Schmolz + Bickenbach Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.ch übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


SCHMOLZ + BICKENBACH erwartet ein stabiles wirtschaftliches Umfeld trotz grosser politischer Unsicherheiten. Die Automobilindustrie dürfte sich weiterhin auf einem robusten Wachstumspfad nach oben bewegen, während wir von der Maschinen– und Anlagenbauindustrie ein Verharren im Seitwärtstrend erwarten. Für die Öl- und Gasindustrie erwarten wir, dass die Bestellungen aufgrund sehr niedriger Lagerbestände zunehmen werden. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob diese Situation das gesamte Jahr über andauern wird. Die Preise für Schrott, Nickel und Ferrochrom dürften sich im Vergleich zum Vorjahresdurchschnitt auf höherem Niveau bewegen. Für 2017 sind wir zuversichtlich, unser Ergebnis signifikant verbessern zu können. Dieser Optimismus basiert auf dem Auftragseingang und Auftragsbestand zu Jahresbeginn, dem Aufwärtstrend bei den Verkaufspreisen im Zuge steigender Rohmaterialpreise, den positiven Auswirkungen aus der Umsetzung unseres Leitungsverbesserungs- Programms sowie den robusten Fundamentaldaten aus Weltwirtschaft und Kundenindustrien. Unter diesen Annahmen prognostizieren wir Absatzmengen auf vergleichbarer Höhe mit 2016 sowie ein bereinigtes EBITDA zwischen EUR 160 Millionen und EUR 200 Millionen. Die Investitionen (Capex) werden rund EUR 100 Millionen betragen.

Update 3.5.2017: CEO Clemens Iller kommentierte: „Der Start ins Geschäftsjahr 2017 ist uns gelungen. Wir können heute gute Ergebnisse für das erste Quartal vermelden. Grund dafür ist ein breit abgestützter Aufschwung in zahlreichen Produktgruppen, Endmärkten und Regionen. Die besseren Marktbedingungen, die man am treffendsten mit der Rückkehr zu einem normalen Nachfrageniveau beschreiben kann, waren nicht der einzige Treiber für die stärkere finanzielle Performance. Ein wichtiger Beitrag stammte von der erfolgreichen Umsetzung unserer Massnahmen zur internen Optimierung während der letzten zwei Jahre. Dies führte zu einem Konzern, welcher heute schlanker aufgestellt und flexibler ist sowie einen stärkeren Fokus auf Märkte und Kunden hat. Vorausblickend lässt der aktuell robuste Auftragsbestand erwarten, dass sich der positive Trend des ersten Quartals hin zu einer Normalisierung der Nachfrage bis Mitte des Jahres fortsetzen wird. Im Gegensatz dazu bleibt der Ausblick aufgrund politischer und makroökonomischer Risiken für die zweite Jahreshälfte weitgehend unsicher. Deshalb behalten wir die strikte Umsetzung der Verbesserungs- und Restrukturierungsmassnahmen in 2017 im Fokus, um eine Gruppe zu schaffen, welche noch besser positioniert ist als heute.

Update 11.8.2017: Insgesamt erwartet SCHMOLZ + BICKENBACH nicht, dass sich die Marktbedingungen trotz erheblicher politischer und makroökonomischer Unsicherheiten signifikant verschlechtern werden. Im zweiten Quartal hielt der positive Trend des ersten Quartals wie erwartet an, was sich in einer Normalisierung der Nachfrage äusserte. In den kommenden Monaten dürfte sich die Automobilindustrie weiterhin auf einem soliden Wachstumspfad bewegen während im Maschinen- und Anlagenbau eine leichte Expansion erwartet werden darf. In der Öl- und Gasindustrie dürfte sich die zögerliche Erholung der ersten sechs Monate fortsetzen. Die Preise von Schrott, Nickel und Ferrochrom haben den Höhepunkt im ersten Quartal durchschritten und sind jüngst in eine Konsolidierungsphase eingetreten. Trotz des Abschwungs im zweiten Quartal erwarten wir, dass die durchschnittlichen Rohmaterialpreise höher liegen werden als im vergangenen Geschäftsjahr. Im Geschäftsjahr 2017 sind wir auf einem guten Weg, unser Ergebnis des letzten Jahres zu verbessern. Unser verhaltener Optimismus beruht auf den guten Ergebnissen des ersten Halbjahrs, den robusten Fundamentaldaten in unseren wichtigsten Kundenindustrien, einem guten Auftragsbestand und den zu erwartenden positiven Effekten aus der Umsetzung unserer internen Verbesserungsmassnahmen. Auf diesen Annahmen beruhend erhöhen wir unseren Ausblick für 2017. Neu erwarten wir ein bereinigtes EBITDA zwischen EUR 200 – 220 Millionen (bisher: zwischen EUR 160 – 200 Millionen).

Update 9.11.2017: Insgesamt bestätigt SCHMOLZ + BICKENBACH seine Erwartungen, dass sich die Marktbedingungen im Rest des Jahres trotz erheblicher politischer und makroökonomischer Unsicherheiten günstig entwickeln werden. Nach der normalen saisonal bedingten Abschwächung der Geschäftsaktivitäten in den Sommermonaten hatte SCHMOLZ + BICKENBACH einen guten Start ohne jegliche Anzeichen einer Abschwächung in den Kernmärkten der Gruppe. Für den Rest des Jahres dürfte sich die Automobilindustrie weiterhin auf einem soliden Wachstumspfad bewegen während im Maschinen- und Anlagenbau eine leichte Expansion für das vierte Quartal erwartet werden darf. Im Gegensatz dazu zeigt die Öl- und Gasindustrie nur eine geringe Dynamik. Bei den Rohmaterialien sind die Preise von Schrott und Nickel nach einer Konsolidierungsphase im zweiten Quartal wieder angestiegen. Insgesamt erwarten wir, dass die durchschnittlichen Rohmaterialpreise höher liegen werden als im vergangenen Geschäftsjahr. Höhere Preise für Graphitelektroden und Feuerfestmaterialien könnten das günstige Umfeld in den nächsten Monaten jedoch belasten. Im Vergleich zum Vorjahr werden wir unser Ergebnis im Geschäftsjahr 2017 signifikant verbessern, da die Auftragsbestände gut und die Fundamentaldaten in unseren wichtigsten Kundenindustrien robust sind. Auf diesen Annahmen beruhend erwarten wir ein bereinigtes EBITDA zwischen EUR 200 Millionen und EUR 220 Millionen.

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