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Türkische Lira fällt 10.01.2017 13:36:37

Euro gibt Gewinne gegenüber Dollar und Franken ab

Euro gibt Gewinne gegenüber Dollar und Franken ab

Am Mittag liegt die Gemeinschaftswährung bei 1,0582 US-Dollar und damit nur noch geringfügig über dem Niveau in der Nacht.

Ähnlich sieht das Bild beim EUR/CHF-Währungspaar aus, das aktuell auf 1,0730 liegt und damit in etwa in der Mitte zwischen dem bisherigen Tageshoch und -tief. Der US-Dollar bewegt sich gegenüber dem Franken bei einem Stand von 1,0140 CHF dagegen kaum.

Starke Impulse gibt es für den Euro an diesem Tag nicht. Die französische Industrie hat im November einen überraschend starken Monat verzeichnet, der Gemeinschaftswährung konnte dies aber keinen nennenswerten Auftrieb geben.

Weiterhin turbulent ging es bislang dagegen bei der türkischen Lira zu. Die Währung setzte ihre Talfahrt weiter fort, verlor rund 2 Prozent an Wert und erreichte ein neues Rekordtief bei 3,7871 Lira je US-Dollar. Zuletzt erholte sie sich nur geringfügig. Seit geraumer Zeit ist die Lira vor allem wegen Terroranschlägen und der politischen Unsicherheit unter Druck. Die Anleger ziehen daher ihr Geld aus der Türkei ab.

Eine Stabilisierung auf schwachem Niveau gab es dagegen beim britischen Pfund, das am Vortag um rund einen Prozent nachgegeben hatte. Zuvor hatte die britische Regierungschefin Theresa May in einem Fernsehinterview bekräftigt, dass sie bei den Verhandlungen um den Brexit daran festhalten werde, die Kontrolle über die Immigration und die nationale Gesetzgebung zu sichern.

Aus China gab es Hinweise auf eine überraschend stark steigende Inflation, was etwas Druck von der Landeswährung Yuan nahm. Die Erzeugerpreise sind im Dezember so schnell wie seit mehr als fünf Jahren nicht mehr gestiegen. Dies spiegele "teilweise die Auswirkungen der Strukturreformen wider, die in einigen Sektoren zu einem Abbau der Kapazitätsüberschüsse führten", kommentiert Hao Zhou, Experte bei der Commerzbank. Andererseits sei es aber auch Ausdruck massiver Spekulationen mit Rohstoff-Terminkontrakten.

/tos/jsl/fbr/hr

FRANKFURT (awp international)

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Bildquelle: Keystone,Thorsten Schmitt / Shutterstock.com

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