<
News + Analysen
News + Adhoc
Analysen
Kursziele
>
<
Unternehmen
Termine
Profil
>
<
zugeh. Wertpapiere
Strukturierte Produkte
>
Zeitungsbericht 13.04.2017 13:30:00

Deutsche Bank zerschlägt wohl Traditionshaus Sal. Oppenheim

Deutsche Bank zerschlägt wohl Traditionshaus Sal. Oppenheim

Laut einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" plant der Konzern, seine traditionsreiche Kölner Tochter Sal. Oppenheim zu zerschlagen und deren Geschäft mit institutionellen Investoren seiner Sparte Deutsche Asset Management anzugliedern. Dadurch solle dieser Zweig für den geplanten Börsengang besser aufgestellt werden, schrieb die Zeitung am Donnerstag ohne Nennung von Quellen. Bei Sal. Oppenheim verbliebe demnach das Geschäft mit vermögenden Privatpersonen, Unternehmern und Stiftungen.

"Es wird viel überlegt, aber es gibt noch keine entsprechende Entscheidung", sagte ein Insider der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Ein Sprecher der Deutschen Bank lehnte auf Anfrage eine Stellungnahme ab.

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" sah im anstehenden Führungswechsel bei Sal. Oppenheim einen Vorboten für den Einschnitt: Martin Renker wird am 1. Mai neuer Vorstandschef, wie die Privatbank am Dienstag verkündet hatte. Renker war zuletzt Leiter der Vermögensverwaltung für wohlhabende Kunden der Deutschen Bank in der Region Nordwest.

Die Deutsche Bank hatte die 1789 gegründete Privatbank Sal. Oppenheim im Jahr 2009 übernommen, nachdem Fehlspekulationen beim schliesslich pleitegegangenen Handels- und Touristikkonzern Arcandor das Traditionshaus in Schieflage gebracht hatten. Es folgte eine Schrumpfkur, in deren Zuge Sal. Oppenheim bereits Geschäftsteile an den neuen Mutterkonzern abgeben musste. So landeten die meisten Publikumsfonds bei der Fondsgesellschaft DWS, die mit ihrem starken Privatkunden-Geschäft in Deutschland ein wichtiger Teil der Deutsche Asset Management ist.

Deutsche-Bank-Chef John Cryan krempelt das grösste Geldhaus der Republik gerade mit dem Ziel um, verlorenes Terrain gutzumachen. Im Zuge des Umbaus ist geplant, einen Minderheitsanteil an dem Vermögensverwalter Deutsche Asset Management an die Börse zu bringen. Die Unterlagen dazu sollten bis Ende Juni vorliegen, schrieb die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Offizieller Zeithorizont für den Börsengang sind zwei Jahre, allerdings deutete sich zuletzt schon an, dass der Schritt aufs Parkett noch in diesem Jahr erfolgen könnte./das/stw/stb

FRANKFURT (awp international)

Weitere Links:


Bildquelle: 360b / Shutterstock.com,Martin Good / Shutterstock.com,Keystone

(Anzeige)Passende Defender Vontis

Basiswert Valor Risikopuffer Maximale Rendite p.a.
Deutsche Bank AG 38289216 33.36 % 7.93 %
Deutsche Bank AG 37211039 45.53 % 5.02 %
Deutsche Bank AG 37209824 29.27 % 10.35 %
Defender VONTI (SVSP-BEZEICHNUNG: BARRIER REVERSE CONVERTIBLE (1230)) zeichnen sich durch einen garantierten Coupon, eine Barriere sowie eine - allerdings nur bedingte -Rückzahlung zum Nennwert aus. Falls der Basiswert die Barriere berührt, entfällt der Rückzahlungsanspruch. Die angegebenen Renditen können durch Transaktionskosten geschmälert werden. Weitere Informationen und das Termsheet (Final Terms) mir den rechtlich verbindlichen Konditionen finden Sie hier.

Analysen zu Deutsche Bank AGmehr Analysen

14:05 Deutsche Bank Sell Citigroup Corp.
14:04 Deutsche Bank kaufen Independent Research GmbH
20.10.17 Deutsche Bank buy equinet AG
18.10.17 Deutsche Bank Neutral Credit Suisse Group
06.10.17 Deutsche Bank neutral RBC Capital Markets

Eintrag hinzufügen

Aktien in diesem Artikel

Deutsche Bank AG 16.51 -1.14% Deutsche Bank AG

Finanzen.net News

pagehit