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Euro am Sonntag-Spezial 26.08.2017 19:49:00

Bitcoin: Warum die Währung unberechenbar ist

Bitcoin: Warum die Währung unberechenbar ist

von Astrid Zehbe, Euro am Sonntag

Kummer und Jubel lagen bei Bitcoin-Investments schon immer eng beieinander. Als die Schürfer und Händler im Juli um die Zukunft der Internetwährung stritten, rutschten die Kurse unter die Marke von 2.000 Dollar. Bitcoins verloren damit innerhalb weniger Tage rund ein Drittel ihres Werts. Keine vier Wochen später notiert die Währung auf Rekordniveau und steigt in Richtung 4.500 Dollar je Bitcoin. Zwischen dem Knacken der 3000-Dollar- Marke und der 4000-Dollar-Marke liegen gerade einmal acht Tage.

Dank Abspaltung zum Rekord

Grund für die eindrucksvolle Rally ist ein Software-Upgrade, über das die Bitcoin-Gemeinde Ende Juli abgestimmt hat. Dieses sollte Transaktionen mit der Währung schneller und preiswerter machen, damit sie sich besser als alltägliches Zahlungsmittel etablieren kann. Die grosse Mehrheit hat den Neuerungen zugestimmt, was eine Abspaltung - einen sogenannten Fork - der neuen Währung zur Folge hatte. Seit Anfang August existiert neben dem Bitcoin nun die Schwesterwährung Bitcoin Cash.

Den Nutzern steht damit nach der Spaltung neben ihren ursprünglichen Bitcoins eine identische Menge der neuen Währung zur Verfügung - zumindest dann, wenn sie ihr Guthaben selbst in einem sogenannten Wallet verwalten und Kontrolle über den dazugehörigen privaten Schlüssel haben. Wer seine Bitcoins bei einer Handelsplattform hinterlegt hat, etwa der bekannten Börse Coinbase, erhält womöglich kein Bitcoin Cash, da nicht alle Plattformen die Neuerungen unterstützen.

Spekulation statt Zahlungsmittel

Wie sich die neue Digital-Valuta entwickelt, ist nur schwer absehbar. Der Kurs für Bitcoin Cash ist seit der Abspaltung um rund ein Drittel gesunken. Allerdings hat es auch bei den klassischen Bitcoins gedauert, bis sich die Währung etabliert hat. Bis heute ist sie sehr volatil. Kursanstiegen folgten meist heftige Einbrüche, weil sich die Währung statt zu einem Zahlungsmittel eher zu einem Spekulationsobjekt entwickelt hat.

Denn das Angebot ist begrenzt. Durch komplizierte Rechenoperationen können maximal 21 Millionen Einheiten produziert werden. Eine physische Sicherheit fehlt, auch steht keine Notenbank hinter der Währung. Entsprechend riskant ist der Kauf - vor allem auf dem aktuellen Preisniveau.

Anleger, die dennoch von dem Boom profitieren wollen, können auf Chiphersteller setzen. Das US-Unternehmen Nvidia produziert beispielsweise jene rechenstarken Grafikkarten, die zum Schürfen der Bitcoins nötig sind. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie der Firma (ISIN: US 670 66G 104 0) um mehr als 150 Prozent zugelegt.

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Bildquelle: Carlos Amarillo / Shutterstock.com,igor.stevanovic / Shutterstock.com,Lightboxx / Shutterstock.com,vonDUCK / Shutterstock.com

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