erhebliche Ausfälle. Aber auch in der EU sind Minderernten nicht auszuschliessen

von Jörg Bernhard

Weizenpreis profitiert von hartem Winter

Der verspätete Einzug des Winters in Europa könnte zu Einbußen bei der nächsten Weizenernte führen und – zumindest in Europa – den Preis weiter nach oben treiben.

Vor allem in der Ukraine und Russland drohen erhebliche Ausfälle. Aber auch in der EU sind Minderernten nicht auszuschließen, da der zuvor ausgesprochen milde Winter die Entwicklung der Aussaaten gefördert hat. Nun könnte es bei länger anhaltendem Frost zu Schäden kommen. Der an der Liffe gehandelte Weizen-Future gab zwar zuletzt wieder nach, das Abwärtspotenzial dürfte angesichts der Wetterprobleme aber relativ begrenzt sein.

Am Freitagnachmittag präsentierten sich europäischer Weizen etwas schwächer und US-Weizen mit anziehenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige Future auf US-Weizen um 5,40 auf 668,20 US-Cents pro Scheffel, während der an der Liffe gehandelte Kontrakt auf Weizen um 1,25 auf 215,50 Euro pro Tonne zurückfiel.

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